Nukleares Warnzeichen auf einer abgenutzten Tonne

Atommüll, nein danke!

Ihre Gegenwart nehmen wir längst nicht mehr bewusst wahr – Atomkraftwerke. Es gibt mehr als 400 davon, verteilt über den ganzen Globus. Über ein Drittel unserer elektrischen Energie wird von ihnen produziert – doch dies geschieht nicht ohne Schattenseiten für die Umwelt. Der dabei entstehende atomare Abfall ist ein äusserst aktuelles und akutes Problem, welches Lösungen bedarf. Im Rahmen unserer IDAF 1 haben wir uns auf die Spuren dieses brisanten Themas gemacht.

Die Thematik der Energiegewinnung mittels Atomkraft ist kein klassisches Umweltthema, da die Nebenwirkungen oftmals unterschätzt werden. Leuchtreklamen, Strassenlampen, Motoren und Geräte im Stand-by-Modus – Strom verbrauchen wir exzessiv, ohne dass uns dies überhaupt noch bewusst auffallen würde. Und auch ohne an dessen Folgen – in Form von Abfall – zu denken.

Was sind die Folgen des radioaktiven Mülls für uns und unsere Umwelt? Lohnen sich die Risiken, welche man bei der Stromproduktion mittels AKWs eingeht? Wie könnte die zukünftige Energiepolitik in der Schweiz aussehen? Wir gehen auf diese und weitere Fragen ein und werden euch die Problematik des Atommülls und mögliche Lösungsvorschläge dazu im folgenden Artikel näher bringen.

Aus den Augen, aus dem Sinn…

Um zu verstehen, woher dieser atomare Müll überhaupt kommt, möchten wir euch zuerst die historischen Hintergründe und die Funktionsweise von Atomkraftwerken aufzeigen.
Im Jahr 1938 wurde die Kernspaltung von Uran durch Otto Hahn und Friedrich Strassmann erforscht. Die beiden entdeckten, dass bei der Spaltung sehr grosse Mengen an Energie freigesetzt werden. Die Erkenntnisse wurden anfangs für militärische Zwecke genutzt, bis Enrico Fermi im Jahr 1942 die erste nukleare Kettenreaktion in einem Kernreaktor gelang. Der Durchbruch der Kernenergie begann 1954, als in Russland das erste zivile Kernkraftwerk in Betrieb genommen wurde. In den sechziger und siebziger Jahren wurden Atomkraftwerke rund um Europa erbaut. 1986 ereignete sich in Tschernobyl eine einschneidende Nuklearkatastrophe mit fatalen Folgen für Mensch und Umwelt. Auch in der Schweiz ereignete sich einmal ein zwar ziemlich unbekannter, aber dennoch nicht unbeachtlicher, atomarer Unfall. Anfangs der 1960er-Jahre wurde ein Versuchsatomkraftwerk in Lucens (VD) errichtet. 1969 schmolz plötzlich ein Umhüllungsrohr – und explodierte. Da der Zwischenfall unterirdisch in einem Felsen stattfand, hatte dies glücklicherweise keine Folgen für Mensch und Umwelt. Trotz solchen Unglücken wurden aber weiterhin Atomkraftwerke gebaut.

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Die Stromgewinnung mit AKWs unterscheidet sich von konventionellen Kraftwerken durch die Art der Wärmegewinnung. Es werden keine fossilen Brennstoffe verwendet, sondern die oben erwähnte Kernspaltung von Uran führt zur Wärmeproduktion. Da Uran sehr selten vorkommt, müssen zur Gewinnung grosse Mengen Gestein abgebaut werden. Um eine Tonne Uran auszubeuten werden circa 2000 Tonnen Gestein benötigt.

Aufgepasst, jetzt kommt die chemische Erklärung: Ein Neutron dringt in den Urankern ein, welcher den Atomkern instabil macht – er zerfällt. Unter Energieabgabe spaltet er sich in kleinere Kerne, ein neues Neutron wird freigesetzt. Dies führt zu einer immer fortwährenden Kettenreaktion. Der Zerfall der Atome setzt neben Wärmeenergie auch radioaktive Strahlung frei. Die Energie wird in Form von Wasserdampf weitergeleitet und kurbelt Turbinen an. Die Turbinen erzeugen dann mit Hilfe eines Generators elektrischen Strom.

