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Du kannst was tun gegen Food Waste!

Wir kennen doch alle diese Situation. Die «Kühlschrankhüter», wie das Jogurt, das seit Wochen rumgammelt und keiner anfassen möchte, weil es in Vergessenheit geraten ist und deswegen in der Tonne landet. Food Waste sind Lebensmittel, die für den Konsum des Menschen produziert wurden, die auf dem Weg vom Feld bis zum Teller verloren gehen oder weggeworfen werden. Es fängt schon beim Produzenten an mit z.B. aussortierten, unförmigen Früchten, die geniessbar sind aber aus ästhetischen Gründen in den Abfall landen. Dazu eine Interessante Broschüre.

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Food Waste ist ein Luxus

Problem Food Waste

Stellen Sie sich 140’000 Lastwagen vor, die, beladen mit Nahrungsmittel, eine Kolonne von Zürich bis Madrid bilden. So viel Nahrung wird in der Schweiz jährlich weggeworfen, was ein Drittel aller produzierten Lebensmitteln ist. Das meiste davon, ca. 45%, in den Haushalten. Doch auch in der Produktion wird viel Nahrung weggeworfen, weil die z.B. die Gurke krumm ist oder die Kartoffel nicht schön genug. Doch Food Waste entsteht nicht nur durch unsere hohen Ansprüche. Vieles geht auch verloren, weil es beispielsweise von einem Parasiten befallen ist und für den Menschen nicht mehr essbar ist. Dies nennt man Food Loss. 

Man unterscheidet dabei vermeidbare und unvermeidbare Lebensmittelabfälle. Zu den Vermeidbaren zählen Abfälle, welche einmal essbar waren, aber vergessen gegangen sind und nun nicht mehr geniessbar sind. Oft werden auch Nahrungsmittel weggeworfen, die eigentlich noch ess- und geniessbar wären, aber über das Verfallsdatum hinaus sind. Auch Lebensmittel, wie z.B. hartes Brot, welches den Tieren verfüttert wird zählt zu den vermeidbaren. 

Unvermeidbare Abfälle hingegen sind für den Menschen ungesund und ungeniessbar. Dazu gehören z.B. Käserinden oder Knochen vom Fleisch. Auch Esswaren, die trotz korrekter Lagerung von einem Krankheitserreger befallen sind, sind unvermeidbar.

Wieso werfen wir so viel Nahrung weg?

«… weil wir es uns leisten können». 

Jede Branche wirft aus unterschiedlichen Gründen Nahrung weg. Während der Produktion in der Landwirtschaft, gehen jährlich fast 300’000 Tonnen Lebensmittel verloren. Einerseits weil aus technischen Gründen nicht alles geerntet bzw. gelagert werden kann, andererseits werden nicht normgerechte Produkte wie z.B. zu grosse Äpfel, unförmige Kartoffeln, krumme Gurken etc. 30% der verschwendeten Nahrungsmittel gehen in der Verarbeitungverloren. Die dabei entstehenden Nebenprodukte, wie z.B. die Molke bei der Käseherstellung, können nicht weiter verwertet werden. Weiter werden beim Transport einige Lebensmittel beschädigt und können so nicht mehr verkauft werden. Wenn im Handel die Lebensmittel das Verkaufsdatum überschreiten, dürfen diese nicht mehr verkauft werden und werden ebenfalls entsorgt, auch wenn sie noch geniessbar wären. Liegengebliebene Frischprodukte wie Brot oder Gemüse werden auch weggeworfen. Der Endverbraucher kauft meist mehr ein als er eigentlich benötigt, lagert die Lebensmittel nicht optimal oder er schaut nur auf das Mindesthaltbarkeitsdatum, statt auf seine Sinne zu vertrauen ob ein Produkt noch geniessbar ist oder nicht. In der Gastronomie werden oft zu grosse Portionen gekocht, so dass der Kunde nicht alles essen kann. Die Reste können natürlich nicht weiter gebraucht werden und werden entweder den Tieren verfüttert oder entsorgt. Auch in den Haushalten wird oft zu viel gekocht. Jedoch ist der Mensch nicht immer kreativ genug, etwas aus den Resten zu machen und wirft sie weg. 

