farblich ansprechende Gemüseabteilung

Anti-Food-Waste Guide

Wir leben im Überfluss. In der heutigen Zeit, haben wir jederzeit, überall Zugang zu allem, was wir brauchen und wollen. Dieses Phänomen manifestiert sich in unserem Alltag vor allem in Lebensmitteln. Doch je Grösser der Konsum, desto Grösser auch die Verschwendung. Foodwaste ist der bittere Nebengeschmack der modernen Welt. Aber welchen Einfluss hat dies auf unser Leben und unsere Umwelt? Und wie kann man aktiv der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken?

Von Alana S. und Manuela M.

Einleitung

In der Schweiz entstehen 31% der Umweltbelastung durch die Ernährung. Die Produktion der verschwendeten Lebensmittel braucht zwei Mal die Fläche vom Kanton Zürich. Der Abtransport verursacht ebenfalls Unmengen an CO2. Nämlich so viel wie 1.5mio Autos verbrauchen. Durch die Lebensmittelverschwendung steigen die Preise für die Grundnahrungsmittel, was den Welthunger verstärkt.

Ein Drittel der Lebensmittel geht verloren, was rund 2 Millionen Tonnen pro Jahr sind. Fast die Hälfte des Verlustes entsteht in den Haushalten. Das entspricht rund einer Mahlzeit pro Tag, was ungefähr 117kg pro Jahr und Person ergibt. Und das wiederum macht im Jahr 500-1000.-, die im Müll landen.

Wo entsteht Foodwaste?

Es gibt bei den einzelnen Lebensmittelgruppen grosse Unterschiede, wo der Verlust entsteht und wie viel verloren geht. Beim Brot geht ungefähr die Hälfte verloren. Um die 60% von Früchten und Gemüse wird auf dem Weg zu uns verschwendet. Beim Fleisch ist es etwas weniger, dennoch werden knapp 20% des Fleisches verschwendet, was vor allem am höheren Preis liegt.

Welche Lebensmittel gehen am meisten verloren?

Nicht jeder Lebensmittelverlust ist gleich gravierend. Fleisch braucht mehr Ressourcen als ein Salat und etwas, das eingeflogen wurde, braucht wiederum mehr, als ein Lebensmittel aus dem Garten. Ebenfalls wichtig zu wissen ist, dass ein Produkt die Umwelt mehr belastet, wenn es mehr verarbeitet wurde, wie zum Beispiel Convenience-Produkte.

Hier ein kleines Beispiel: ein Quadratmeter Ackerland reicht für fünf Kilo Kartoffeln. Oder für Hühnerfutter, das etwa 280g Eier ergibt. Ebenfalls reicht es für das Futter für 100 Gramm Rindfleisch.

Viele Künstler und Organisationen haben sich bereits bildlich mit dem Thema auseinander gesetzt. Hier seht ihr einige dieser Interpretationen:

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Was können wir also tun?

Verluste lassen sich vermeiden, indem man die Wochenmenüs plant und nur das einkauft, was man auch wirklich benötigt. Essensreste lassen sich oftmals kreativ weiterverarbeiten und nur, weil die Banane braun ist, heisst es nicht, dass man sie wegwerfen muss.

Einkauf

Es gibt einige Dinge, die man bereits beim Einkauf beachten sollte, um für die optimale Lagerung und Haltbarkeit der Lebensmittel zu sorgen. Fleisch und Fisch sollten am besten in einem separaten Plastiksack in die Einkaufstasche verstaut werden. So kann eventuell austretende Flüssigkeit nicht mit rohen Lebensmitteln wie Früchte und Gemüse in Berührung kommt. Ausserdem ist der Gebrauch einer Kühltasche empfehlenswert, damit die Kühlkette nicht unterbrochen wird. Diese Lebensmittel zu Hause sofort in die Kühle stellen. Bei empfindlichen Lebensmitteln wie Joghurt und Eiern darauf achten, dass sie nicht beschädigt werden.

Es empfiehlt sich, immer mit Einkaufszettel und vollem Magen den Einkauf zu tätigen. So weiss man genau was man braucht und behält den Überblick besser. Der volle Magen sorgt ausserdem dafür, dass man seine Gelüste besser kontrollieren kann.

Im Lebensmittelgeschäft kann man ruhig mal unförmige oder kleine Früchte und Gemüse kaufen. Diese bleiben nämlich oft im Regal liegen und müssen dann entsorgt werden. Darauf achten, dass man saisonal kauft und auch mal ein weniger beliebtes Fleischstück kauft.