Pro / Contra AKWs

Zum Thema AKWs hört man immer wieder widersprüchliche Aussagen. Die einen verteufeln sie, die andern probieren alles schön zu reden. Um hierbei nicht den Überblick zu verlieren, möchten wir euch einen Querschnitt durch die Problematik aufzeigen. Dazu haben wir eine Liste von Pros und Contras zusammengestellt.

Argumente dafür sind…
  • Strombedarf. Es wird immer mehr Strom benötigt in unserer Gesellschaft und AKWs können gigantische Mengen an Strom produzieren mit kleinsten Mengen Uran.
  • CO2-Emissionen. Es fällt bei der Produktion im Vergleich zur Verbrennung von fossilen Brennstoffen kein CO2 an. Die Atmosphäre wir dadurch nicht belastet.
Argumente dagegen sind…
  • Sicherheit. Katastrophen wie Tschernobyl und Fukushima machen deutlich, dass es keine Garantie für Sicherheit von AKWs gibt. Auch könnten diese vermehrt in das Visier von Terrorgruppierungen geraten, was verheerende Folgen haben könnte.
  • Uran. Wie bereits im Artikel erwähnt, werden Unmengen Gestein benötigt, um den Uranbedarf abzudecken. Somit ist eigentlich auch das Pro-Argument CO2 ungültig, da beim Abbau Emissionen erzeugt werden.
  • Entsorgung. Die Hauptproblematik ist der atomare Müll. Die Schattenseiten des Atomstroms anhand des atomaren Mülls zeigen wir euch nun auf.
Ein AKW in Betrieb.
Ein AKW in Betrieb.
«Erst haben die Menschen das Atom gespalten, jetzt spaltet das Atom die Menschen.»

Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

Atomarer Müll

Die Uran-Brennstäbe, die zur Kernspaltung eingesetzt werden, haben eine begrenzte Lebensdauer. Wenn sie nicht mehr zur Energieproduktion gebraucht werden können, strahlen sie aber noch während langer Zeit radioaktiv weiter (Halbwertszeit). Um Mensch und Umwelt von den radioaktiven Strahlen zu schützen, werden die gebrauchten und gesetzesmässig nicht mehr erlaubten Brennstäbe von den AKWs in speziellen Metallrohren (Kolliken/Castoren) gelagert, aus denen keine radioaktive Strahlen mehr austreten können. Es wird zwischen den zwei Hauptkategorien schwach- und mittel-, sowie hochradioaktiven Abfällen unterschieden. Zudem haben die Abfälle unterschiedliche physikalische Formen und müssen vor der Lagerung zuerst in die richtige Form gebracht werden. Obschon es sich ‹nur› um Abfall handelt, ist dieser Mix aus unterschiedlichen Abfallstoffen ein brandgefährlicher «Cocktail» , der ein unermessliches Mass an Zerstörung anrichten kann. Darum ist auch der Transport Richtung Zwischenlager Würenlingen (in der Schweiz) ein Hochsicherheitsunterfangen.

Castrobehälter im Sperrbereich
Castrobehälter im Sperrbereich.

Transport auf Umwegen

Der Transport des Abfalls zum Zwischenlager ist eine nicht ganz alltägliche Angelegenheit, bei der strengste Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Auf Anfrage beim ENSI teile uns Mediensprecher David Suchet mit: «Vorweg braucht es eine Bewilligung die durch die Aufsicht des ENSI (Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat) erteilt wird.  Die Behälter, die etwa sechs Meter hoch und rund 130 Tonnen schwer sind, werden einem 800 Grad Celsius heissen Brand, einem Sturz aus 9 Metern Höhe, einem Flugzeugabsturz oder einem Tauchversuch im Wasser ausgesetzt und müssen diese Tests unbeschadet überstehen. Der Transport innerhalb der Schweiz geht meistens mit einem Schwerlastfahrzeug vonstatten, welches während der Fahrt non-stop unter Beobachtung steht und polizeilich begleitet wird. Wobei jährlich rund 50 solche Transporte gemacht werden.»