Verglichen mit ärmeren Ländern wirft die Schweiz nicht unbedingt mehr Nahrung weg. Der grosse Unterschied liegt darin, wo die Lebensmittel verloren gehen. Wie oben erwähnt, geht in der Schweiz am meisten Nahrung in den Haushalten verloren. Ärmere Länder können sich Nahrung nicht weniger leisten. Daher schätzen sie es mehr und so gehen dort nur sehr wenig Lebensmittel verloren. Jedoch verlieren sie viel mehr Lebensmittel in der Landwirtschaft und der Produktion, da sie nicht auf dem gleichen Stand der Technologie sind, wie wir in der Schweiz. 

http://foodwaste.ch/was-ist-food-waste/

Folgen

Natur und Mensch leiden langfristig unter den hohen Lebensmittelverlusten. 30% aller Umweltbelastungen werden durch die Nahrungsmittelproduktion verursacht. Dadurch werden auch wertvolle Ressourcen wie Wasser verschwendet. Food Waste ist ein Luxus! Der Durchschnittsschweizer gibt pro Jahr ca. 1000 Schweizer Franken für Nahrung aus, die er am Ende wegwirft. Würden wir also bewusster einkaufen, kochen und Reste wiederverwenden, könnten wir jährlich eine Tausendernote zur Seite legen, um z.B. einmal mehr in die Ferien zu gehen oder uns sonst etwas leisten. Die Menge der CO2-Emissionen, die durch die Produktion der weggeworfenen Nahrungsmittel verursacht wird, verursacht ca. gleich viel wie 36% aller Autos in der Schweiz. Also ist auch der Klimawandel eine Folge von Food Waste. Natürlich wird auch Wasser wird zur Produktion benötigt. Umgerechnet verschwendet so ein einzelner Mensch 600 Liter Wasser pro Tag, was ca. sechs vollen Badewannen entspricht. Der Mensch will immer mehr. Dadurch steigt auch die Nachfrage nach Lebensmitteln, obwohl wir eigentlich genug hätten. Durch eine steigende Nachfrage, steigen auch die Preise. So werden auf dem Weltmarkt die Grundnahrungsmittel immer teurer, wodurch arme Menschen sich weniger leisten können und so leiden trotz des Überflusses an Nahrung immer noch knapp 1 Mrd. Menschen auf der Welt an Hunger.

ein Durchschnittsschweizer wirft Jährlich ca. 1000.- in Form von Nahrung weg.
Quellen:
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Lösung vor der Katastrophe

Die Ursachen, die zu unbrauchbarer Erde führen, sind  so verschieden, wie die Auswirkungen. Deshalb braucht es oft auch mehrere Lösungen für die Behebung einzelner Probleme.

  • Menschen müssen weltweit über die heutigen Probleme der Bodenausbeutung aufgeklärt werden.
  • Der Zustand des Bodens ist abhängig vom Beitrag jedes Einzelnen.
  • Die Art der Agrarwirtschaft beeinflusst die Qualität des Bodens.
  • Die Gesetze gegen den Einsatz von Schadstoffen müssen verschärft werden.
  • Nationen müssen zusammenarbeiten und sind auf gegenseitige Unterstützung angewiesen.
  • Die Erde schreit nach Lösungen, daher ist die Kreativität der Menschheit gefragt.

Vielfalt statt Einfalt

Natürlich gewachsene Ökosysteme müssen zum Vorbild der Agrarwirtschaft werden. Damit eine langfristig und nachhaltige Verbesserung der Bodenqualität generiert werden kann.

Permakultur

Die Permakultur ist ein Lösungskonzept, das von den Australiern Bill Molisson und David Holmgren anhand vorbildlicher europäischer Biowirtschaft entwickelt wurde und heutzutage weltweit verbreitet ist.