Wieso entsteht Foodwaste?

Lagerung von Lebensmitteln

Trockene Lebensmittel wie Griess, Mehl oder auch Konserven oder Öle lassen sich am besten in einem Küchen- oder Vorratsschrank aufbewahren. Kälteunempfindliche Lebensmittel wie Früchte oder Kartoffeln in der Speisekammer oder im Keller verstauen. Früchte aus südlichen Ländern sind oft kälteempfindlich und gehören deshalb nicht in den Kühlschrank. Äpfel sorgen dafür, dass Bananen schnell nachreifen, diese deshalb getrennt voneinander aufbewahren. Apropos Äpfel: einen in den Brotkasten legen, damit Brot länger frisch bleibt. Käse in Käsepapier und am Stück aufbewahren. Die Rinde dran lassen, so wird vor Schimmelbefall geschützt.

Ein wichtiger Merksatz: Alte Lebensmittel werden immer vor neuen verstaut, damit diese zuerst gegessen werden.

Die verschiedenen Fächer im Kühlschrank haben verschiedene Temperaturen und sind für unterschiedliche Arten von Lebensmitteln geeignet. Essensreste immer in geschlossenen Gefässen im Kühlschrank aufbewahren.

Welche Fächer wofür geeignet sind, lässt sich an dieser Darstellung leicht ablesen.

Welche Lebensmittel gehören in welches Fach

Das Kühlfach nur kurz öffnen, so bleibt die Temperatur konstant. Ausserdem nicht überfüllen, sodass die Temperatur nicht unnötig ansteigt. Beim Tiefkühlschrank gilt das gleiche, Türe ebenfalls nur kurz öffnen. Wenn man Produkte selbst einfriert, sollte man sie immer mit dem Datum versehen. Nach Möglichkeit in kleinen Portionen einfrieren, da diese später einzeln aufgeteilt werden können.

Verwertungsguide

Viele Lebensmittel sind noch essbar, nachdem das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Dieses Datum ist eine Absicherung für den Verkäufer, denn so lange kann er sicherstellen, dass keine Mängel an der Qualität vorliegen. Joghurt zum Beispiel ist oftmals noch geniessbar, wenn es eigentlich schon abgelaufen ist. Am besten verlässt man sich auf seine Augen, Zunge und Nase. Allerdings sollte man bei Fleisch und Fisch versuchen, sie vor Ablauf der Haltbarkeit zu verzehren. Es empfiehlt sich Fleisch, welches kurz vor dem Ablaufdatum ist, anzubraten, denn so bleibt es länger essbar.

Es gibt unzählige Dinge, die man aus Lebensmitteln zaubern kann, wenn man sie nicht mehr ganz so frisch wirken.

Hier einige Beispiele:

  • Altes Brot: eignet sich prima für Knödel, Aufläufe oder Arme Ritter
  • Gummige Karotten: in kaltes Zuckerwasser einlegen, so werden sie wieder knackig
  • Äpfel: zu Apfelmus kochen und die Schale trocknen für Tee
  • Bananen: selbst aus sehr braunen lässt sich leckeres Bananenbrot backen
  • Schrumpeliges Gemüse: mariniert bei 180°C für 35 Minuten garen oder zu Suppe verarbeiten
  • Broccoli: aus den Stielen Suppe kochen und mit Rösschen dekorieren
  • Alter Käse: einige Stunden in kalte Milch legen
  • Früchte: zu Konfitüre oder Kompott verarbeiten
  • Reis und Teigwaren: können angebraten oder zu Frittata verarbeitet werden

Es gibt eine interessante kostenlose App namens „Zu gut für die Tonne“. Dort kann man bis zu drei Lebensmittel auswählen und die App sucht passende Rezepte. Man kann aber auch die Rezeptdatenbank durchstöbern und sich so inspirieren.

Lebensmittel, unter anderem Brot, kann man einfrieren, falls man zu viel gekauft hat.