Castrobehälter für hochradioaktiven Atommüll.
Castrobehälter für hochradioaktiven Atommüll.

Never Ending Story – Zwischen-, Endlagerung und Entsorgung

Wo lagert oder entsorgt man Abfälle, die über 100’000 Jahre radioaktiv weiter strahlen? Nun, hier scheiden sich die Geister! Dieses Unterfangen ist bis jetzt ein weltweit ungelöstes Problem, denn keine Ingenieurskunst und kein menschliches Bauwerk wird den Atommüll sicher aufbewahren, meinen Experten. Zuerst warf man den Müll ins Meer, dies ist seit 1993 verboten. Dann war die Rede von der Entsorgung im All und anschliessend in der Arktis. All diese Ideen sind inzwischen verworfen worden, denn die Lösung  soll nun in der Tiefe der Erde liegen. Doch bevor wir auf dieses Thema zu sprechen kommen, wollen wir aufzeigen, wo der Müll in der Schweiz bis jetzt gelagert wird.
Im Zwischenlager Würenlingen (Zwilag) werden vorläufig ALLE radioaktiven Abfälle der Schweiz zwischengelagert. Dieses Gebäude soll absolut bombensicher sein, glaubt man dem Beschrieb auf der Website des Zwilag. Es wird 24 Stunden überwacht, was zur Folge hat, dass man immer auf noch neuere Techniken angewiesen ist, um die Überwachung und die Sicherheit zu gewährleisten. Diese Investitionen wiederum kosten jährlich mehrere Millionen Franken.

Grafik der Raumunterteilung des Zwischenlagers in Würenlingen.
Grafik der Raumunterteilung des Zwischenlagers in Würenlingen.

Die mögliche Lagerung von höchstens 200 Behältern hochradioaktiver und 1144 Lagercontainern mittel- und schwachaktiver Abfällen zeigt, dass es irgendwann ein Platzproblem geben wird.  Um dem entgegenzuwirken haben Experten nun angeblich eine sichere Lösung in 300–900 Metern Tiefe, zwischen Salz-, Ton und Granitschichten gefunden. Die Umsetzung dazu ist aber noch in den Kinderschuhen, denn das Sicherheitskonzept steht auf wackligen Beinen. Es stellen sich Fragen über Fragen. Wie stark verändert sich der Boden? Zersetzen sich die Metallbehälter mit der Zeit? Wie nachhaltig ist dieses Konzept überdacht? Dazu gibt es keine absolut sicheren Antworten! In Finnland hat man bereits begonnen ein Tiefenlager zu bauen, welches schon 2020 fertig sein soll. Auch in der Schweiz ist man darum bemüht geeignete Standorte für Endlager zu finden um spätestens 2050, diese in Betrieb nehmen zu können. Doch wir sprechen hier im Konjunktiv, was das Endlager angeht, denn niemand weiss genau, wie sich der Müll unter der Erde in den nächsten 100’000 Jahren entwickeln wird. Nachhaltig und sicher hört sich dies für unsere kommenden Generationen auf jeden Fall nicht an. Denn das Böse kommt auf leisen Sohlen…

Unterirdische Lagerung von Atommüll.
Unterirdische Lagerung von Atommüll.

Zukunftsausblick & Alternativen

Wie weit lehnt man sich aus dem Fenster, wenn man einem Volk Sicherheit vor austretender Radioaktivität für eine Million Jahre verspricht?  Der Mediensprecher des ENSI konnte uns dazu folgenden detaillierteren Einblick gewähren: «Eine Freisetzung von radioaktiven Stoffen bis zur Oberfläche wird nicht ausgeschlossen, aber sie darf nur in einem unbedenklichen Ausmass vorkommen. Das ENSI hat die maximal zulässige Strahlendosis pro Person, die durch radioaktive Stoffe aus einem Tiefenlager verursacht werden darf, auf 0.1 Millisievert pro Jahr festgelegt. Verglichen mit der durchschnittlichen Jahresdosis von 5.5 Millisievert pro Jahr, der jede Schweizerin und jeder Schweizer jährlich ausgesetzt ist, sind 0.1 Millisievert ein kleiner Wert.» Die Frage ist jedoch ob diese Sicherheit auch gewährleistet ist, wenn man alle möglichen Störungen, wie beispielsweise die geologischen Kräfte und die zusammenhängenden Erdbewegungen im Laufe der Zeit, in Betracht zieht?