Doch was genau bedeutet das? Übersetzt heisst Permakultur „permanent agriculture“ so viel wie „dauerhafte Landwirtschaft“ und meint die nachhaltige, zukunftsfähige Nutzung des Landes, vom kleinen Garten bis zur ganzen Erde. Permakultur ist eine Methode, um stabile, weitgehend sich selbst erhaltende und regulierende Lebensräume zu schaffen oder wiederherzustellen. Im Zentrum steht dabei das Zusammenspiel von Mensch, Tier und Pflanze.

Die Permakultur kann eine hohe Flächenproduktivität erreichen und bringt die höchste Leistung des Ökosystems hervor. Ökologisch gesehen, ist es das Richtige. Wenn man die Permakultur nun mit moderner Technik kombiniert und somit den Arbeitsaufwand senken kann, sehen wir darin ein grosses Potential.

Aber auch jeder Einzelne kann seinen Garten nach der Theorie der Permakultur gestalten und somit einen Teil zur Verbesserung der Bodenqualität beisteuern.

Partielles freilassen statt komplettes zusperren

Um der Versiegelung der Erdoberfläche entgegenzuwirken, gibt es Raumordnungsgesetz und Flächennutzungspläne. Diese schreiben, was bebaut werden darf und was nicht. Alleine diese Flächennutzungspläne reichen jedoch nicht aus, um auf Dauer die Bodenversiegelung zu minimieren oder gar zu stoppen.

Wohnnraum

Ein wichtiger Punkt ist daher weniger grüne Flächen zu überbauen. Grundlegende Lösungen sind in die Höhe zu bauen oder leerstehende Gebäude und Häuser zu nutzen statt sie dem Schicksal zu überlassen.

Als Einzelperson haben wir nicht die Macht grosse Veränderungen vorzunehmen. Dennoch können wir in kleinen Schritten der Bodenversiegelung entgegenhalten. Indem wir kleinere Wohnungen mieten oder nicht in Einfamilienhäusern sondern in Mehrfamilienhäusern leben.  

Grosses Potential sehen wir in alten Wohnhäuser, Fabriken und riesigen Arealen von denen sehr viele in der Schweiz und der Rest Welt leer stehen. Die Umnutzung von solchen Gebäuden ist ein zentrales Thema in der dicht besiedelten Schweiz. Diese Gebäude können durch Renovierungsarbeiten zu attraktiven Wohnsiedlungen umgebaut werden. Weiterführend können solche Siedlungen mit der Permakultur verknüpft werden. Grosse Areale bieten sich an, um nachhaltige Projekte umzusetzen. Unterstützt durch den Trend des nachhaltigen und zukunftsorientierten Lebensstil, ergeben sich neue Entwicklungschancen.

Vision “Tomorrow”

Wohnraum

Attisholz ehemalige Zellulosefabrik
Vision “Tomorrow”
Ehemalige Fabrik zu Wohnsiedlung umgebaut kombiniert mit Permakultur

Strassen

Eine andere Theorie, ist die Möglichkeit, die verseigelten Flächen, wie zum Beispiel Strassen mit Löchern zu versehen um den Stoffaustausch zwischen dem Boden und der Atmosphäre zu ermöglichen. Als Vorbild nehmen wir ein organisches Gewebe z.B. die menschliche Haut, die mit vielen Poren versehen ist.

Vision “Tomorrow”
Strasse mit Poren (Löchernetz)

Zusammenfassend kann man sagen, dass genau so viele Lösungen oder Lösungsansätze gibt, um die Qualität und somit verbundenen Funktion des Bodens zu verbessern, wie es auch Ursachen für die Bodendegradation gibt. Ein grosses Problem hat sich während unserer Arbeit klar herauskristallisiert. Den Leuten ist gar nicht bewusst, was der Boden als Ressource ausmacht und was die Vorteile von qualitativ gutem Boden sind. Deshalb ist es als erstes wichtig, den Menschen den Boden näher zu bringen. Aus diesem Grund machten wir uns das zum Anlass, am Ende unseres Blogs ein Quiz über die Bodendegradation einzufügen. 

by Ivan Minichiello & Lukas Schaad

Hier geht es zu der Problematik
Hier geht es zu unserem Quiz

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Unbeachteter Schatz

Der Boden – Die unbeachtete Ressource

Der Boden, die am wenigsten gewürdigte natürliche Ressource bildet eine Grundlage zur Ermöglichung jeglicher Lebensform und Zivilisation. Doch mit unserer heutigen Lebensweise, gefährden wir immer mehr unsere Existenz.

