Archiv der Kategorie: Technik und Umwelt

IDAF Oekologie der Fächer TuU sowie IKO

Du kannst was tun gegen Food Waste!

Wir kennen doch alle diese Situation. Die «Kühlschrankhüter», wie das Jogurt, das seit Wochen rumgammelt und keiner anfassen möchte, weil es in Vergessenheit geraten ist und deswegen in der Tonne landet. Food Waste sind Lebensmittel, die für den Konsum des Menschen produziert wurden, die auf dem Weg vom Feld bis zum Teller verloren gehen oder weggeworfen werden. Es fängt schon beim Produzenten an mit z.B. aussortierten, unförmigen Früchten, die geniessbar sind aber aus ästhetischen Gründen in den Abfall landen. Dazu eine Interessante Broschüre.

Der Kampf gegen Food Waste 

Der Detailhandel ist mit 4% – 5% Prozent nur ein kleiner Verursacher von Lebensmittelabfällen, anders als wir es uns im Kopf haben, Containern vollgefüllt mit geniessbaren Produkten. Die grossen Händler wie Coop, Migros und Denner beschäftigen sich bereits seit Jahren mit Food Waste und haben einige Sensibilisierungsmassnahmen getroffen, weil alles was weggeworfen werden muss, bedeutet für die Unternehmen neben hohen Kosten auch den Verlust wertvoller Ressourcen. Die Genossenschaft Migros Zürich meldet, dass ihre Versuche, nun Früchte tragen: Nur noch 1,4 Prozent der angebotenen Lebensmittel wurden nicht verkauft. wiederum 1,1 Prozent davon landet endet als Biogas, der Rest wird entweder zu Tierfutter oder Kompost verwertet. Auch Coop hat die Menge der entsorgten Lebensmittel auf 0,2 Prozent senken können. Interessant ist, dass sowohl Coop als auch Denner keine Mengenangaben dazu geben, wie die Vergärung in der Biogasanlage steht. Es stellt sich die Frage, ob die so gewonnene Energie, die zur Produktion der Lebensmittel verbrauchte Energie übertreffen kann. 

Migros und Coop arbeiten ausserdem mit sozialen Institutionen und spezialisierten Organisationen und geben Produkte, die kurz davor sind das Verbrauchsdatum zu überschreiten, kostenlos an Organisationen wie «Schweizer Tafel», «Aufgetischt, statt weggeworfen», «Tischlein deck Dich» und weitere ab. Für Denner ist es nicht möglich mit seinen Filialen mit wenig Mitarbeitern das durchzuführen. Dafür ist der logistische Aufwand zu gross.

«wir unterstützen daher nationale Projekte, wie die Caritas-Märkte in der Schweiz, seit Jahren mit Produktspenden – neuwertige, nicht unverkaufte – im Wert von 250’000 Franken jährlich»

Auch die Steiner Flughafenbeck AG arbeitet mit verschiedenen Unternehmen zusammen, um ihre rund zehn Prozent produzierte und unverkaufte Ware nicht entsorgen zu müssen. Wie zum Beispiel die «Ässbar», die am Abend die übriggebliebenen Produkte verkauft und sie am nächsten Tag als «Frisch von gestern» zu günstigeren Preisen weiterverkauft. Auch in Olten gibt es an der Rosengasse eine «RestEssBar», die mit verschiedenen Detailhändlern, Gatronomiebetrieben, aber auch Bauern zusammenarbeiten. Sie sammeln all das, was man wegwerfen würde und rettet es so zusagen, in der Hoffnung, dass jemand diese Lebensmittel noch wieder verwerten könnte.  

Essensreste per App kaufen 

«Too good to go»

Mit dieser App wurden schon 80’000 Mahlzeiten vor dem Wegwurf verschont. Das Konzept aus Dänemark hat im letzten Jahr in der Schweiz für Aufsehen gesorgt. Den Kunden ist es so möglich, bereits für nur fünf Franken ein warmes Mittag- oder Abendessen zu kaufen. 

Interesse sei nicht nur bei den potentiellen Kunden gross, sondern auch Bäckerei- und Take-Away-Ketten hätten Interesse daran. Auf diese Weise kann man den Abfallberg verkleinern und noch etwas dazu verdienen. Potentielle Gäste erfahren via App, welche Lokale in ihrer Nähe welche Speisen zu welchem Preis anbieten. Der Kauf wird ebenfalls via App abgeschlossen. Danach haben die Käufer üblicherweise rund eine halbe Stunde Zeit, um ihr bestelltes Essen in einer Take-Away-Box abzuholen und vor Ort wieder mit der App zu bezahlen. Leider können Nutzer die App nur mit einer Kreditkarte nutzen. Das Geschäftsmodell aus Dänemark ist bereits in vielen anderen Ländern erprobt und beispielsweise auch in Amerika ein Erfolg. 


Als Endkonsument Food Waste vermeiden 

Nur wir selber können etwas ändern. Wenn jeder Beteiligter es schafft, mindestens ein Drittel des heutigen Lebensmittelverlusts zu verhindern, könnten wir die Menge an CO2 einsparen, die 500’000 Autos verursachen. Die Schweiz hat im Rahmen der «UN Sustainable Development Goals» das Ziel festgelegt, die Verluste bis 2013 weltweit zu halbieren. Nur fehlt es weiterhin an verbindlichen Zielvorgaben und konkreten Umsetzungsmassnahmen. Die WWF-Foodwaste-Petition2014, die genau das für Industrie und Handel forderte, wurde leider von National- und Ständerat abgelehnt. 

Mit Köpfchen einkaufen 

Erstelle eine Einkaufsliste. Schau nochmal nach was du im Kühlschrank hast bevor du einkaufen gehst. Kaufe wenn immer möglich  lokal  und  saisonal. Zum Beispiel in WWF-Ratgeber App finden Sie weit über 100 Rezepte   saisongerecht und raffiniert.  

Iss etwas vor dem Einkauf  – ein knurrender Magen wird dich dazu verleiten, mehr einzukaufen als du brauchst! Nur das einkaufen, was du brauchst und du dir sicher bist, dass du es auch wirklich konsumieren wirst. Kaufe Frischprodukte lieber häufiger, dafür gezielter ein. Das ist besser als grosse Wocheneinkäufe, die dann nicht verwertet werden können. 

Optimale Lagerung 

Stelle die Temperatur deines Kühlschranks auf  5ºC  ein. „Zu verbrauchen bis“,  „Zu verkaufen bis“  und  „Mindestens haltbar bis“  haben unterschiedliche Bedeutungen! Wenn das „zu verbrauchen bis“ Datum überschritten wurde, solltest du es nicht mehr konsumieren. Ansonsten vertraue auf deine Sinne sehen, riechen, schmecken um herauszufinden, ob die Lebensmittel noch geniessbar sind. Hier ein paar Tipps wie du das vermeintlich ungeniessbare wieder geniessbar machst!