In Tonnen wird radioaktiver Müll gelagert.
In Tonnen wird radioaktiver Müll gelagert.

Der deutsche Geoforscher Frank Schilling behauptet beispielsweise, eine unterirdische Endlagerung sei sinnvoll, jedoch für eine absehbare Zeit. «Was passiert, wenn ein oder zwei vollbetankte Jumbojets auf ein Zwischenlager stürzen?», fragt er. Solange die Suche nach einem geeigneten Endlager für die Ewigkeit fortwährt, sind überirdische Zwischenlager tickende Zeitbomben. Er schlägt deshalb vor, Endlager auf Zeit zu erbauen, diese würden weniger Zeit in der Planung und Umsetzung beanspruchen. 500 Jahre soll der atomare Müll seiner Meinung nach gelagert werden. Währenddessen sollte sich die Technik um ein Vielfaches weiterentwickeln und es könnten sich somit noch bessere Möglichkeiten bieten, wie man den Müll behandeln kann.

Neue Perspektiven bieten ebenfalls Technologien wie die Partitioning- und Transmutationsverfahren, welche sich momentan im Forschungsstadium befinden. Sie sollen durch gewisse Kernreaktionen die langlebigen Bestandteile der Radioaktivität in kurzlebige verwandeln und somit die Gefährlichkeit des Mülls verringern. Dadurch kann die Langlebigkeit des radioaktiven Mülls zwar verringert werden, der Müll jedoch trotzdem unterirdisch gelagert werden bis er nicht mehr radioaktiv strahlt.

Ein seltener Anblick: Stromgenerierende Windmühlen platziert neben einem AKW.
Ein seltener Anblick: Stromgenerierende Windmühlen platziert neben einem AKW. Zwei Energiebeschaffungsmethoden in der Gegenüberstellung.

Im Jahr 2020 sollen drei Atomkraftwerke der Schweiz altersbedingt geschlossen werden. Bis 2045 sollen die weiteren zwei folgen. Im Juni 2011 kündigte der Schweizer Bundesrat den geplanten Atomausstieg an. Beeinflusst von der damals geschehenen nuklearen Katastrophe in Fukushima. Trotz geplantem Atomausstieg wird diskutiert, ob man den Energiebedarf durch Erbau von neuen Kraftwerken ersetzten oder neue Energiequellen suchen soll. Die grundlegenden Bausteine für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Energiegewinnung müssen über die Gesetzgebung entschieden werden. Einige Länder haben es bereits geschafft auf Atomenergie zu verzichten. Bei der Umsetzung des Atomausstiegs steht die Schweiz auf Rang 12, nach den Philippinen, Italien, Kuba und Deutschland. Eine ziemlich schwache Leistung, wenn man bedenkt, welche Vorreiterposition in technischen Angelegenheiten wir sonst ergattern. Im Jahr 2014 waren 77% der Schweizer Bevölkerung in einer repräsentativen Umfrage für einen Atomausstieg. Die endgültige Durchführung benötigt jedoch nicht nur die Unterstützung des Volkes, sondern auch Investitionsgelder und eine Strategie, wie der von AKWs gewonnene Energieanteil substituiert werden kann. Momentan beträgt der durch AKWs generierte Strom rund 40% des Schweizerischen Strombedarfs. 55% gewinnen wir aus Wasserkraftwerken, welche nur noch beschränkt ausbarbar sind, weil sie nur unter bestimmten Rahmenbedingungen erbaut werden und funktionieren können. Man kann jedoch Staumauern erhöhen und somit die Erzeugung von Strom steigern. Dadurch würden die bestehenden Stauseen vergrössert, was die nachhaltigere Lösung als der Erbau von neuen Stauseen wäre, da dadurch grosse Eingriffe in die Umwelt verübt würden und Lebensraum von Tier und Mensch verloren ginge.

Ein Wasserkraftwerk ragt seine Mauern in der Landschaft empor.
Ein Wasserkraftwerk ragt seine Mauern in der Landschaft empor.