 Forscher fanden heraus, dass wenn die Menschen der Ausbeutung des Bodens nicht Einhalt gebieten, bis 2050 rund 700 Millionen Menschen zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen sind, weil die ausgelaugten Böden nichts mehr hergeben.

Bei uns in der Schweiz ist dies nicht überall festzustellen. Es gibt keine grossflächigen Verluste an unnutzbarem Boden. Die Entwicklung bei uns ist viel heimtückischer und verläuft im Verborgenen. Man muss davon ausgehen, dass durch die Bedrohung des Bodens, welche durch Überbauung, Landwirtschaft und Schadstoffeinflüssen entsteht, der Umgang mit der nicht erneuerbaren Ressource nicht nachhaltig ist. Das Problem liegt auf der Hand, die Bodenressource wird zu wenig geschützt.

Die Goldene Schicht

Die eigentlich wertvolle Schicht, die durch unser Verhalten die Funktionalität drosselt, ist die Humusschicht. Die aus abgestorbenen pflanzlichen und tierischen Teilen bestehen, sie ist eine nicht erneuerbare Ressource und beeinflusst die Qualität des Bodens.

Mittels einer Studie, wurde bewiesen, dass Ackerbauböden meist einen tieferen Humusgehalt haben als Wieden. Die nicht nachhaltige Landwirtschaft, laugt unsere Böden aus und haben zur Folge, dass die Böden anfälliger auf Erosionen sind, der Bodenwasser- und Nährstoffhaushalt beeinträchtigt wird und allgemein die biologische Aktivität abnimmt.

Die Erde kriegt keine Luft

Die heutige Wohnkultur beschäftigt sich ausgiebig mit der Ausgestaltung des grosszügigen Wohnraums. Jeder Schweizer belegt durchschnittlich 40m2. Die Einwohnerzahl steigt und jeder hat den Anspruch auf immer mehr Wohnraum. Die Raumknappheit und Gestaltung des Siedlungsraumes ist ein zentrales Thema in der Schweiz.

Sowohl haben nicht nur der Bau von Wohnungsraum, sondern auch allgemein alle Gebäude und Strassen, Folgen für unseren Boden. Der Bau von neuem Wohnraum, Industriegebäuden und Verkehrswegen hat zur Folge, dass der Boden dauerhaft mit luftdichten- und wasserdichten Materialien beschichtet ist.

Im Jahr 2009 war ein Zwanzigstel der Schweiz versiegelt. Folglich kann der Boden nicht mehr seinen natürlichen Funktionen nachkommen. Er kann nicht mehr als Lebensraum von Lebewesen dienen, die Stoffe umwandeln und abbauen. Folglich ist er nicht mehr in der Lage einen Gasaustausch mit der Atmosphäre vorzunehmen, auch das Regenwasser kann nicht mehr in den Boden versickern und die Grundwasserreserven werden so nur bedingt wieder aufgefüllt.

Landwirtschaft als schwere Last

Auf die Weise wie wir den Boden bewirtschaften in Form der Landwirtschaft oder der Waldwirtschaft, haben wir einen grossen Einfluss auf die Funktionalität und Qualität des Bodens.


Die schweren Maschinen in der Landwirtschaft oder Beweidung der Flächen mit vielen Tieren haben eine Verdichtung des Bodens zur Folge. Kritisch ist es, wenn der Boden im nassen bzw. instabilen Zustand bearbeitet wird. Die Poren des Bodens, welche mit Wasser oder Luft gefüllt sind, werden zusammengedrückt. Das Regenwasser kann nicht mehr ganz versickern und es bilden sich Wasseransammlungen, so ist die Bodenfruchtbarkeit beeinträchtigt.

Vergiftung des Bodens

Ein weiterer Bereich des Problems der Bodendegradation ist der Schadstoffgehalt im Boden.