Bewahre  Essensreste in durchsichtigen Behältern auf. Platziere sie so, dass du sie nicht vergisst und konsumiere sie innerhalb von  1 bis 3 Tagen. Brauche das first-in-first-out-Prinzip für schnell verderbliche Lebensmittel wie Früchte und Gemüse: Das Älteste platzierst du zuvorderst, was neu dazu kommt, ganz hinten versorgen. So hast du eine gute Organisation und Überblick. 

Richtig Portionieren 

Wer kennt es nicht? Die nervigen Essensresten, die immer übrigbleiben und du dir den Kopf darüber zerbrichst, ob du es essen sollst oder nicht. Lieber die Portionen reduzieren und dafür ohne ein schlechtes Gewissen ein Dessert nehmen! Am einfachsten solltest du schon vor dem Kochen richtig portionieren.  

Widme  einen Tag pro Woche der  Resteverwertung, z.B. den Montag, wenn du Reste hast vom Wochenende und keine Lust, lange in der Küche zu stehen oder nehme die Resten am nächsten Tag zur Arbeit mit. 

Teste dich! Hier geht es zum Quiz

Quellenverzeichnis

0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5 (0 votes, average: 0,00 out of 5)
You need to be a registered member to rate this post.
Loading...

Food Waste ist ein Luxus

Problem Food Waste

Stellen Sie sich 140’000 Lastwagen vor, die, beladen mit Nahrungsmittel, eine Kolonne von Zürich bis Madrid bilden. So viel Nahrung wird in der Schweiz jährlich weggeworfen, was ein Drittel aller produzierten Lebensmitteln ist. Das meiste davon, ca. 45%, in den Haushalten. Doch auch in der Produktion wird viel Nahrung weggeworfen, weil die z.B. die Gurke krumm ist oder die Kartoffel nicht schön genug. Doch Food Waste entsteht nicht nur durch unsere hohen Ansprüche. Vieles geht auch verloren, weil es beispielsweise von einem Parasiten befallen ist und für den Menschen nicht mehr essbar ist. Dies nennt man Food Loss. 

Man unterscheidet dabei vermeidbare und unvermeidbare Lebensmittelabfälle. Zu den Vermeidbaren zählen Abfälle, welche einmal essbar waren, aber vergessen gegangen sind und nun nicht mehr geniessbar sind. Oft werden auch Nahrungsmittel weggeworfen, die eigentlich noch ess- und geniessbar wären, aber über das Verfallsdatum hinaus sind. Auch Lebensmittel, wie z.B. hartes Brot, welches den Tieren verfüttert wird zählt zu den vermeidbaren. 

Unvermeidbare Abfälle hingegen sind für den Menschen ungesund und ungeniessbar. Dazu gehören z.B. Käserinden oder Knochen vom Fleisch. Auch Esswaren, die trotz korrekter Lagerung von einem Krankheitserreger befallen sind, sind unvermeidbar.

Wieso werfen wir so viel Nahrung weg?

«… weil wir es uns leisten können». 

Jede Branche wirft aus unterschiedlichen Gründen Nahrung weg. Während der Produktion in der Landwirtschaft, gehen jährlich fast 300’000 Tonnen Lebensmittel verloren. Einerseits weil aus technischen Gründen nicht alles geerntet bzw. gelagert werden kann, andererseits werden nicht normgerechte Produkte wie z.B. zu grosse Äpfel, unförmige Kartoffeln, krumme Gurken etc. 30% der verschwendeten Nahrungsmittel gehen in der Verarbeitungverloren. Die dabei entstehenden Nebenprodukte, wie z.B. die Molke bei der Käseherstellung, können nicht weiter verwertet werden. Weiter werden beim Transport einige Lebensmittel beschädigt und können so nicht mehr verkauft werden. Wenn im Handel die Lebensmittel das Verkaufsdatum überschreiten, dürfen diese nicht mehr verkauft werden und werden ebenfalls entsorgt, auch wenn sie noch geniessbar wären. Liegengebliebene Frischprodukte wie Brot oder Gemüse werden auch weggeworfen. Der Endverbraucher kauft meist mehr ein als er eigentlich benötigt, lagert die Lebensmittel nicht optimal oder er schaut nur auf das Mindesthaltbarkeitsdatum, statt auf seine Sinne zu vertrauen ob ein Produkt noch geniessbar ist oder nicht. In der Gastronomie werden oft zu grosse Portionen gekocht, so dass der Kunde nicht alles essen kann. Die Reste können natürlich nicht weiter gebraucht werden und werden entweder den Tieren verfüttert oder entsorgt. Auch in den Haushalten wird oft zu viel gekocht. Jedoch ist der Mensch nicht immer kreativ genug, etwas aus den Resten zu machen und wirft sie weg. 

Verglichen mit ärmeren Ländern wirft die Schweiz nicht unbedingt mehr Nahrung weg. Der grosse Unterschied liegt darin, wo die Lebensmittel verloren gehen. Wie oben erwähnt, geht in der Schweiz am meisten Nahrung in den Haushalten verloren. Ärmere Länder können sich Nahrung nicht weniger leisten. Daher schätzen sie es mehr und so gehen dort nur sehr wenig Lebensmittel verloren. Jedoch verlieren sie viel mehr Lebensmittel in der Landwirtschaft und der Produktion, da sie nicht auf dem gleichen Stand der Technologie sind, wie wir in der Schweiz. 

http://foodwaste.ch/was-ist-food-waste/

Folgen

Natur und Mensch leiden langfristig unter den hohen Lebensmittelverlusten. 30% aller Umweltbelastungen werden durch die Nahrungsmittelproduktion verursacht. Dadurch werden auch wertvolle Ressourcen wie Wasser verschwendet. Food Waste ist ein Luxus! Der Durchschnittsschweizer gibt pro Jahr ca. 1000 Schweizer Franken für Nahrung aus, die er am Ende wegwirft. Würden wir also bewusster einkaufen, kochen und Reste wiederverwenden, könnten wir jährlich eine Tausendernote zur Seite legen, um z.B. einmal mehr in die Ferien zu gehen oder uns sonst etwas leisten. Die Menge der CO2-Emissionen, die durch die Produktion der weggeworfenen Nahrungsmittel verursacht wird, verursacht ca. gleich viel wie 36% aller Autos in der Schweiz. Also ist auch der Klimawandel eine Folge von Food Waste. Natürlich wird auch Wasser wird zur Produktion benötigt. Umgerechnet verschwendet so ein einzelner Mensch 600 Liter Wasser pro Tag, was ca. sechs vollen Badewannen entspricht. Der Mensch will immer mehr. Dadurch steigt auch die Nachfrage nach Lebensmitteln, obwohl wir eigentlich genug hätten. Durch eine steigende Nachfrage, steigen auch die Preise. So werden auf dem Weltmarkt die Grundnahrungsmittel immer teurer, wodurch arme Menschen sich weniger leisten können und so leiden trotz des Überflusses an Nahrung immer noch knapp 1 Mrd. Menschen auf der Welt an Hunger.

ein Durchschnittsschweizer wirft Jährlich ca. 1000.- in Form von Nahrung weg.
Quellen:
0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5 (0 votes, average: 0,00 out of 5)
You need to be a registered member to rate this post.
Loading...

