Beton – Ein umstrittener Baustoff

Beton wird häufig als kalt, charakterlos und unschön beschrieben.
Er sei Schuld daran, dass die Welt überbaut und die Natur zerstört wird. Ein Umweltsünder, ein Klimakiller. Auch sind Aussagen wie «Hey, du hast heute voll die Betonfrisur.», keine netten Komplimente. Es ist also nicht abzustreiten, dass wir im alltäglichen Leben den Beton häufig mit negativen Vorurteilen behaften, ihn abwerten und als etwas Schlechtes einstufen. Doch wird dieses Image dem wichtigsten Baustoff unseres Planeten überhaupt gerecht? Gäbe es eine mögliche Alternative für Beton? Und, ist es nicht der Mensch, der letztlich dafür verantwortlich ist, dass alles kaputt geht?

Diese und weitere Fragen werden wir, Melanie Jaggi, Georgia Mendes und Regula Strähl im Rahmen der IDAF (Interdisziplinären Facharbeit), untersuchen und euch hoffentlich beantworten können. Wir werden sowohl Vorteile wie auch Nachteile der Betonproduktion aufzeigen, damit am Schluss jeder Leser und jede Leserin selbst darüber entscheiden mag, ob der umstrittene Baustoff letztlich etwas Positives oder etwas Negatives ist.

Beton und Zement

«Beton ist Zement, oder?» Manche von euch – hoffentlich nicht
alle – schlagen sich bei jener banalen Frage bestimmt schon mit der flachen Hand auf die Stirn und zweifeln daran, dass unser Beitrag noch interessant werden könnte. Ehrlich gesagt finden wir es im Nachhinein auch ein ganz kleines bisschen erbärmlich, dass unser Allgemeinwissen nicht einmal den Unterschied der zwei Baustoffe beinhaltete. Obwohl man anmerken muss, dass sie durchaus zusammen gehören. Denn ohne das eine, gäbe es nicht das andere.

Beton ist eine Mischung aus Sand, Kies und Zement. Dabei dient
der Zement als Bindemittel, also so zu sagen als Klebstoff der alles zusammenhält. Er erhärtet durch die chemische Reaktion mit Wasser und bleibt danach fest. Aha!

Workmen leveling fresh Concrete with concrete leveling tool, newly poured concrete sidewalk on a building site. An wooden bull float is being used to smooth a new sidewalk.
Bauarbeiter streicht Beton glatt

Nachteile Beton

Zementherstellung

Mit einer Weltproduktion von ca. 2,8 Milliarden Tonnen ist Zement der meist verbrauchte Werkstoff überhaupt. Im Verhältnis 1/6 wird daraus jährlich mehr als 14 Milliarden Tonnen Beton produziert. Und genau diese Unmengen richten sich negativ auf unsere Umwelt aus. Dabei ist das zentrale Problem die Zementherstellung, bei der fünf Prozent der menschengemachten CO2-Emissionen
(das unvermeidliche Abfallprodukt der chemischen Umwandlung von Kalkstein zu Zement), aus den Drehöfen der Zementindustrie stammen. Messungen haben ergeben, dass wenn eine Tonne Zement gebrannt wird, 870 kg Kohlendioxid in die Luft geht. Bedenklich ist, dass dies vergleichbar mit dem durchschnittlichen Flugverkehr, das 3.5-Fache ist.

Kohlendioxid

Das Kohlendioxid (CO2) ist ein dreiatomiges Molekül, welches durch Vibration und Rotation dazu neigt, Wärmestrahlungen zu absorbieren und remittieren bzw. zurückzusenden. Logischerweise sorgt also zu viel CO für zu viel Wärme, was im Zusammenhang mit Treibhausgas und Wasserdampf ein Klimakiller darstellt.

Fakt ist also, dass die Zementproduktion massgeblich für den Klimawandel verantwortlich ist. Dass man sich in der Betonindustrie Gedanken über die Nachhaltigkeit macht und nach Verbesserungs-potential sucht, überrascht deshalb wenig.