Dieser wird unterschiedlich herbeigeführt. Einerseits durch den Abfall den wir tagtäglich produzieren, chemische Pflanzenschutzmittel und in der Landwirtschaft wie auch Schadstoffe aus der Industrie, zerstören den Boden. Durch den zu hohen Anteil an Schadstoffen im Boden ist die optimale Produktionfähigkeit des Bodens nicht mehr gewährleistet. Die Pflanzen bringen weniger Ertrag und  wachsen langsamer oder sind nicht mehr im Stande sich zu entfalten.

Der heutige Boden ist der Menschheit ausgelieftert und muss vielem standhalten. Doch dies ist nicht unendlich möglich, denn daraus entstehen mindere Qualitäten des Bodens und die Funktionen sind beeinträchtigt. Bis der Boden zu seiner Normalität zurückkehrt, dauert es bis zu 500 Jahren. Doch wenn der Boden weniger hergibt sind wir darauf gepocht, immer noch mehr herauszuholen und bearbeiten den Boden noch mehr zugrunde. Wir vergiften den Boden mit Schadstoffen, belasten ihn mit der Versiegelung oder dem Verdichten. Doch wie lange kann das noch gut gehen, wenn die nährreiche Humusschicht immer weiter abnimmt?

by Ivan Minichiello & Lukas Schaad

Hier geht es zu unserem Lösungsansätzen

Die Wurzeln (Quellen)

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Recycling leicht gemacht!

Kennzeichnung und mangelndes Wissen: 

Eine simple Lösung des Problems zu den Recycling Symbolen ist, dass man die kleinen Zeichen die man auf den Verpackungen suchen muss offensichtlich und markant hervorhebt. Nun haben wir im internationalen Bereich schon die verschiedenen Kunststoffe mit Zahlen eingeteilt, jedoch wissen die meisten Menschen nicht wo die entsprechenden Kunststoffflaschen hingehören, trotz den Zahlen. Da das Gehirn bekanntlich Erinnerungen besser mit Farben als mit Zahlen verbindet, kamen wir zu dem Schluss, die schon vorhandene Tabelle einzufärben und sie auf den zugehörigen Produkten zu platzieren. Hier sehen Sie einige Beispiele wie das aussehen könnte:

Nun, einige dieser Beispiele sind vielleicht ein wenig extravagant, dafür offensichtlich zu erkennen. Denn was ist wichtiger, das Logo oder das Recycling? Diese Frage führt uns zu einem weiteren Lösungsweg. Wie zu sehen ist, sind die Recycling Symbole immer in einer anderen Farbe. Dies soll helfen zu erkennen in welchen Container man den Abfall entsorgen muss. Die Zusätzlichen Zahlen sollen auch unseren farbenblinden Mitmenschen helfen sich orientieren zu können. Natürlich werden die erwähnten Container nicht nur dieselbe Farbe teilen wie die Symbole, sondern auch die gleiche Nummer tragen. Der Grund wieso wir die Container nummerieren und einfärben wollen, ist damit die Symbole und die Farben in jedem Fall, mit denen auf den Produkten übereinstimmen, um das Recycling einfacher zu gestalten. Diesbezüglich wird der nächste Abschnitt die von uns ausgedachte Idee, mit den Container in den Wohngebieten, weiter erörtern. 

Infrastruktur: 

Als Lösung für eine verbesserte Infrastruktur schlagen wir vor, die Installation von Recyclingcontainern in jedem Wohngebiet obligatorisch zu machen. Natürlich wäre dies eine grosse organisatorische und politische Aufgabe, aber der Nutzen wäre es definitiv wert. Durch die einfacher erreichbaren Recyclingoptionen währen die Anwohner eher dazu bereit, ihre recyclebaren Verpackungen fachgerecht zu entsorgen. Selbstverständlich ist der erste Gedanke zu einem solchen Vorschlag, dass viel mehr Platz für Container aufgewendet werden müsse. Jedoch müssten durch die erhöhte Abfalltrennung auch weniger Abfallcontainer zur Verfügung stehen. Da die Menge des normalen Abfalls weniger wird, müssen die Bürger auch viel weniger Geld für Abfallsäcke / Abfallentsorgung aufwenden. Die eingesparte Menge an Geld könnte zusätzlich als Steuern für staatliche Recyclinganlagen verwendet werden. Die Ressourcen und die Fläche, welche für die vielen Abfalleimer aufgewendet werden, könnten teilweise für die vermehrte Einführung von einer geordneten Abfalltrennung eingesetzt werden. Speziell bei den Kunststoffen ist die Sammlung das auseinanderhalten der verschiedenen Arten fast unmöglich. Für die einfache Abfalltrennung der verschiedenen Kunststoffarten entwickelten wir ein Prototyp für einen sechsteiligen Recyclingcontainer.