Lösung vor der Katastrophe

Die Ursachen, die zu unbrauchbarer Erde führen, sind  so verschieden, wie die Auswirkungen. Deshalb braucht es oft auch mehrere Lösungen für die Behebung einzelner Probleme.

  • Menschen müssen weltweit über die heutigen Probleme der Bodenausbeutung aufgeklärt werden.
  • Der Zustand des Bodens ist abhängig vom Beitrag jedes Einzelnen.
  • Die Art der Agrarwirtschaft beeinflusst die Qualität des Bodens.
  • Die Gesetze gegen den Einsatz von Schadstoffen müssen verschärft werden.
  • Nationen müssen zusammenarbeiten und sind auf gegenseitige Unterstützung angewiesen.
  • Die Erde schreit nach Lösungen, daher ist die Kreativität der Menschheit gefragt.

Vielfalt statt Einfalt

Natürlich gewachsene Ökosysteme müssen zum Vorbild der Agrarwirtschaft werden. Damit eine langfristig und nachhaltige Verbesserung der Bodenqualität generiert werden kann.

Permakultur

Die Permakultur ist ein Lösungskonzept, das von den Australiern Bill Molisson und David Holmgren anhand vorbildlicher europäischer Biowirtschaft entwickelt wurde und heutzutage weltweit verbreitet ist.

Doch was genau bedeutet das? Übersetzt heisst Permakultur „permanent agriculture“ so viel wie „dauerhafte Landwirtschaft“ und meint die nachhaltige, zukunftsfähige Nutzung des Landes, vom kleinen Garten bis zur ganzen Erde. Permakultur ist eine Methode, um stabile, weitgehend sich selbst erhaltende und regulierende Lebensräume zu schaffen oder wiederherzustellen. Im Zentrum steht dabei das Zusammenspiel von Mensch, Tier und Pflanze.

Die Permakultur kann eine hohe Flächenproduktivität erreichen und bringt die höchste Leistung des Ökosystems hervor. Ökologisch gesehen, ist es das Richtige. Wenn man die Permakultur nun mit moderner Technik kombiniert und somit den Arbeitsaufwand senken kann, sehen wir darin ein grosses Potential.

Aber auch jeder Einzelne kann seinen Garten nach der Theorie der Permakultur gestalten und somit einen Teil zur Verbesserung der Bodenqualität beisteuern.

Partielles freilassen statt komplettes zusperren

Um der Versiegelung der Erdoberfläche entgegenzuwirken, gibt es Raumordnungsgesetz und Flächennutzungspläne. Diese schreiben, was bebaut werden darf und was nicht. Alleine diese Flächennutzungspläne reichen jedoch nicht aus, um auf Dauer die Bodenversiegelung zu minimieren oder gar zu stoppen.

Wohnnraum

Ein wichtiger Punkt ist daher weniger grüne Flächen zu überbauen. Grundlegende Lösungen sind in die Höhe zu bauen oder leerstehende Gebäude und Häuser zu nutzen statt sie dem Schicksal zu überlassen.

Als Einzelperson haben wir nicht die Macht grosse Veränderungen vorzunehmen. Dennoch können wir in kleinen Schritten der Bodenversiegelung entgegenhalten. Indem wir kleinere Wohnungen mieten oder nicht in Einfamilienhäusern sondern in Mehrfamilienhäusern leben.  

Grosses Potential sehen wir in alten Wohnhäuser, Fabriken und riesigen Arealen von denen sehr viele in der Schweiz und der Rest Welt leer stehen. Die Umnutzung von solchen Gebäuden ist ein zentrales Thema in der dicht besiedelten Schweiz. Diese Gebäude können durch Renovierungsarbeiten zu attraktiven Wohnsiedlungen umgebaut werden. Weiterführend können solche Siedlungen mit der Permakultur verknüpft werden. Grosse Areale bieten sich an, um nachhaltige Projekte umzusetzen. Unterstützt durch den Trend des nachhaltigen und zukunftsorientierten Lebensstil, ergeben sich neue Entwicklungschancen.

Vision “Tomorrow”

Wohnraum

Attisholz ehemalige Zellulosefabrik
Vision “Tomorrow”
Ehemalige Fabrik zu Wohnsiedlung umgebaut kombiniert mit Permakultur

Strassen

Eine andere Theorie, ist die Möglichkeit, die verseigelten Flächen, wie zum Beispiel Strassen mit Löchern zu versehen um den Stoffaustausch zwischen dem Boden und der Atmosphäre zu ermöglichen. Als Vorbild nehmen wir ein organisches Gewebe z.B. die menschliche Haut, die mit vielen Poren versehen ist.

Vision “Tomorrow”
Strasse mit Poren (Löchernetz)

Zusammenfassend kann man sagen, dass genau so viele Lösungen oder Lösungsansätze gibt, um die Qualität und somit verbundenen Funktion des Bodens zu verbessern, wie es auch Ursachen für die Bodendegradation gibt. Ein grosses Problem hat sich während unserer Arbeit klar herauskristallisiert. Den Leuten ist gar nicht bewusst, was der Boden als Ressource ausmacht und was die Vorteile von qualitativ gutem Boden sind. Deshalb ist es als erstes wichtig, den Menschen den Boden näher zu bringen. Aus diesem Grund machten wir uns das zum Anlass, am Ende unseres Blogs ein Quiz über die Bodendegradation einzufügen. 

by Ivan Minichiello & Lukas Schaad

Hier geht es zu der Problematik
Hier geht es zu unserem Quiz

0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5 (0 votes, average: 0,00 out of 5)
You need to be a registered member to rate this post.
Loading...

Unbeachteter Schatz

Der Boden – Die unbeachtete Ressource

Der Boden, die am wenigsten gewürdigte natürliche Ressource bildet eine Grundlage zur Ermöglichung jeglicher Lebensform und Zivilisation. Doch mit unserer heutigen Lebensweise, gefährden wir immer mehr unsere Existenz.

 Forscher fanden heraus, dass wenn die Menschen der Ausbeutung des Bodens nicht Einhalt gebieten, bis 2050 rund 700 Millionen Menschen zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen sind, weil die ausgelaugten Böden nichts mehr hergeben.

Bei uns in der Schweiz ist dies nicht überall festzustellen. Es gibt keine grossflächigen Verluste an unnutzbarem Boden. Die Entwicklung bei uns ist viel heimtückischer und verläuft im Verborgenen. Man muss davon ausgehen, dass durch die Bedrohung des Bodens, welche durch Überbauung, Landwirtschaft und Schadstoffeinflüssen entsteht, der Umgang mit der nicht erneuerbaren Ressource nicht nachhaltig ist. Das Problem liegt auf der Hand, die Bodenressource wird zu wenig geschützt.