Kohlendioxid Emission
Kohlendioxid Emission
Knappheit Sand

Ein weiteres Problem bei der Betonproduktion stellt die Knappheit des Sandes dar. «Wie Sand am Meer» lautete bis vor Kurzem die Redensart für unbegrenzte Verfügbarkeit. Doch die Wendung gehört nun der Vergangenheit an. Das liegt daran, dass Sand der am meisten unterschätzte Rohstoff ist. Ohne ihn hätten wir kein Glas und keine Elektrogeräte. Sand steckt in so Vielem, was uns nicht bewusst ist – vor allem aber in Beton. Zwei Drittel der Gebäude bestehen aus Stahlbeton, der zu einem Drittel aus Sand besteht. Da Wüstensand zu fein und somit unbrauchbar ist, verwenden die Produzenten nur Meer- und Strandsand. Dieses von Menschen errichtete Schicksal für unsere Erde führt dazu, dass schätzungsweise 75 bis 90 Prozent der Strände deutlich am Abnehmen sind.

Sandwerk
Sandwerk

Vorteile Beton

Beton ist der weltweit am meisten verarbeiteter Baustoff und das nicht ohne Grund. Einerseits liegt es an seiner Natürlichkeit und anderseits an seiner Langlebigkeit. Hinzu kommt, dass die graue Masse flexibel eingesetzt werden kann und somit den Architekten grösste Gestaltungsfreiheit lässt.

Ein weiterer grosser Vorteil von Beton ist, dass er recycelbar ist und somit auch nachhaltig. Auch was der angeblich hohe Energiebedarf anbelangt, ist die Zementherstellung in Wirklichkeit vorbildlich. Beispielsweise braucht sie nur halb so viel Energie wie bei der Herstellung von Glas, und nur ein Zweihundertstel gegenüber Aluminium. Im Weiteren besteht die Möglichkeit, den Baustoff als Speichermasse zu nutzen und somit Wärme zu speichern, was wiederum eine energiesparende Eigenschaft darstellt.

Was Beton alles bietet:
(Positive Eigenschaften im Überblick)
  • hoher Brandschutz
  • guter Lärmschutz
  • Schutz von Naturgewalten
  • Robustheit und Sicherheit
  • dauerhafte Infrastruktur
  • Wärmespeicherung
  • lokal und gestaltend

So, und jetzt stellen Sie sich doch einmal die Frage:
«Mit was kann man Beton heutzutage noch ersetzen?»
Schwierig, nicht war?

Jetzt und in diesem Moment ist wohl eher das Wichtigste, die Nachteile im Bereich Ökologie, welche Beton aufweist, wahrzunehmen und den Baustoff zu optimieren. Denn Beton ist ein Material, auf welches wir kaum einfach so verzichten können. Er hat eine grosse Bedeutung für das Bauen in der Schweiz und weltweit, denn es gibt bisher keinen alternativen Baustoff, welcher bezüglich der Anforderungen und der Verfügbarkeit an natürlichen Ressourcen, Preis, Sicherheit, Dauerhaftigkeit, Flexibilität, usw. mit ihm mithalten kann.

Wie kann Beton ökologischer werden?

«Die zentrale Frage: Wie kann Beton ökologischer werden?»

Es gibt mittlerweile verschiedene Ansätze wie man die Betonproduktion ökologischer werden lassen kann. Eine Möglichkeit ist es, Arbeitsschritte zu koppeln und so Transportwege zu minimieren.

Fakt ist, für 1m3 Beton wird folgendes benötigt:
  • 2000 kg natürliche Gesteinskörnung
  • 300 kg Portland Kalksteinzement
  • 150 l Wasser

Neben der umweltunfreundlichen Zementproduktion, besteht die grösste Problematik darin, dass Kies und Sand als knappe und schwindende Ressource bewertet werden.

Schubkarre im Grünen
Schubkarre im Grünen
Problematik Zementherstellung

Das zentrale Problem des Betons bildet wie schon erwähnt die Zementherstellung, welche einen enorm grossen Einfluss auf die Ökobilanz von Beton hat. Besonders in Bezug auf die Treibhausgase hat Zement einen grossen Einfluss.
Die Frage, wie Beton ökologischer werden kann, beinhaltet in erster Linie die Problematik wie die Zementherstellung optimiert werden kann. Dabei gibt es in der Umsetzung und Forschung einiges an Optimierungspotential:

  • Die alten Anlagen wie z.B. Nass-Öfen durch neue energieeffiziente Öfen mit besseren Filtertechniken ersetzen.
  • Die Nutzung von alternativen Brennstoffen und Rohstoffen in der Zementproduktion ausbauen, beispielsweise wird in Abfallverbrennungen Zement gebrannt, so können zwei voneinander unabhängige Umweltsünder kombiniert werden.
  • Man arbeitet an der Herstellung von «klinkerfreiem» Zement und dem Einsatz von neuen reaktiven Materialien.
Bauarbeiter mischt Zement
Bauarbeiter mischt Zement auf
Was sind nun die Optimierungsmöglichkeiten in der Betonherstellung?