In diesem könnten alle Kunststoffarten abgesehen von PET entsorgt werden. Natürlich würden die einzelnen Unterteilungen des Containers auch mit den entsprechenden Farben und Zahlen der Kunststoffe beschrieben werden. Wir wollen PET immer noch in einem separaten Container entsorgen, da dieser Kunststoff den grössten Teil der Recyclingmenge ausmacht. Trotzdem empfinden wir es für wichtig, dass so viele Kunststoffarten wie möglich recycelt werden. Dieser Recyclingcontainer wäre die perfekte Option dafür, da er in fast allen Wohngebieten eingesetzt werden könnte. Natürlich könnte man auch eine kleinere Version herstellen, für Wohngebiete mit weniger Platz.  

Teste dein Wissen!

Quellen:

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Was hindert uns am Recycling?

Das Wichtige zuerst:

Speziell in der heutigen Zeit, in welcher die Ressourcen immer knapper werden, wird Recycling ein immer grösseres Thema. Das Erdöl geht uns aus doch es hält uns nicht davon ab Kunststoff im grossen Stil zu verschwenden. Der Fakt, dass in der Schweiz nur knapp 10 Prozent der gesammelten PET-Flaschen wirklich recycelt werden ist schon an sich eine sehr bedenkliche Tatsache. Doch dieses Problem zieht noch viel mehr Faktoren mit sich, mit welchen wir uns in der Zukunft wohl oder übel auseinandersetzen müssen. Wir haben dies bereits getan und uns in die verschiedenen Aspekte und Problematiken vertieft. Folgend stellen wir diese Fakten in Wort und Bild dar, um auch andere auf dieses Geschehen aufmerksam zu machen.

Kennzeichnung und mangelndes Wissen:

Zusätzlich kommt noch dazu das die Recyclingsymbole schon fast auf den Verpackungen versteckt werden anstatt sie offensichtlich so zu platzieren das die Benutzer auch wissen wohin damit.  Nun haben wir im internationalen Bereich zwar die verschiedenen Kunststoffe mit Zahlen eingeteilt jedoch bringt das nicht viel wenn die meisten Menschen nicht wissen was zu was gehört. In der Schweiz wird zwar recycelt doch ist es das am Ende wert? Wieso gibt sich die Bevölkerung Mühe PET Flaschen zu trennen wenn das PET wie oben erklärt sowieso nicht wiederverwendet wird, sondern schlicht und einfach verbrannt wird. Auch Kinder lernen in den Schulen nicht wie sie, mit dem Müll den sie verursachen, verantwortungsbewusst umgehen. Zum Beispiel werden Karton, PET und sogar Alu-Dosen heute noch in den normalen Abfall geschmissen und das ist sehr fragwürdig zu unserer Zeit.

Infrastruktur:

Die meisten Recyclingstellen stehen den Leuten in der Nähe von Supermärkten oder öffentlichen Orten zur Verfügung. Jedoch ist dies für manche Leute zu umständlich. Speziell für körperlich eingeschränkte Leute ist der Weg zu der nächsten Recyclingstation oft zu weit. In diesem Beispiel könnte man im Wohngebiet locker einige Recyclingcontainer aufstellen. 

Wie hier zu sehen ist, führt der Mangel an Recyclingoptionen in unmittelbarer Nähe schnell dazu, dass die Konsumenten ihre Abfallprodukte nicht fachgemäß entsorgen.