Die Goldene Schicht

Die eigentlich wertvolle Schicht, die durch unser Verhalten die Funktionalität drosselt, ist die Humusschicht. Die aus abgestorbenen pflanzlichen und tierischen Teilen bestehen, sie ist eine nicht erneuerbare Ressource und beeinflusst die Qualität des Bodens.

Mittels einer Studie, wurde bewiesen, dass Ackerbauböden meist einen tieferen Humusgehalt haben als Wieden. Die nicht nachhaltige Landwirtschaft, laugt unsere Böden aus und haben zur Folge, dass die Böden anfälliger auf Erosionen sind, der Bodenwasser- und Nährstoffhaushalt beeinträchtigt wird und allgemein die biologische Aktivität abnimmt.

Die Erde kriegt keine Luft

Die heutige Wohnkultur beschäftigt sich ausgiebig mit der Ausgestaltung des grosszügigen Wohnraums. Jeder Schweizer belegt durchschnittlich 40m2. Die Einwohnerzahl steigt und jeder hat den Anspruch auf immer mehr Wohnraum. Die Raumknappheit und Gestaltung des Siedlungsraumes ist ein zentrales Thema in der Schweiz.

Sowohl haben nicht nur der Bau von Wohnungsraum, sondern auch allgemein alle Gebäude und Strassen, Folgen für unseren Boden. Der Bau von neuem Wohnraum, Industriegebäuden und Verkehrswegen hat zur Folge, dass der Boden dauerhaft mit luftdichten- und wasserdichten Materialien beschichtet ist.

Im Jahr 2009 war ein Zwanzigstel der Schweiz versiegelt. Folglich kann der Boden nicht mehr seinen natürlichen Funktionen nachkommen. Er kann nicht mehr als Lebensraum von Lebewesen dienen, die Stoffe umwandeln und abbauen. Folglich ist er nicht mehr in der Lage einen Gasaustausch mit der Atmosphäre vorzunehmen, auch das Regenwasser kann nicht mehr in den Boden versickern und die Grundwasserreserven werden so nur bedingt wieder aufgefüllt.

Landwirtschaft als schwere Last

Auf die Weise wie wir den Boden bewirtschaften in Form der Landwirtschaft oder der Waldwirtschaft, haben wir einen grossen Einfluss auf die Funktionalität und Qualität des Bodens.


Die schweren Maschinen in der Landwirtschaft oder Beweidung der Flächen mit vielen Tieren haben eine Verdichtung des Bodens zur Folge. Kritisch ist es, wenn der Boden im nassen bzw. instabilen Zustand bearbeitet wird. Die Poren des Bodens, welche mit Wasser oder Luft gefüllt sind, werden zusammengedrückt. Das Regenwasser kann nicht mehr ganz versickern und es bilden sich Wasseransammlungen, so ist die Bodenfruchtbarkeit beeinträchtigt.

Vergiftung des Bodens

Ein weiterer Bereich des Problems der Bodendegradation ist der Schadstoffgehalt im Boden.

Dieser wird unterschiedlich herbeigeführt. Einerseits durch den Abfall den wir tagtäglich produzieren, chemische Pflanzenschutzmittel und in der Landwirtschaft wie auch Schadstoffe aus der Industrie, zerstören den Boden. Durch den zu hohen Anteil an Schadstoffen im Boden ist die optimale Produktionfähigkeit des Bodens nicht mehr gewährleistet. Die Pflanzen bringen weniger Ertrag und  wachsen langsamer oder sind nicht mehr im Stande sich zu entfalten.

Der heutige Boden ist der Menschheit ausgelieftert und muss vielem standhalten. Doch dies ist nicht unendlich möglich, denn daraus entstehen mindere Qualitäten des Bodens und die Funktionen sind beeinträchtigt. Bis der Boden zu seiner Normalität zurückkehrt, dauert es bis zu 500 Jahren. Doch wenn der Boden weniger hergibt sind wir darauf gepocht, immer noch mehr herauszuholen und bearbeiten den Boden noch mehr zugrunde. Wir vergiften den Boden mit Schadstoffen, belasten ihn mit der Versiegelung oder dem Verdichten. Doch wie lange kann das noch gut gehen, wenn die nährreiche Humusschicht immer weiter abnimmt?

by Ivan Minichiello & Lukas Schaad

Hier geht es zu unserem Lösungsansätzen

Die Wurzeln (Quellen)

0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5 (0 votes, average: 0,00 out of 5)
You need to be a registered member to rate this post.
Loading...

CLEAN OUR WOODS – PROBLEMATIK

An rund 15’000 Orten in der Schweiz liegen grosse Mengen an Müll im Bodenvergraben. Geht davon eine Gefahr aus? 

Bild: https://bazonline.ch/basel/land/Mit-dem-Abfall-schnell-ueber-die-Grenze/story/16772905

Von leeren PET-Flaschen über volle Kehrichtsäcke bis zu verrosteten Fahrrädern und uralten Küchengeräten. All dies liegt sich in unseren Wäldern, weil wir es dort achtlos liegen gelassen oder absichtlich entsorgt haben. Besonders Grillstellen sehen nach nächtlichen Gelagen oft aus wie eine einzige Müllhalde. Aber auch Altlasten aus lange vergangenen Jahrzehnten machen unseren Wäldern heute zu schaffen.

Der Wald ist ein durchdachtes Ökosystem, welches in sich einwandfrei funktioniert. Menschliche Fremdstoffe sind in diesem System nicht vorgesehen. Simples Littering oder illegal abgestellte Küchengeräte können den Lichteinfall behindern welcher für den Systemerhalt im Wald zwingend notwendig ist, mal abgesehen von der Verletzungsgefahr die für Mensch und Tier entsteht. Das Versickern von chemischen Substanzen die sich im Schmutzwasser und in undichten Abfallsäcken befinden, kann für den Wald ebenfalls höchst schädliche Folgen mit sich ziehen. Dazu zählen die Veränderung der Bodenbeschaffenheit sowie die Funktion der Feinwurzeln und Pflanzen und das Sterben der Kleinstlebewesen und Destruenten welche für dieses System lebensnotwendig sind. Wenn die Durchwurzelung einmal geschädigt ist verliert der Waldboden dadurch seine Struktur und Stabilität und somit auch seine wertvolle Schutzfunktion für uns Menschen.