Alles in allem ist eine der bekanntesten Methoden um Beton umweltfreundlicher zu machen, das Recycling. In diesem Verfahren wird an Stelle von natürlich vorkommendem Kies, Betonabbruch zugemischt. Eine weitere Methode, welche bisher weniger bekannt ist, ist der Misaporbeton, welcher als neuer Hoffnungsschimmer gilt. Misaporbeton ist vielseitig anwendbar und wird im Gegensatz zu herkömmlichem Beton nicht als umweltschädlich eingestuft. Das ist deshalb so, weil Misaporbeton zu 98 % aus Recyclingglas und zu 2 % aus Mineralien besteht. Dadurch ist dieser Baustoff extrem leicht ohne dabei minder stabil zu sein. Wie sich dieses neue Produkt jedoch auf dem Markt entwickeln wird ist noch nicht klar.

Durch diese Methoden könnten unsere natürlichen Rohstoffquellen wie Sand und Kies erheblich geschont werden, was zum Schutz unserer Umwelt beiträgt.

Gibt es denn nachhaltige Alternativmöglichkeiten?

Nach diesen neuen Erkenntnissen stehen wir nun wieder vor der Frage: «Gibt es eine richtige Alternative zum Beton?» Wir denken, nein, diese gibt es nicht oder zumindest noch nicht. Denn ganz gleich auf welchen anderen Rohstoff man ausweicht, es würde unser Problem nicht beheben sondern nur an anderen Ressourcen zerren.
Alles in allem ist Beton immer noch die beste Lösung.
Der springende Punkt an der ganzen Sache ist, dass man Beton bzw. Zement, nachhaltiger durch die vorhin genannten Massnahmen, produzieren muss . Nachhaltiges Bauen ist wichtig, welches mit Beton – wie wir nun wissen – auch durchaus möglich ist.

Unser Fazit

Beton wird viel zu oft mit negativen Vorurteilen behaftet, wobei die Mischung aus Wasser, Kies und Zement gar nicht so schlecht ist wie ihr Ruf. Man kann mit Beton durchaus schön und energieeffizient bauen. Jeder von uns sollte sich stets vor Augen halten, was man als Einzelperson tun kann (mikroskopisch) und was sich grundsätzlich ändern muss (makroskopisch). Hierbei sehen wir die Zukunft besonders in Hinblick auf das Recyclingverfahren oder den Misaporbeton, welche beide die Ressourcen schonen und in Hinblick auf die Umwelt einen positiven Einfluss haben können. Denn wenn der «Umweltsünder» Beton bewusst eingesetzt wird ist er auch nicht mehr zwangsläufig der Verbrecher für den man ihn hält. Denn der eigentliche Verbrecher, ist der Mensch an sich.

Mindmap zum Beitrag: Online Mindmap
Teste hier dein Wissen: Quiz Beton

Bauarbeiter bei der Arbeit
Bauarbeiter bei der Arbeit
Autorinnen
  • Regula Strähl
  • Georgia Mendes
  • Melanie Jaggi
Quellenverzeichnis

Textquellen

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11 Gedanken zu „Beton – Ein umstrittener Baustoff“

  1. Hallo ihr Lieben

    Obwohl ich Beton eigentlich ein sehr uninteressantes Thema finde, wurde mir beim durchlesen von Eurem Artikel immer mehr bewusst wie wichtig er eigentlich ist.
    Ich denke, ich gehöre auch zu den Menschen die dem Beton einen schlechten Ruf machen, denn ich finde er wird zu viel genutzt um Strassen und Autobahnen zu bauen.
    Habt Ihr euch auch schon einmal gefragt, warum eine Strasse neu betoniert wird obwohl sie noch in Takt ist? Dies ist für mich nur schwer verständlich. Wieso muss immer alles neu und modern sein? Wenn es keine Gefahr für uns Menschen darstellt, kann man auch auf einer nicht so glatten Strasse fahren. Oder nicht?
    Dass Häuser und Blöcke aus Beton gemacht werden finde ich gut, obwohl es wie Ihr sagt, die Umwelt belastet. Wer will schon ein Haus haben, welches wie bei den drei kleinen Schweinchen umfällt, wenn der grosse Böse Wolf kommt und pustet. ☺
    Ich wusste nicht, dass einen Beton gibt, der recyclebar ist. Ich denke, der Misaporbeton, ist sicherlich eine gute Alternative, wenn er wirklich nicht umweltschädlich ist.
    Beton brauchen oder nicht brauchen, ich denke diese Frage ist umstritten. Wie Ihr sagt, es sind meist wir Menschen, die das Verbrechen an der Umwelt begehen.

