Buongiorno bella Italia

Anstatt des Gockels auf dem Dach, haben wir hier in Varazze Coiffeusen, die sich die Mühe gemacht haben, uns 1.5 Stunden früher zu wecken! Nach diesem verfrühten Start wurden wir mit einem großzügigen Frühstück beglückt. Mit diesem Frühstück tankten wir die Energie für die kommenden Stunden mit Thomas.

Als Erstes begannen wir mit der Redaktionsstunde von David über das Thema „Alpenbrevet“. Seine überdurchschnittlichen sportlichen Leistungen rissen uns vom Hocker. Der Schrecken war verdaut und wir konnten mit dem Theorieteil fortfahren. Wir erlernten das Basiswissen über die Kameras, dies geschah unter anderem durch fleißiges klicken, zoomen und ausprobieren. Anschließend wurde uns die Aufgabenstellung erteilt. Der Titel des Projektes löste ein leichter Nebel der Verzweiflung aus. Rauchende Köpfe, verzweifelte Blicke und ein leichtes Raunen durchbrach die Stille des Raumes.

Ein betörender Duft drang aus der Küche in unsere Nasen. Das üppige Mittagessen ließ uns unsere Sorgen vergessen. Mit unseren vollgeschlagenen Bäuchen begaben wir uns in unser Schlafgemach und gaben uns der italienischen Siesta hin. Man muss schließlich die Kultur respektieren.
Am Nachmittag war der Sprung ins Meer praktisch schon vorprogrammiert. Immer mehr Fotografierfreudige folgten unserem Beispiel. Den einen war das Meer zu kalt, andere fühlten sich pudelwohl bei ihrer Abkühlung. Der Strand war übersäht mit Hobbyfotografen, welche sich im Sand verrenkten, um das passende Foto zu schießen.

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Als Belohnung für die „Gymnastikstunde“ am Strand, machten wir uns auf die Suche nach einem italienischen Gelati. Da die Zeit jedoch zu knapp war, mussten wir uns mit einem „Stängeliglace“ begnügen. Mit Sack und Pack rüsteten wir uns für den anstrengenden Aufstieg zur Casa. Kaum in der Villa angekommen, begaben sich 4 Wagemutige auf die harte Joggingrunde mit Thomas.

Zwei knallrote Köpfe erreichten das Ziel schnaufend vor den Anderen. Jedoch nur durch eine etwas abgekürzte Strecke. Auch das Abendessen schmeckte uns wieder vorzüglich. Mit einer Flasche Wein und geselligem Beisammensein ließen wir den Abend ausklingen.
Erwähnenswert war jedoch noch der Crash von Elena’s Bett.

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Autoren: Maria Rudin, Martina Stähli, Elena Roth, Anja von Stokar, Julia Kissling

2 Gedanken zu „Buongiorno bella Italia“

  1. Liebe Autoren,

    Als ich diesen Blog gelesen habe, habe ich mich wieder an die warme und schöne Woche in Varazze erinnert. Wie schön wäre es doch, wenn wir noch einmal dorthin zurück könnten und diese „Ferien“ voller harter Arbeit nochmals erleben dürften.
    Ich freue mich gleichzeitig jedoch darauf, mit der Klasse ein paar Tage zu verbringen, um unseren hoffentlich erfolgreichen Abschluss zu feiern.
    Liebe Grüsse
    Nadja

    1. Liebe Nadja

      Ich muss dir zustimmen. Auch ich blicke etwas wehmütig auf die unbeschwerte Zeit in Italien zurück. Wie schön war es, die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren und die italienische Stimmung über sich ergehen zu lassen.

      Ich hatte ja das Vergnügen, bereits zum zweiten Mal in dieser Villa zu hausen. Im zweiten Lehrjahr verbrachte ich ebenfalls eine Woche in Varazze. Ich finde es toll, dass es solche Intensivwochen im Ausland gibt, die von der Schule organisiert werden. Es entsteht eine komplett andere Lernatmosphäre und man lernt die Mitschüler bei solchen Projekten viel besser kennen.

      Genau wie du, freue ich mich auf eine gelungene Abschlussreise mit der Klasse. Auf eine erfolgreiche Organisation und sonnige Stunden.

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