Der Wald ist für die Welt

  • Ein Lebensraum für etwa die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten
  • Das effizienteste Sauerstofflieferant und Klimaregulator
  • Ein Rohstofflager für Bau- und Heizmaterial
  • Es hält Wasser zurück, schütz vor Erosion, Erdrutschen und Hochwasser
  • Er ist ein Erholungsgebiet und Freizeitraum

Alte Deponien früher – Folgen

Suhl- Müll- Eine offizielle Deponie mitten im Thüringer Wald. – Bild: https://www.google.com/search?q=wald+schweiz+abfall&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjX1tu_8eTeAhWCFSwKHdgcBO8Q_AUIDigB&biw=1059&bih=608#imgrc=sVptEcXyZqh-EM:

Bis in den 70er Jahren waren Abfallgruben in der Schweiz völlig normal. Jahrzehntelang wurde Abfall und Kehricht in Deponien in den Wäldern gekippt. Sobald die Gruben voll waren, wurden sie mit einer Rekultivierungs- und Deckschicht zugeschüttet, was verursacht hat, dass jetzt tonnenweise Müll unter der Erde im Wald vergraben liegt. Die Unmengen an Kehricht die sich im Boden befinden sind also nicht erst seit gestern da, sondern bekanntlich schon etwa 50 Jahre. Dass brennbare Abfälle unbedacht im Wald deponiert worden sind war damals eben ganz normal. Man hat sich nicht weiter Gedanken darüber gemacht. Heute jedoch müssen wir uns mit den Konsequenzen auseinander setzen. Doch auch unsere Generation lebt leider noch zu einem grossen Teil mit dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“!

„Es war damals, auf dem Land, eine unserer Lieblingsbeschäftigungen an schulfreien Nachmittagen, in den Müllhalden im Wald rumzuturnen und ‘auf Schatzsuche’ nach noch Brauchbarem zu suchen, ein noch funktionierendes Kassettengerät oder andere technische Gegenstände waren jeweils das höchste der Gefühle, Geräte, die man sich damals nicht einfach so leisten konnte. Einmal im Monat wurde die ganze Deponie angezündet und in den Achtzigern dann endgültig zugedeckt. Unvorstellbar, heute…“  

Beni Fuchs, SRF Komments

Verschmutzung heute

Obwohl die Deponien dank Deckschichten immerhin oberflächlich verschwunden sind, hat trotzdem jeder Wald in der Schweiz noch einen relativ grossen Verschmutzungsgrad. Die stillgelegten Abfalldeponien und Ablagerungsorte sind heute in einem entsprechenden Kataster vom Zonenreglement verzeichnet, welches von Zeit zu Zeit vom Amt für Raum und Planung aktualisiert wird.  Dieses gibt Auskunft über die Belastungssituation an einem bestimmten Ort und die zu treffenden Massnahmen. Entsteht an einem der belasteten Punkte eine Baustelle an der beispielsweise ein Aushub gemacht werden soll, so muss dieser speziell entsorgt werden (Sonderabfall). Nur wenige Kantone haben diese „Brennpunkte“ bis zum heutigen Zeitpunkt genauer unter die Lupe genommen. Viele haben hier noch Nachholbedarf, da nur mit dem oberflächlichen Aufräumen der Wälder die Arbeit noch lange nicht getan ist.

Bildergalerie

Schamloses Entsorgen des privaten Kehrichts

Obschon es heute ein absolutes No-go ist, Abfall im Wald zu entsorgen, sind unsere Wälder dennoch wegen achtlosen Menschen von Littering betroffen. Fakt ist, dass in unseren Wäldern im Schnitt jede Woche etwa 940 Liter Abfall von Menschenhand angeschleppt wird. Die Giftstoffe die damit in den Boden freigesetzt werden schädigen unsere Wälder enorm.

Wer übernimmt die Kosten?

Wie dies gewisse Kantone bereits geplant haben, ist die wohl beste Lösung, diese Gruben zu sanieren und die Abfälle fachgerecht zu entsorgen. Leider ist auch diese Lösung nicht ganz unproblematisch für die Umwelt, da dafür eine grosse Anzahl von Bäumen vor Ort abgeholzt werden müsste. Ebenfalls zu bedenken ist, dass nach dem Aushub der Deponien eine Füllung derselben nötig ist, sowie eine gross angelegte Rekultivierung. Für solche Arbeiten werden schwere Baumaschinen benötigt, die dann wieder, wenn auch nur von kurzer Dauer, eine Belastung für den Wald darstellen. Trotzdem bleibt es die einzig vernünftige Lösung für dieses Problem. Eine solche Sanierung kostet natürlich einen ziemlichen Batzen Geld. Gemäss Altlasten-Verordnung müssen die Kosten vom Inhaber des Standortes übernommen werden, sprich, den Gemeinden. Aus diesem Grund sind viele Deponien bis heute unberührt, weil kaum eine Gemeindefreiwillig diesen Posten ins Jahresbudget aufnehmen möchte.

Top 5 Fundliste

Uhren und Schmuck im Wert von mehreren Hunderttausend Franken, nach Bijouterie-Raum in Sammaun, GR

Kiste voller Goldmünzen

Archäologischer Fund

Ganze Zimmereinrichtung

Eine Waschmaschine


Quellenverzeichnis

0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5 (0 votes, average: 0,00 out of 5)
You need to be a registered member to rate this post.
Loading...

CLEAN OUR WOODS – LÖSUNGSANSÄTZE

Der Wald ist unsere grüne Lebensoase. Damit dies auch so bleibt müssen wir jedoch aktiv werden. Und zwar jeder von uns. Abfall im Wald ist Realität und wir dürfen nicht wegschauen! Doch wie können wir gegen die Verschmutzung im Wald ankommen? Gibt es Möglichkeiten die Menschen anzuregen, damit sie mithelfen den Wald zu säubern? Und welche Lösungsansätze gibt es bereits? Wir haben uns für die Problematik Waldverschmutzung zwei verschiedene Lösungsansätze überlegt und diese weiter ausgearbeitet.


…spontan die Energydrink Dose aus dem Autofenster werfen. Aus den Augen, aus dem Sinn…


Waldreinigungstage

Diese gibt es bereits in sehr vielen Dörfern und Städten der Schweiz und werden individuell von den Gemeinden organisiert. Ebenfalls wird jährlich ein nationaler Clean-up Day durchgeführt, an dem sich Firmen, Vereine oder Gemeinden anmelden können. Diese Anlässe sind freiwillig, was zwar einen tollen Spirit mit sich bringt, jedoch finden wir, dass hier mehr gemacht werden könnte. Der Bund sollte diese Bewegung finanziell fördern und Mittel für Gemeinden zur Verfügung stellen. Denn diese tragen die Kosten dafür heute noch alleine.

Funde am “National Clean-up Day” – Internet

Unsere Überlegung ist es, dass Primarschulklassen hier eine Hauptrolle übernehmen. Heute ist es in der gesamten Schweiz normal, dass Klassen in den Strassen ihrer Gemeinde das Papier einsammeln. Warum also nicht auch mindestens einen Tag im Jahr mit den Schülern in den nächst gelegenen Waldteil gehen und eine Sammelaktion starten? Das wäre nicht nur für den Wald nützlich, sondern bringt auch eine schöne Abwechslung in den Schulalltag der Schüler. Dabei wären sie an der frischen Luft und haben gleichzeitig viel Bewegung. Zudem ist es bestimmt förderlich wenn die Jugend schon früh auf dieses Thema aufmerksam gemacht wird und wir sie somit sensibilisieren können. Wir denken, dass es zunehmend wichtig wird, dass Kinder früh einen Bezug zum Wald herstellen können. Heutzutage fehlt dieser Bezug oft oder ist eher beschränkt, was ebenfalls keine gute Entwicklung ist. Somit könnte man also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Waldfaktenbox:

  • Wenn Holz Öl (z. B. Heizung) ersetzt, können pro Liter Öl mehr als 3 kg CO2 gespart werden.
  • Die ältesten Bäume der Schweiz (Eiben) werden auf etwa 1’500 Jahre geschätzt.
  • Gut 40% des Waldes haben eine Schutzwirkung (z. B. vor Steinschlag oder Lawinen).
  • Rund 40% des Trinkwassers stammen aus dem Wald.
  • Die Filterwirkung erspart Wasseraufbereitungskosten (ca. CHF 80 Mio./Jahr).
  • In der Schweiz gibt es ca. 535 Mio. Bäume, das sind 66 pro Einwohner.