    Grüessli Lisa Nina

  2. Liebe Autorinnen

    Die ökologische Seite des Betons war mir wenig bewusst. Der informative Artikel war daher äusserst interessant und erweitert meinen einseitigen Blickwinkel. Trotzdem stehe ich dem Thema immer noch skeptisch gegenüber.

    Pro Sekunde wird in der Schweiz ein Quadratmeter zubetoniert. Die Grünfläche, ein wichtiger Lebens – und Erholungsraum für Mensch und Tiere wird somit immer stärker einschränkt bis er letztlich nahezu ganz verschwindet.

    Angesichts dieses Aspektes ist der Betoneinsatz überhaupt nicht ökologisch. Wie ihr aber angetönt habt, ist es der Mensch der ihn überaus unökologisch macht, verwendet und immer mehr Gebäude und breitere Strassen baut.

  3. Liebe alle 3rei

    Ich habe ja auch beruflich ab und an mit Beton zu tun und ähm, ja daher ist mir eingefallen das Beton beim trocknen auch wieder CO2 aufnimmt. Ist dieser Anteil soviel geringer als der beim Brennen ausgestossene?
    Sand, Sand ist doch klein geriebener Stein? Lässt sich das nicht einfach künstlich Herstellen? Grosse Trommel, Stein rein, Maschine an, Sand raus. Oops ich glaube ich habe gerade die Geschäftsidee des Jahrhunderts verraten. Bleibt nicht mehr viel zu sagen. Vielleicht noch eins: Herzlichen Glückwunsch, ich finde ihr habt einen spitze Artikel geschrieben! Chapeau…

    PS: Habt ihr gewusst das Beton in England ein weiblicher Vorname ist!
    http://www.vorname.de/beton/

  4. Liebe Regula, Georgia und Melanie

    Der Beton ist nun im 21. Jahrhundert angelangt. Kaum ein Material hat sich in der Wahrnehmung der Menschen in den letzten Jahren mehr gewandelt. Aus dem grauen Material der monotonen Bausünden der vergangenen Zeit ist ein angesagtes Material geworden und ist nicht mehr wegzudenken.

    Ist euch auch aufgefallen, dass die Werbung zunehmend auf das klare Design von Betonarchitektur setzt? Oder dass die Zahl der Designer in den letzten Jahren explodiert ist? Ich spreche hier von kreativem Wohndesign aus Beton – fast unglaublich!

    Am Anfang eures Artikels beschreibt ihr wie der Beton häufig gesehen wird. Allerdings finde ich persönlich, dass Beton äusserst cool und elegant, innovativ und hochwertig sein kann. Schade finde ich, dass er keine nachhaltige Lösung ist. Deswegen macht es sinn, dass ihr Optimierungsmöglichkeiten in der Betonherstellung erläutert habt.

    Ich durfte einen sehr spannenden und informativen Artikel über den Beton lesen, vielen hertzlichen Dank!

  5. Also ich liebe den Duft nach frischem Beton und sehe in ihm viele positive Aspekte. Ich finde Beton auch ästhetisch. Aber dies ist natürlich auch Geschmacksache . Holz und Stahl können im Bauwesen als Alternative eingesetzt werden.

    Es ist wahnsinnig was man mit diesem Baustoff alles hinbekommt! Ich habe ja die Lehre zur Hochbauzeichnerin gemacht und er ist tatsächlich unvermeidbar.
    Bauen mit Beton ist auch sehr schnell und kostengünstig. Dies ist wahrscheinlich ein Hauptproblem.
    Erstaunt bin ich wirklich ab der Knappheit des Sandes. Das war mir überhaupt nicht bewusst!

    Ihr habt euch super mit diesem Thema auseinandergesetzt und finde es toll, dass ihr nicht nur die negativen sonder auch die positiven Seiten betont habt.

  6. Liebe Regula, Georgia und Melanie

    Beton hat, wie Ihr auch erläutert habt, eigentlich mehr positives als negatives in sich. Daher stelle ich mir die Frage?
    Wieso wird es eigentlich als etwas negatives betrachtet?
    Ich denke diese Negativität von Beton kommt vom, „alles zubauen.“ Im Zusammenhang mit dem Thema zersiedelung würde ich den Schluss ziehen, Beton ist für uns Menschen wichtig.