Weitere Alternativen des Ökostroms, der aus umweltfreundlichen und erneuerbaren Energiequellen besteht, sind zu den bereits erwähnten Wasserkraftwerken, Wind-, Solar- oder Erdwärmeanlagen (Geothermie). Diese Quellen gelten als unerschöpflich und sind deshalb besonders umweltfreundlich. Energieträger aus Holz und Energiepflanzen sind erneuerbar und werden deshalb für die Energieproduktion auch zum Ökostrom gezählt. Jedoch entstehen auch bei diesen Methoden Giftstoffe, welche sich negativ auf die Umwelt auswirken, wenn auch in geringerem Masse.

Einen Überblick zur aktuellen Situation der Schweiz im Bezug zur «Energiestrategie 2050» findest du hier, weiterführende Informationen hier.

Dein Spielraum

Es liegt in unserer Verantwortung, unseren Planeten, als auch uns selbst zu schützen. Deshalb ist es sinnvoll, sich für Ökostrompakete bei den Stromanbietern zu entscheiden. Leider muss man auch hier wieder vorsichtig sein. Da der Ausdruck Ökostrom rechtlich (noch) nicht geschützt ist, sollte man genau nachforschen, ob es sich bei dem Angebot auch wirklich um Ökostrom handelt und nicht um eine kommerzielle Masche. In der Schweiz gibt es ein Qualitätssiegel, auf welches Acht gegeben werden muss. Das «naturemade star»-Label versichert einem «echten 100%igen Ökostrom». Diese Produkte sind momentan noch teurer und wir als Verbraucher müssen mit einer Steigerung der Stromrechnung um 2.5 Rappen pro Kilowatt rechnen. Eine lohnenswerte Investition nicht nur für uns, sondern auch für unsere Nachkommen.

Logo des Ökostromlabels «naturemade star».
Logo des Ökostromlabels «naturemade star».

Darüber hinaus kann jeder von uns persönlich Strom sparen. Am einfachsten geht dies, wenn nach dem Gebrauch aller elektronischen Geräte diese ausgeschaltet – und ebenfalls die Stecker entfernt werden, da auch bei ausgeschalteten Geräten das Kabel Strom aufnimmt. Viele neue Geräte nutzen den Strom effizienter und brauchen heute rund 30% weniger Strom als noch vor zehn Jahren. Hier gilt, sich vor dem Kauf zu informieren.

Solche alltäglichen Kleinigkeiten mögen eventuell banal erscheinen, doch sie bringen Veränderung sobald sie konsequent durchgeführt werden.

«Tropfen für Tropfen formt das Meer.»

– aus Polen

Last but not least – sprich mit Leuten! Mach deine Freunde und Angehörige aufmerksam auf die Problematik, denn nur von einer aufgeklärten Gesellschaft darf man verändernde Schritte erwarten. Mach es für dich und für unsere Erde.

 

 

Hier gehts zu unserem Quiz zum Thema!

Autoren: Seline Ehrenbolger, Isabella Brymora und Hanna Bieri

 

Quellenverzeichnis:
Medienverzeichnis:

 

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9 Gedanken zu „Atommüll, nein danke!“

  1. Liebe Kolleginnen

    Das gewählte Thema von euch ist allgegenwärtig und wurde von euch in vielen Facetten gut beschrieben.
    Schöne Illustrationen und knackige Texte.
    Sehr interessant Ausformuliert mit einer guten Mischung aus alten und neuen Informationen beziehungsweise Geschehnissen.

    Guter Beitrag und sauber auf den Punkt gebrachte Informationen.