Clean our Woods App

Eine Lösung für die jüngere Generation wäre mit der Sammelaktion für Schüler also vorhanden. Doch was ist mit der Grosszahl der Bevölkerung. Den Menschen im Alter zwischen 25 und 70 Jahren? Wie kann man diese Zielgruppe dazu bewegen etwas gegen den Abfall im Wald zu unternehmen?

Da uns bewusst ist, dass der Mensch immer eine Gegenleistung erwartet wenn er etwas leistet, haben wir uns eine Art des Punktesammelns als Motivationshilfe überlegt. Und weil heutzutage jeder Waldbesucher auch ein Smartphone besitzt war die Idee eines Apps natürlich naheliegend. Wie wäre es also, eine App zu entwickeln die eine Karte der gesamten “verschmutzten” Schweizer Waldfläche beinhaltet? User, oder besser gesagt, sogenannte Wood Cleaners, können sich auf der App registrieren und ein Profil erstellen. Sobald sie registriert sind können sie auf die Punkte-Jagt in den Wald gehen. Man geht dann im Wald Abfall sammeln und kann auf der App den Waldteil markieren, welchen man gerade von Kehricht befreit hat. Je nach Umfang werden dann Punkte an den User verteilt, welche auf sein Punktekonto fliessen. Die Karte auf dem App macht dann anhand von Farbbereichen ersichtlich, welche Teile eines Waldes kürzlich gereinigt wurden (grün) und welche noch Bedarf hätten (rot). Somit können Reiter, Hundehalter oder Spaziergänger während ihres Aufenthalts im Wald etwas für den Wald tun und gleichzeitig ihre Abfallentsorgung mitfinanzieren.

Eine App, die unsere Wälder verändern wird…

Eine solche App würde die Menschen bestimmt anregen aktiv zu werden und durch das Goodie der Abfallmarken könnten sicherlich auch weniger motivierte Leute aus ihrer Komfortzone gelockt werden.


Online-Quiz

Haben wir euch mit unserem Thema angesprochen und möchtet ihr euer neues Wissen gleich mal testen? Dann los! Spielt mit uns! Let’s clean our woods together! Wir wünschen euch viel Spass!

Quellenverzeichnis
0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5 (0 votes, average: 0,00 out of 5)
You need to be a registered member to rate this post.
Loading...

Kunststoff im Alltag «Das Problem»

IDAF «Tomorrow» 2018

Kunststoff im Alltag

…Wie wir damit leben…


Auseinandersetzung mit den Problemen

Die Anwendung von Kunststoffen im Baubereich hat in den letzten Jahren sehr stark zugenommen. Kunststoff bildet heute eine eigene Werkstoffgruppe. Ursprünglich wurde er als Ersatzstoff von klassischen Baustoffen wie Holz, Metallen und Textilien eingesetzt. Da Kunststoffe gezielt für ihren Einsatz entwickelt werden können, weisen sie oft hervorragende Eigenschaften im Vergleich zu natürlichen Baustoffen auf. Es ist erschreckend, mit welcher Menge Kunststoff wir in unserem Alltag konfrontiert werden. Ist diese Tatsache dem Mensch wirklich bewusst?

Lebensmittelverpackungen wiederverwendbar oder nicht?

Wir verbringen einen Grossteil unserer Zeit in Gebäuden. Daher stellten wir uns die Frage: Wo kommt Kunststoff überall in Wohnungen vor? Schon bereits im Rohbau wird Kunststoff verwendet. Kanalisationsrohre, Abdeckfolien oder Kabelschutzrohre sind heute üblich. Abdichtungen und Fugen zur Befestigung von Bauteilen sind praktisch in jedem Haushalt anzutreffen. Auch Wärmedämmstoffe, Schalldämmungen oder Schallabsorptionen sind heute oft aus Kunststoff gefertigt. Sogar Fenster oder Türrahmen sind in Kunststoffversionen erhältlich. Im Bereich der Haustechnik, wo Elektro oder Sanitärleitungen ins Spiel kommen, ist der aus Erdöl hergestellte Baustoff, in Form von Steckdosen, Schalter, Armaturen, Abgasleitungen etc. anzutreffen. Es ist auf eine Art bestimmt sinnvoll, diese gezielt für ihren Einsatz entwickelten Bauteile, einzusetzen. Wir sind trotzdem überzeugt davon, dass dies nicht nur Vorteile bietet. 

Fensterrahmen aus Metall & Holz oder Kunststoff?

Am meisten Bedenken haben wir, wenn wir uns bewusst machen, wie präsent der Kunststoffanteil im Bereich vom Innenausbau und von Oberflächenbearbeitungen ist. Boden, Wand und Deckenbekleidungen, sowie Vorhänge oder Möbel sind immer wie öfter aus Kunststoff. Auch viele Beschichtungen zum Beispiel von Spanholzplatten oder Schutzlacke, sogar Anstrichstoffe enthalten einen Kunststoffanteil. Oft greifen wir zu diesen Produkten, weil sie etwas günstiger sind. Alle diese Materialien nutzen sich mit der Zeit ab. Diese Abnutzung kann über lange Zeit der Gesundheit der Menschen und der Umwelt schaden. Wir sind eigentlich dabei, uns selber zu gefährden, in dem wir den Kunststoff überall in unser Leben einbauen und zu einem grossen Teil nicht richtig entsorgen. Die Wohnräume, in denen wir leben, sind so zu sagen wie unsere dritte Haut und zu dieser sollte man unserer Meinung nach auf jeden Fall Sorge tragen. Es schadet nicht, wenn man diese Alltagssituationen einmal mit einem kritischen Auge betrachtet und sich selber fragt: Gibt es eine ökologische Alternative? Es lohnt sich auch einmal zu etwas teurerem zu greifen, dafür tut man etwas Gutes für sich und die Umwelt.

Kalkfarbe / Dispersion?

Beispiele; Durch die Abnutzung von Schutzlacken im Fassadenbereich können schädliche Chemikalien in den Wasserumlauf gelangen. Auch viele Dispersionen, die wir für den Anstrich von Wänden im Wohnbereich verwenden, enthalten einen grossen Anteil an Zusatzstoffen, Weichmachern und Lösungsmittel. Die Ausdünstung dieser Anteile, die meistens mehrere Jahre dauert, können gravierende Gesundheitsschäden verursachen. Hier sind in dem meisten Fällen die Atemwege davon betroffen. Auch im Bereich der Kosmetik (Zahnpasta, Seifen, Shampoos, Peelings, etc.) sind winzige Kunststoffteilchen enthalten, ein eigentlich grosser Teil davon landet leider im Abwasser.