Infobox Schimmel

Nicht alle Lebensmittel müssen bei Schimmelbefall weggeworfen werden. Hier wird Licht ins Dunkel gebracht.
Unbedingt weggeworfen werden sollten: weiches Obst, Kompott, Saft, Frisch- und Schnittkäse, Joghurt, Konfitüren, Brot und Toast, jegliche Art von Nüssen
Grenzfall Hartkäse, Edelsalami oder Parmaschinken: bei oberflächlichem Befall Stelle grosszügig entfernen

 


Leben von Müll (Interview)

Grossverteiler und Gastrolokale werfen Ware, die sie nicht vor dem Ablaufdatum verkaufen können, weg. Diese Lebensmittel werden meist hinter den Geschäften in Containern gesammelt bevor sie abgeholt werden. Doch des einen Müll, ist des anderen Schatz. Soll heissen, es gibt Menschen die sich beim sogenannten „Containern“ für einen Teil oder ihren ganzen Bedarf an Lebensmitteln genau dieser Container bedienen. Die Beweggründe sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Aber kann man denn von Müll leben? Darf man überhaupt von Müll leben? Und wie gehen die Läden mit dieser Art von Lebensmittelbeschaffung um?

Wir haben mit einem jungen Mann gesprochen, der vor Jahren das Containern für sich entdeckt hat. Durch seine Erfahrung und seine Ausbildung als Koch, weiss er, wie er Müll in wunderbare Menüs verwandeln kann. Unsere Fragen zum Thema hat er uns ausgiebig und mit Begeisterung beantwortet.

Danke, dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Darf ich fragen, wieso du mit dem Containern begonnen hast?

Einerseits hatte ich zu dieser Zeit nicht genügend Geld um mir Lebensmittel zu kaufen. Anfangs haben mich Kollegen mitgenommen. Nach kiloweise Billig-Food sucht man andere Wege, um an Lebensmittel zu kommen.

Wie gut sind die Container Lebensmittel noch?

Verdammt gut. Je nach dem, ist es am selben Tag an dem man es rausholt erst abgelaufen. An Feiertagen oder Wochenenden sind Sachen drinnen, die erst in den nächsten Tagen ablaufen. Wenn man Glück hat kommen manche Dinge auch direkt aus dem Tiefkühler. Im Sommer ist es jedoch schwerer. Man muss fast täglich schauen gehen da alles schneller verdirbt.

Was findet man so? Was nicht?

So gut wie alles. Fisch, Fleisch, Brot, Milchprodukte und vieles mehr. Dosenprodukte, findet man zum Beispiel nur selten.

Aber man kann halt auch nicht alles mitnehmen weil’s sonst blöd gesagt bei dir schlecht wird.

Ist das Containern in dem Fall weit verbreitet in der Schweiz?

Ich würde sagen ja. Nur das Problem ist, man kann nicht an so vielen Orten Lebensmittel holen. Viele Grossverteiler schliessen ihre Container ab. Andere werfen die Ware auch schon so in den Container, dass man sie gar nicht mehr nehmen kann. Zerbrechen die Eier oder leeren Reis mit Sauce über alles. Das machen sie meistens, wenn sie ihre Container nirgendwo abschliessen können, aber die Weiterverwendung nicht dulden.

Ich war mal in einem Land, in dem die Container offen auf den Strassen standen. Als Einladung zum weiterschauen quasi. Aber hier in der Schweiz kannste das vergessen. Vielleicht gibt’s in Zukunft mal einen Wandel, jedoch wollen die meisten Anbieter lieber Gewinn damit machen, als den Müll offen zu lassen.

Ist es denn illegal?

Es ist Diebstahl…Mundraub. Das Problem ist einfach, dass die Container ja auch dem Laden gehören. Drum ist der Müll auch noch im Besitz des Ladens.

Wenn das so ist, hattest du schon mal Probleme mit der Polizei?

Nö, ich war immer schneller (kichert).

Wenn du in der Stadt Containern gehst, kann die Polizei schon mal aufkreuzen. Meistens fährt dann eine Streife vorbei. Sie fahren durch, um dich zu vertreiben, danach kannste aber wieder hin. Kommt aber aufs Geschäft an.

Wie steht es mit der Hygiene? Hast du schon Probleme gehabt?

Manche sagen: „Ihr Fresst zeug aus’m Container wäh.“ Ja klar, bei Obst und Gemüse musste schon schau’n ob des nur Druckstellen sin, oder ob es Schimmel ist. Bei Schimmel ist das Problem, dass der Pilz drinnen ist. Da gehst n Risiko ein. Irgendwann is der Magen im Arsch.

Wenn im Laden einer mit der Vogelgrippe draufhustet oder tausend Leute dranlangen, macht man sich ja auch keine Gedanken über die Keime. Gesundheitlich hatte ich selber aber nie Probleme.

