Adventskalender

Wertvolle Tradition oder Geldmacherei?

Der Countdown bis Weihnachten läuft. Die Geschäfte sind schon seit einiger Zeit weihnachtlich eingerichtet und man versucht die Kunden mit allerhand Aktionen zum Geschenke kaufen zu bewegen. Was schon vor dem 1. Dezember heiss begehrt ist, sind die Adventskalender. Diese gibt es in diversen Variationen. So gibt es neben einfachen Schokoladenkalender auch Adventskalender von Barbie, Lego oder Playmobil. Natürlich gibt es auch für die grossen Jungs etwas; den Bierkalender. Für die Damen gibt es verschiedenste Kosmetik-Adventskalender.

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Als Kind hatte ich eigentlich nie einen gekauften Adventskalender, höchstens vielleicht einmal einen mit Schokolade von meinen Grosseltern. Meine Mutter hat uns jedes Jahr einen Adventskalender gebastelt. Sie hat 24 Stoffbeutel mit kleinen Überraschungen gefüllt. Aus diesem Grund mag ich die Adventszeit, obwohl ich überhaupt nicht religiös bin und eigentlich auch nicht Weihnachten feiere.

Für meine Tochter habe ich die Idee mit den Stoffbeuteln von meiner Mutter übernommen. Neben einigen gekauften Dingen sind darin allerdings auch Barbiesachen zu finden, die ich für sie hergestellt habe und zum ersten Mal darin enthalten sind auch kleine Bastelaufgaben für die Weihnachtsdekoration.

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Ich finde es wichtig, dass man seinen Kindern hin und wieder eine kleine Überraschung macht, damit sie später schöne Kindheitserinnerungen haben. Diese Überraschungen müssen jedoch nicht unbedingt materieller Art sein. Es ist als Mutter natürlich verlockend, einen Playmobil-Adventskalender zu kaufen. Sie sind relativ günstig, man hat keinen Zeitaufwand und freuen wird sich dass Kind bestimmt auch darüber. Ich glaube allerdings, dass ein gekaufter Kalender schnell wieder vergessen wird, im Gegensatz zu etwas Besonderem, das man sich selbst ausdenkt.

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Was habt ihr für Erinnerungen an Adventskalender? Habt ihr auch heute noch einen?