Haarbürste aus Holz oder Plastik?

Bio oder herkömmlicher Kunststoff?


Wasserverschmutzung

Dieses Thema, Mikroplastik Verschmutzung im Wasser, ist unter anderem auch darauf zurückzuführen, wie wir in unserem Haus leben, wie und was wir konsumieren, wie und wo wir Dinge entsorgen. 200 Tonnen Plastik werden jährlich produziert, bis zu 13 Prozent davon landen in Gewässern. Die Folgen oder die Schäden die daraus entstehen betreffen das Öko-System. Indem wir unsere Umwelt mit Plastik verschmutzen, schaden wir der Umwelt und vielen Lebewesen. Kunststoff kann sich nicht natürlich abbauen, er zerfällt in kleine Teile, in Mikroplastik. Vor allem viele Tiere im und ums Wasser verwechseln Plastik mit Nahrung und können dadurch sterben. Laut Umweltschutzorganisationen sterben jährlich bis zu 100’000 Meeressäuger und 1’000’000 Seevögel, durch den Konsum von weggeworfenen Kunststoffen. Wer aber glaubt, es treffe nur die Tiere, irrt sich. Plastik hat fatale Auswirkungen für uns Menschen, er kann schon heute in Fischnahrung (in unserer Nahrung) nachgewiesen werden. Damit essen wir eigentlich einen Teil der Plastikabfälle und Schadstoffe, die wir wegwerfen. Als Folge kann dies bei uns Menschen zu Allergien, Fettleibigkeit, Herzerkrankungen, Krebs bis zu Unfruchtbarkeit führen. Wir bringen demnach nicht nur die Umwelt in Gefahr, sondern auch alle Lebewesen, die in diesem Lebensraum leben.


Folgen von Kunststoffverschmutzung bei Tieren

nachhaltig-sein.info/lebensweise/plastik-kunststoff-folgen-mensch-tiere-umwelt-gesundheit


Folgen von Kunststoffverschmutzung bei Menschen

  • Allergien
  • Fettleibigkeit
  • Herzerkrankungen
  • Krebs
  • Unfruchtbarkeit

Rohstoffknappheit

Auch die Hinsicht betreffend der Rohstoffknappheit ist bedenklich. Fünf Prozent des weltweit geförderten Erdöls wird für die Plastikproduktion benötigt. Dieser Rohstoff ist nicht erneuerbar; das heisst, er wird irgendeinmal aufgebraucht sein. Man sollte sich dringend mehr Gedanken zur Verwendung von Biokunststoffen machen.

Wasserflasche aus Glas oder Kunststoff?


Fazit

Unserer Meinung nach ist der Einsatz von Kunststoffen nur dann optimal, wenn dieser auf seine ökologische Eignung geprüft wird und er wieder recycelt werden kann. Wenn jeder ein wenig bewusster mit diesen Gegebenheiten umgehen würde, sind wir überzeugt, man könnte die Welt zu einem besseren Ort machen und die Natur retten.


Quellenangabe


0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5 (0 votes, average: 0,00 out of 5)
You need to be a registered member to rate this post.
Loading...

Kunststoff im Alltag «Die Lösung»

IDAF «Tomorrow» 2018

Kunststoff im Alltag

…Wie wir damit leben…


Lösungsansätze und Lösungsvorschläge

Wir verbringen sehr viel Zeit in unseren eigenen vier Wänden. Mit Erschrecken stellten wir fest, dass der Kunststoff unserem Lebensraum ausfüllt. Es gibt es verschieden Lösungswege, um dieses Problem zu minimieren. Wir möchten Alternativen aufzeigen, die jedermann in seinem Umfeld umsetzen kann.

https://unsplash.com/photos/OTDyDgPoJ_0
https://unsplash.com/photos/Vmd15q3Nwpc


Planung vom Eigenheim

Bei der Planung vom Eigenheim soll ein gezieltes Materialkonzept helfen, die Menge der verschiedenen Kunststoffe auf das Minimum zu begrenzen. Besteht eine Möglichkeit, dass ein vorgesehenes Kunststoffprodukt durch ein natürliches Produkt ersetzt werden kann? Diese Frage sollte man sich immer stellen, um die Qualität des Lebensraums zu optimieren. Schon bei den Wandfarben/Dispersion im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer sind schädliche Stoffe vorhanden. Diesen kann man durch eine Wandfarbe ersetzen, die auf Kalk basiert. Der Kalkfarbenanstrich ist unempfindlich gegen Feuchtigkeit und wirkt sogar fungizid. Den natürlichen Schutz der Farbe ist gegen Schimmelbildung oder feuchte Wände optimal. Geeignet ist die Farbe für Wand und Deckenanstriche im ganzen Haus.


PE anstelle von PVC

Unsere Kanalisationsrohre, die das Abwasser wegführen, bestehen zum Teil aus Polyvinylchlorid(PVC). PVC hat einen grossen Anteil an schädlichen Zusatzstoffen, wie zum Beispiel Weichmacher. Diese Schadstoffe gelangen so in unseren Wasserkreislauf. Der Weichmacher verbindet sich mit dem Mikroplastik zusammen und ist krebserregend. Heutzutage werden Kanalisationsrohre, Trinkflaschen und andere Gegenstände aus Polyethylen (PE) Kunststoff hergestellt. Dieser hat weniger Weichmacher drin und ist so besser für uns und die Umwelt. Wir selber benutzen Trinkflaschen aus Glas oder Chromstahl und gehen dieser Problematik aus dem Weg. Wir wollen unser Trinkwasser nicht aus einer Plastikflasche mit Weichmacher und anderen Stoffen trinken. Glas und Chromstahl sind hygienischer und lassen sich besser reinigen als Pet-Flaschen. Wir beobachteten, dass viele junge Leute diesen Wandel schon umsetzen. 

Wasserflasche aus Plastik oder Glas?