    Ich persönlich bin ein Fan von Beton.
    Und ich sehe nichts schlechtes in Ihm.
    In der Architektur und im Design von Innenräumen zählt der Sichtbeton zu den ästhetischsten Baustoffen überhaupt. Es gilt auch als Baustoff der Moderne. Schlussendlich ist es immer eine Geschmacksache ob der Beton gefällt oder nicht.

    Euer Beitrag hat mir sehr gut gefallen. Ihr habt dieses Thema gepflegt dem Leser überbracht. Daher…Hut ab 🙂

    Lieber Gruss
    Davide

  7. Servus, Grüezi und Hallo-ho

    Interessanter Artikel. Beunruhigend und irgendwie belastend weil es nicht einfach einen ‚Ausweg‘ gibt. Mir war jedoch nicht bewusst, dass Beton ‚gar nicht so schlimm‘ ist. Aber es ist dennoch eine Zwickmühle und man kann sein Gewissen nicht wie beim Strom einfach mit Sonnenenergie oder Wasserkraft beruhigen…

  8. Sehr spannender Artikel!

    Ich habe mich ehrlich gesagt noch nie näher mit Beton auseinander gesetzt und nur das negative in ihm gesehen habe, daher war euer Beitrag dazu äusserst informativ.

    Durch die Darlegung von Negativen und Positiven Aspekten bin ich ein wenig hin und her gerissen. Einerseits bin ich überhaupt kein Fan der Zersiedelung, vor allem nicht vom (Neu-) Bau überflüssiger Strassen – andererseits hat Beton anscheinend mehr umweltfreundliche Eigenschaften als ich mir vorstellen konnte.

    Trotzdem, der Bau mit Beton ist vielleicht nicht der Schlechteste , aber nicht in der heutigen, grossen Menge und es sollte unbedingt an einer nachhaltigeren Alternative gearbeitet werden.

  9. Hei super, ich habe was dazugelernt. Ich wusste nicht, dass Beton recyclebar ist. Ich denke, dass wir dies anstreben sollten, Recycling ist immer der bessere Weg, und trotzdem hoffe ich, dass man in Zukunft eine bessere, vielleicht auch schönere Variante finden kann 😉 Ich denke halt, dass es für Inovationen oft keinen Platz, respektive Geld hat, es ist ein bisschen wie mit dem Ölproblem.
    Merci ihr drei für den super Artikel, ham’wa wieda wat gelernt, wa?

    Cheerioh

  10. Hallo ihr Lieben

    Ich habe mich bis anhin nie mit Beton aueinandergesetzt, dachte eigentlich auch, das es kein spannendes Thema ist. Doch ihr habt mich eines Besseren belehrt. Vielen Dank euch dafür.
    Ich wusste nicht, das Beton so viel CO2 ausstösst, so immens Sand verbraucht und dass es umweltfreundlicheres Material zur Herstellung gäbe. Wenn nicht so unglaublich viel verbaut würde, wären ökologische Massnahmen eigentlich gar nicht von Nöten.
    Durch euren Beitrag wurde mir erst bewusst, welche tollen Eigenschaften Beton eigentlich hat: Wärmespeicherung, Robustheit, Lärmschutz.

  11. Hallo zusammen 🙂

    Super Thema und vor allem sehr zeitgemäss, da wir uns heute gerade in der Gestaltung und Architektur stark damit auseinandersetzen. Für mich persönlich ist Beton ein wesentlicher Bestanteil eines Hauses. Beton ist sehr dezent und schlicht, sieht super in einem Wohnraum aus, kombiniert mit vielen Grünpflanzen und Massivholz. Natürlich ist es Geschmacksache, aber ich stehe halt auf diese Stilrichtung. 😀

    Wenn ich ehrlich bin habe ich mich aber noch nie damit auseinandergesetzt, wie viel Energie für die Herstellung benötigt wird oder dass die Zementherstellung so viel Kohlendioxid abgibt. Und ich denke, weil ich Beton als ein sehr toller Baustoff empfinde, habe ich mich über die negativen Konsequenzen noch nie Gedanken gemacht.

    Durch euren Artikel schaue ich den Baustoff in Zukunft vielleicht ein bisschen kritischer an. (Toll ist er aber immer noch) 😉

    Schöne Grüsse
    Laura

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