Ein weiteres grosses Problem ist, dass ein Grossteil der Kunststoffe, welche in Recyclingcontainern landen, gar nicht recycelt werden. Stattdessen werden bei gewissen Recyclinganbietern nur 50% des gesammelten PET´s tatsächlich recycelt. Alternativ wird auch eine grosse Menge PET zum Recyceln ins Ausland verfrachtet. Und selbst in dieser Situation kommen bis zu 50% der Ware wieder zurück in die Schweiz wo das “Recyclingmaterial” dann in Kehrichtanlagen verbrannt wird. Alleine der Transport dieser Mengen Kunststoff kann die Vorteile des Recyclings nichtig machen.

Die öffentlichen Entsorgungsmetoden sind auch oft zu klein und unpraktisch wie man an diesem Beispiel sieht. Wäre hier die Öffnung grösser so hätte die- oder derjenige den Sack auf einmal auslehren können, jedoch konnte er das nicht so entschied er sich für die faulere Lösung den Sack einfach daneben zu stellen.

Es gibt auch einige die die Kosten eines Gemeinde Abfallsack umgehen wollen und ihren Abfall in öffentlichen Plätzen bzw. öffentlichen Abfalleimer entsorgen. Leider gibt es in der Schweiz viel zu wenige Recycling-Stationen. Sei es an öffentlichen Orten wie auch speziell bei Wohnblöcken. Das Problem, dass in den meisten Wohngebieten vorhanden ist, bezieht sich darauf, dass keine Recyclingcontainer in unmittelbarer Nähe sind. 

Wie man im folgenden Bild erkennen kann, ist das Gleichgewicht zwischen Abfallcontainern und Recyclingcontainern an öffentlichen Orten oft sehr einseitig. Es gibt viel zu viele Abfalleimer und keinen einzigen Recyclingcontainer. Durch diese Einseitigkeit landen sehr viele Materialien welche eigentlich recycelt werden könnten im Abfall.

Hier stehen sogar zwei Abfalleimer unmittelbar nebeneinander. Das ist nicht nötig! Diese Abfalleimer sollten durch Recyclingtrennung ersetzt werden.

Ein Paradebeispiel dafür wie Recycling funktionieren sollte ist die SBB. Das Recycling und die Abfalltrennung an den Bahnhöfen ist phänomenal geregelt und sollte an viel mehr öffentlichen Orten eingesetzt werden.

Die Berufsschule Olten hat mit einer Trennung von Alu und PET in den Innenräumen zwar gute Ansätze fürs Recycling, jedoch könnte die Umsetzung vor allem draußen verbessert werden. Die Berufsschule Olten sollte draußen, anstelle vieler Abfalleimer ein Trennsystem wie die SBB aufbauen.

Teste dein Wissen:

Quellen:

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Jahr 2100, Was ist ein Regenwald?

Es ist noch nicht zu spät! Die Regenwälder können noch gerettet werden, doch um welchen Preis? Die Lösung ist nicht nur das Verhalten und der Einsatz der Gesellschaft, sondern jedes Einzelnen. Jeder kann und muss etwas dazu beitragen, damit das Ziel den Regenwald zu retten, erreicht werden kann.

Von Kai Leisi, Naomin Sempach und Muriel Rogger

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Grüne Gentechnik, unsere zukünftige Nahrung?

Gentechnik, jeder hat es schon gehört, nur wenige wissen was es tatsächlich ist. Es ist ein grosses Thema, dass zunehmend an Bedeutung gewinnt. Mit gentechnisch veränderten Pflanzen kann der Ertrag und somit auch der Profit gesteigert werden. Unsere Gesellschaft ist in vielen Hinsichten profitorientiert. Alles muss noch effizienter und günstiger werden. Nur so kann auch das stetig wachsende Konsumverhalten von der breiten Masse gedeckt werden. Das Ziel ist oft nicht mehr Qualität sondern Quantität. So ist es auch im Sektor der Grünen Gentechnik. Allerdings kommt die Frage auf, inwiefern es erforderlich ist, einen solch starken Eingriff in die Natur zu tätigen.

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