Du bist Koch, hilft dir das Wissen mit dem Essen umzugehen?

Ich kenn’ n paar Rezepte oder wie ich Sachen verwenden kann. Es macht’s mir einfacher. Aber jemand der aus Leidenschaft kocht würde das auch hinkriegen. Müsste mehr nachschlagen, aber es gibt genügend gute Rezepte. Das Containern hat mir aber ein bisschen mehr den Respekt vor Lebensmitteln gelehrt. Heute nutze ich das ganze Lebensmittel und nich’ nur das „Gute“ daran. Allfälligen Bitterstoffen kann man nämlich entgegenwirken.

Abschliessend, würdest du das Containern empfehlen?

Ja absolut. Wenn ihr Leute kennt, geht mit, macht euch n Bild. Ich hab’ Sachen gefunden die hab’ ich gar nich’ gekannt. So geil! Zum Kaufen wären die mir aber zu teuer.

Fazit

Um etwas zu ändern müssen wir alle etwas tun. Wir können nicht ganz verhindern, dass Lebensmittel weggeworfen werden, dennoch wäre ein Drittel ohne grossen Aufwand vermeidbar.

Man sollte sich auf seine Sinne und nicht auf das Mindesthaltbarkeitsdatum verlassen und Essensreste kreativ verwerten.

Es ist erschreckend, wie wir mit dieser verschwenderischen Art der Umwelt schaden, ohne es zu realisieren.

Wir haben dank des Interviews gesehen, wie andere Leute die Verschwendung einzudämmen versuchen.

Um dein neu erlangtes Wissen über Food Waste zu testen, kannst du hier beim Foodwaste-Quiz Fragen zur Verschwendung und Nutzung von Lebensmitteln beantworten.

Viel Spass dabei!

Ausserdem kannst du noch mal einen Überblick über alle Themengebiete von Lebensmittelverschwendung erlange indem du einen Blick auf unser Mindmap wirfst.

Quellen

https://assets.wwf.ch/downloads/foodwaste.pdf

https://assets.wwf.ch/downloads/12_10_04_wwf_foodwaste_ch_final.pdf

http://www.sge-ssn.ch/media/Merkblatt_Einkauf_Transport_und_Aufbewahrung_von_Lebensmitteln1.pdf

https://www.umweltnetz-schweiz.ch/themen/konsum/item/2260-ran-an-den-speck-resteverwertung-leicht-gemacht.html

http://www.nachhaltigleben.ch/themen/bio-lebensmittel/gesundes-essen-tipps-zum-kochen-358/2

http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Schimmel-Wann-gehoert-Essen-in-den-Muell-57274.html

https://assets.wwf.ch/downloads/2014_wwf_bericht_lebensmittelverluste_bei_fleisch__gemuse_und_brot_final.pdf

http://www.tischlein.ch/fileadmin/seiteninhalt/medien/Lebensmittelvernichtung/Links/foodwastech_infografiken5.pdf

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9 Gedanken zu „Anti-Food-Waste Guide“

  1. Hallo ihr beiden

    Vielen Dank für den tollen Beitrag.
    Gut zusammengetragene Informationen mit wunderbaren Visualisierungen der Daten.
    Aufteilung der Fakten und der Tipps finde ich toll gemacht.
    Das Interview mit dem Container, Containerer, ja mit dem der zu den Containern gehört gab eine tolle Einsicht was genau da abgeht.
    Ich danke ebenfalls für die Guten Tipps, welche ohne Problem im Alltag umgesetzt werden können.

    Gruss von mir

  2. Hallo, ihr zwei Lieben! 😉

    Foodwaste scheint mir ein riesiges Problem der heutigen Zeit zu sein. Dank eures Beitrags, wird’s bei mir jetzt immer ein left-over-Essen geben Ende Woche! Ganz schlimm finde ich, dass man Lebensmittel einen Tag nach dem Haltbarkeitsdatum wegwirft, obwohl es noch super geniessbar ist!

    Danke für euren aufklärenden und aufrüttelnden Beitrag!

    Grüessli

  3. Liebe Alana und Manuela

    Food Waste – ein Thema das in letzter Zeit immer mehr an Popularität und Aufmerksamkeit gewann. Zu recht, wie mir auch nach eurem Beitrag wieder bewusst wurde! Gerade solche alltäglichen «Problematiken» werden oftmals nicht richtig ernst genommen, obwohl sich eigentlich viel mehr dahinter verbirgt. Eure Infografiken stellen die Fakten wirklich sehr schön dar und gefallen mir sehr, Kompliment.