    Gruss von mir

  2. Hallo ihr drei
    Ich persönlich finde das Thema Atomkraft ein sehr wichtiges Thema. Das nach wie vor kein Endlager für den Atommüll gefunden wurde, finde ich äusserst bedenklich.
    Die Bilder von Tschernobyl, die ihr verwendet habt, sind beunruhigend und erschreckend. Dennoch finde ich es gut, dass ihr sie verwendet habt.
    Sehr gut recherchierter und geschriebener Blog. Ihr macht sehr deutlich auf die Problematik aufmerksam und zeigt gute Lösungsvorschläge.
    Gruess Alana 🙂

  3. Otto Hahn und Friedrich Strassmann hatten damals für ihre Zeit eine gar nicht so schlechte Idee. Nur hatten sie nicht das Wissen, das wir heute haben und konnten sich nicht bewusst sein, was ihre Idee einmal für Folgen haben wird.
    Es ist einfach erschreckend, dass jetzt, in dieser Sekunde an vielen Orten auf der Erde neue Atomkraftwerke gebaut und geplant werden, obwohl man Tschernobyl und co. erlebt hat und weiss, wie es enden kann! Schrecklich!
    Der Satz «Aus den Augen, aus dem Sinn» trifft den Nagel auf den Kopf. Aber genau so denkt der Grossteil der Menschheit leider..
    Danke für diesen sehr interessanten Blogeintrag über ein Thema, über dies immer noch viel zu wenig gesprochen und unternommen wird.

  4. Meine Liebe,
    euer Thema wird oft in den Medien gezeigt und trotzdem kommt man nicht weiter. Wir sind auf die Atom-Energie angewiesen und benützen diese tagtäglich ohne über die Folgen nach zudenken.
    Schlimm finde ich, dass immer weiter Atommüll produziert wird obwohl man kein wirkliches Endlager hat und auch nicht in Aussicht ist.
    Ich finde ihr habt einen klaren und mit vielen Informationen versehenen Artikel geschrieben.
    Danke für den tollen Beitrag! 🙂

  5. Hallo zusammen

    Liest man sich durch euren Artikel, merkt man schnell, dass ihr euch sehr Mühe gegeben habt, das Thema ausführlich und spannend zum Lesen zu gestalten. Eine Diashow, Video, Links zu weiteren Informationen und die diversen Bilder; toll!

    Inhaltlich, merkt man, dass ihr euch sehr mit dem Thema auseinander gesetzt habt. Von A – B ist alles erklärt.

    Ich persönlich bin auch für einen Ausstieg aus der Atomenergie. Ich finde es erschreckend, was Atomkraftwerke auslösen können, führt man sich Fukushima usw. vor Augen.

    Danke für eure umfassenden Informationen und den ansprechend gestalteten Artikel!

  6. Liebe Seline, liebe Hanna, liebe Isabella
    Ein interessanter und umfangreicher Beitrag!
    Ich hoffe sehr, dass die Schweiz bald auf Atomenergie verzichten kann und genügend alternative Lösungen gefunden hat.
    Denn, wie viele Katastrophen müssen noch geschehen? Die Ereignisse und in Fukushima und Tschernobyl sind unbeschreiblich tragisch und die Folgen erschütternd.
    Ebenso der Haufen Atommüll. Ein Problem, mit dem sich die Menschheit noch lange herumschlagen wird.
    „Tropfen für Tropfen formt das Meer“ – ein weises Zitat.
    Toller Beitrag!
    Liebs Grüessli, Naomi

  7. Heyho,

    Vielen Dank für euren tollen Artikel.
    Ihr habt das Thema sehr reichhaltig und gewissenhaft bearbeitet.
    Sehr informativer Aufbau, sodass ich nun gut und fundiert über das Thema bescheid weiss. Danke dafür 😉

    Atomkraft ist ein Thema, welches durch seine Gefahren und seine Komplexität viel Aufklärung bedarf. Und eure Arbeit leistet beste Arbeit für diese Aufklärung. Dass es heute immer noch zur Diskussion steht bekomme ich nicht in den Kopf.

    Merci viu mau

    P.S.
    Bei dieser Gelegenheit muss ich noch ein Video mit euch teilen, dass ich durch seine Ironie schon immer sehr erfrischend fand.
    Meet Atomi

  8. Hallo ihr Lieben,

    Im Fernsehen oder Radio habe ich hier und da mal etwas darüber gelesen und mich auch mal kurz darüber informiert, aber nie wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt.

    Ihr habt dieses Thema wirklich sehr informativ und übersichtlich erklärt. Als jemand der davon nichts versteht, habe ich alles nachvollziehen können. Ein ausserordentlich guter Beitrag!

    Sehr passendes und beindruckendes Bild/Video Material.

    Vielen Dank
    Imane

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