Richtige Entsorgung und Recycling von Kunststoffen

Es gibt viele verschiedene Arten der Entsorgung und Recycling von Kunststoffen. Die eine Möglichkeit der Entsorgung ist die Verbrennung. Diese ist eine energetische Wiederverwendung des Plastiks. Jedoch entstehen sehr viele giftige Gase, die unsere Luft belasten. In anderen Fällen wird der Kunststoffabfall gepresst und deponiert. Nun kann der Abfall für andere Zwecke wiederverwendet werden. Das Umschmelzen von Kunstoffen ist eine gängige Methode für das Recycling. Es ist darauf zu achten, dass die Kunststoffe sortengerecht getrennt und gesammelt werden. Wir sind der Meinung, dass jede einzelne Person etwas dazu beitragen kann, zB. die Pet-Flaschen in den richtigen Abfall werfen. Ebenso empfehlenswert wäre, wenn man beim Einkaufen schon auf Plastik verzichten würde. Mit Hilfe von Wasserdampf, hohem Druck und hoher Temperatur ist es möglich, sortierten Kunststoffabfall in wiederverwendbare Vorprodukte zu zerlegen. Bei vermischten Kunststoffabfällen wie Metall-, Papier,- und Holzreste braucht es ein spezielles Verfahren. Durch diese Spezialverarbeitung entstehen neue Fertigteile. Diese Teile werden gegossen und können wiederverwendet werden. Durch gezielte Kunststoffabfalltrennung ist die Wiederverwertung schneller und präziser. Jeder Haushalt sollte Plastik systematisch trennen und an eine Abgabestelle bringen. Das führt dazu, dass weniger Kunststoffabfälle im normalen Abfall landen.


Verpackungen im Alltag

In der heutigen Zeit sind beinahe alle Lebensmittel mit Plastik verpackt. Vom Gemüse bis zu Reinigungsmittel. Die Verpackung schützt die Lebensmittel, um ein schnelles Verderben zu verhindern. Doch es gibt gute Alternativen! Man kann Gemüse direkt beim Bauern kaufen und es frisch konsumieren. Eine weitere Option wäre, Läden zu suchen, die Lebensmittel (Teigwaren, Cerealien, Mehl, Zucker etc.) ohne Verpackungen verkaufen. Jeder kann direkt im Shop, soviel er von dem Lebensmittel benötigt, abfüllen. Die mitgebrachte Verpackung aus Glas oder Holz kann immer aufgefüllt und wiederverwendet werden. Nach dem Abwägen des Gemüses oder den Früchten greift jeder Konsument nach einem Plastiksäckchen. Zuhause angekommen packt man das Gemüse aus und das Plastiksäckchen wandert in den Müll. Die Verwendung ist nur für kurzer Dauer. Doch auch für dieses Problem gibt es eine passende Lösung. Einige Lebensmittelkonzerne verkaufen Stoffsäckchen die immer wieder gebraucht werden können und so dem Plastikkonsum entgegenwirken. Beide von uns finden diese Möglichkeiten eine gute Option für die Reduzierung von Plastikmüll und ein grosser Schritt in die richtige Richtung.

Gemüse verpackt oder unverpackt?


Bio- Kunstoff

Es gibt zwei Arten von Bio-Kunstoffen: Die eine Art dieser Kunststoffe ist, wenn die Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden kann. Wie zum Beispiel Zucker oder Stärke. Dieser Kunststoff ist nicht biologisch abbaubar, und ist daher genauso schlecht wie der herkömmliche Kunststoff. Es werden somit nur die Bodenschätze geschützt und nicht die Umwelt. Hingegen die zweite Art von Bio-Kunststoffen ist biologisch abbaubar. Dieser Kunststoff ist kompostierbar, unabhängig von den Rohstoffen. Der «biobasierte» Plastik wird mit Hilfe von Hitze, Sauerstoff, Feuchtigkeit und Bakterien oder Pilzen zerfallen. Wir können biobasierter Plastik gut in unseren Alltag gebrauchen. Sei es bei Verpackungen, Garten und Landschaftsprodukten oder bei Kompostiersäcken.Im Alltag brauchen wir oft diese Säcke, die aus normalem Kunststoff hergestellt werden. Eine gute Alternative besteht darin, kompostierbare Säcke zu kaufen und zu verwenden. In der Anschaffung ist dieses Produkt teuerer, jedoch helfen  wir so der Umwelt.                                                                                                             

Herkömmlicher oder Bio Plastik?


Was jeder Einzeln tun kann

  • Auf Plastiksäckchen verzichten
  • Wiederverwendbare Lebensmittelverpackungen verwenden
  • Bio-Plastik benutzen
  • Kosmetikprodukte ohne Kunststoffanteil benützen
  • Trinkflaschen aus Glas, anstatt Petflaschen gebrauchen
  • Wandfarben aus Kalk, anstatt Dispersion verwenden
  • In Fenster aus langlebigen Materialien investieren


Fazit

Jeder von uns wird täglich mit dem Thema Plastik konfrontiert. Jeder kennt die Problematik vom verschwenderischen Gebrauch von Kunststoff. Dennoch ist es vielen Menschen egal und sie zeigen wenig Interesse. Wir sind jene Lebewesen, die Kunststoff entwickelten, jedoch das Ausmass der Nachteile völlig unterschätzen. Wir sind egoistisch und denken nur an uns, und nicht an unsere nächste Generation. Die Kinder von heute müssen in Zukunft mit den Problemen von Kunststoff zurechtkommen und rasch gute Lösungen finden. Wir sind der Meinung, wenn jeder Mensch nur einen kleinen Teil zur Reduktion des Kunststoffgebrauchs beitragen würde, könnte man schon sehr vieles verbessern. Es gibt viele verschiedene Lösungsansätze, die einfach umgesetzt werden könnten. Alle müssen mit einander am gleichen Seil ziehen, um die Umwelt zu schützen, zu verbessern, um fatale Folge zu verhindern.


Hier gehts zu unserem Quiz


Quellenangaben



0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5 (0 votes, average: 0,00 out of 5)
You need to be a registered member to rate this post.
Loading...

Jahr 2100, Was ist ein Regenwald?

Es ist noch nicht zu spät! Die Regenwälder können noch gerettet werden, doch um welchen Preis? Die Lösung ist nicht nur das Verhalten und der Einsatz der Gesellschaft, sondern jedes Einzelnen. Jeder kann und muss etwas dazu beitragen, damit das Ziel den Regenwald zu retten, erreicht werden kann.

Von Kai Leisi, Naomin Sempach und Muriel Rogger

Jahr 2100, Was ist ein Regenwald? weiterlesen

Das ungehörte Leiden für die Gesund- und Schönheit

Gemäss den Angaben von Tierschutzorganisationen wird in der Schweiz alle 47 Sekunden ein Tier für irgendwelche Tierversuche verwendet.
Dabei spielt es keine Rolle, um welche Art Tier es sich handelt. Ratten, Katzen, Hunde, Pferde und sogar Fische. Diese und viele andere Tierarten sind der Forschung für ihre Tests nur recht.

Tierversuche sind ein heikles Thema und trotzdem kann es nur allzu leicht verdrängt werden, denn im Gegensatz zu Fleisch ist bei anderen Produkten das Leiden der Tiere viel subtiler.
Besonders bei dem Kauf von Kosmetik und auch Medikamenten wird oft bewusst ignoriert, dass diese Produkte zuerst ausgiebig an wehrlosen Versuchstieren unter unwürdigen Lebensumständen getestet werden.

In diesem Beitrag möchten wir die Misstände in Testlaboren aufdecken und Lösungsvorschläge anbieten, wie man für den Menschen unbedenkliche Produkte auch ohne Tierleid entwickeln kann.

Das ungehörte Leiden für die Gesund- und Schönheit weiterlesen