    Danke euch beiden und es liebs Grüessli!

  4. Hallo ihr Zwei 🙂

    Vielen Dank für euren sehr aufschlussreichen Beitrag. Food Waste ist ein Thema von dem man viel hört, sich, oder jedenfalls ich, bis jetzt nicht wirklich damit beschäftigt hat.
    Ihr habt die Informationen gut zusammen getragen und durch die Grafiken ein besseres Verständnis erzielt. Gute Tipp’s die man sich merken kann.
    Gut gemacht! 😀

    Grüessli

  5. Mir war klar, dass unsere Gesellschaft verschwenderisch lebt.
    Aber dass das Ganze ein solches Ausmass genommen hat, mit dem habe ich wirklich nicht gerechnet! Ich finde es ehrlich gesagt traurig, dass so wenig dagegen unternommen wird, wenn die Lösung doch so nahe wäre.
    Sehr interessanter und informativer Blogeintrag, vielen Dank!

  6. Liebe Alana & Manuela

    Da ich als Nebenerwerb in einem Lebensmittelgeschäft arbeite, war mir dieses Thema nicht unbekannt. Am Feierabend, wenn ich Lebensmittel wegschmeissen muss, habe ich jedesmal ein schlechtes Gewissen. Oft habe ich mir überlegt, ob es nicht einen anderen Lösungsweg gibt, doch da das Mitnehmen oder Verschenken dieser Artikel auch bei Angestellten als Diebstahl dient, sind mir die Hände gebunden.

    Solange der Profit über Menschen- und Umweltrechte gestellt wird, werden wohl die Schritte in die richtige Richtung leider nur begrenzt sein. Trotzdem sollte jedes Individuum eure Tipps anwenden, denn auch mit kleinen Schritten kommt man ans Ziel. In eurem Artikel habt ihr mir verdeutlicht, dass jede unserer Handlungen Konsequenzen hat für uns und unsere Umwelt.

  7. Hallo zusammen

    Erstmals danke für den tollen Artikel!
    Mich persönlich interessiert dieses Thema auch sehr. Ich verabscheue es, Essen wegzuwerfen, was meistens damit endet, dass ich längst abgelaufene Waren noch verzehre. Zum Glück war mein Magen schon immer abgehärtet 😉

    Euer Artikel gibt aber super Tipps, wie es auch zu dem gar nicht kommen würde, und worauf man dafür achten muss. Besonders die Frisch-mach-Tipps habe ich grössten teils nicht gekannt und werde zukünftig sicher daran denken.

    Mir gefällt auch die Abwechslung eures Artikels sehr gut; kurze und informative Problembeschreibung, die sehr gut anhand Beispielen bildlich vor Augen geführt wird, Lösungsvorschläge in Massen, ein Interview – wirklich alles was man sich wünscht.

  8. Liebe Manuela, liebe Alana
    Die Fakten sind traurig, aber wahr.. und die Menge ist ja riesig!
    Ich finde es toll, wie viele Tipps ihr aufzählt, um so wenig Nahrung wie möglich zu verschwenden und wie viele Möglichkeiten ihr beschreibt, was man mit etwas älteren Nahrungsmitteln noch anstellen kann.
    Das Interview mit eurem Jungkoch ist toll. Ihr habt interessante Fragen gestellt und noch interessantere Antworten erhalten. Man denkt sich nun, muss das sein? Muss echt so viel Essen weggeworfen werden?
    Ihr habt den Artikel interessant gestaltet, wäre mal was sinnvolles für die Blick-am-Abend-Titelseite!

    liebs grüessli, Naomi

  9. Liebe Manuela, Liebe Alana

    Das Thema Foodwaste ist jedem bekannt, auch mir. Die Zahlen aber haben mich schockiert. Nie im Leben wäre ich auf die Idee gekommen, dass es solch ein Aussmass hat. Ihr habt einem das Thema wirklich sehr gut erklärt.

    Die Bilder von den verschiedenen Künstlern sind sehr kreativ und bringen einem zum grübeln.

    Die Tipps sind wirklich etwas tolles und für jedermann umzusetzen. Ich habe mir einige notiert und werde diese in Zukunft auch probieren umzusetzen.

    Liebe Grüsse, Imane

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