Das Portfolio

Portfolios sind Mappen, in denen Arbeitsergebnisse, Dokumente, Visualisierungen und alle Arten von Präsentationen bis hin zu audio-visuellen Dokumentationen eigenständig von den Maturanden gesammelt und reflektiert werden.

Das Portfolio soll während des Berufmaturitätssemesters dazu anhalten, wichtige Lernprozesse, Inhalte, Methoden sowie Ergebnisse – «pieces of evidence» – gezielt zu beobachten und in schriftlicher Form festzuhalten. In ihm werden ausgewählte Arbeitsergebnisse, Berichte und Dokumente strukturiert aufgenommen und präsentiert, mit der Absicht, die Arbeiten und persönlichen Lernergebnisse auch nach aussen hin zu dokumentieren – sichtbar zu machen. Es werden Produkte und Prozesse dokumentiert und reflektiert, um die Bemühungen, Ergebnisse und Fortschritte darzustellen. So kann eine Analyse des Lern- und Arbeitsprozesses einsetzen, die das Lernen selbst zum Gegenstand einer Reflexion macht.

Inhalte

Im Portfolio werden gewisse Leistungen von der Lehrperson vorgegeben, andere hingegen sind frei wählbar. Es ist sinnvoll, wenn ihr euch im selbstgewählten Part auf ein spezifisches Thema konzentriert, welches ihr genau bearbeiten und reflektieren wollt und so euren Lernprozess durchgängig sichtbar und erlebbar macht.

Die Form der Zusammenstellung ist vollkommen frei, es soll aber auf jeden Fall eure gestalterische Kompetenz zeigen. Ob analog oder digital spielt keine Rolle. Bedenkt einfach, dass ich als Lehrperson Einblick in euer Portfolio haben muss.

Leistungsbeurteilung

Das Portfolio zählt als Leistungserbringung, wird also gleich einer Projektarbeit gesetzt und mit einer Fachnote ausgewiesen.

Als Ausgangspunkt für das reflexive Arbeiten kannst du dich an folgenden Fragen – welche ich in einem Evernote Artikel zusammengestellt habe – orientieren:
https://www.evernote.com/l/ADm01kcxlG9GRpL9aE3pBnae4Ri0jMq2_Wk

Geforderte Inhalte für das erste Semester

  • «Getting to know each other», ich stelle mich einmal auf eine andere Weise vor
  • Lektionenrückblick: persönliche Auseinandersetzung, Reflexion und Fazit
  • Adobe Spark Page oder Microsoft Sway Artikel und dessen Reflexion: «Online Storytelling»
  • Lernauftrag «Fremdbeurteilung»: Soll entweder im Word Online, Evernote oder OneNote erstellt  und dann freigegeben werden.
  • Speed sketching ANTICIPATION // NEW HORIZON: Die illustrierten Gedanken(aus-)flüge, diese vergleichen, analysieren, reflektieren und vielleicht eine eigene Story da drauf aufbauen.
  • Rechenschaftsbericht: Wie habe ich meine digitale Medienkompetenz gestärkt? Was war gut, was eignet sich wofür, etc. Welches Ziel setze ich mir für das zweite Semester?
  • plus das persönlich gewählte Vertiefungsthema (bis 22.12.2017 den Link an Thomas Bruhin senden)
Das persönliche Vertiefungsthema

Du wählst dir ein persönliches Vertiefungsthema aus, mit dem du dich gerne beschäftigen möchtest. Das Thema ist dir frei gestellt. Einzige Vorgabe ist, dass es mit dem Fach Information & Kommunikation in Beziehung stehen muss. Stelle dir zuerst Fragen wie:

  • Warum habe ich dieses Thema gewählt?
  • Was ist mein Ziel?  Was will ich erreichen?
  • Welche Kompetenzen erwerbe oder vertiefe ich damit?

Ich empfehle dir, die ganze Palette an Ideenfindungs- und Ideenstrukturierungstechniken zu nutzen. Dazu gehören Mindmap, Sketches, Brainstorming-Notes etc. Halte alle deine Arbeitsschritte, Untersuchungen und Erkenntnisse in einem Arbeitsjournal (digital oder analog) fest. Tipp: Ich selber arbeite in solchen Sachen praktisch ausschliesslich mit Evernote.

Am Ende darfst du dich nochmals als Geschichtenschreiber(in) austoben und die wichtigsten Stationen deiner Arbeit in einem Storytelling-Artikel digital aufbereiten und sichtbar machen.

Bitte sende den Hyperlink zu deinem Artikel bis spätestens 22.12.2017 an Thomas Bruhin, damit ich mich entsprechend auf das Portfoliogespräch vorbereiten kann.

Erstes Semester

Ein ausgewählter Portfolio-Beitrag wird gegen das Semesterende hin als Storytelling-Artikel aufbereitet und in einem Fachgespräch mit der Lehrperson «verteidigt». Artikel als auch Fachgespräch gelten als Leistungsnachweis und sind Teil der Portfolio-Bewertung.

Das Portfolio-Gespräch findet am Donnerstag 11. Januar 2018 statt und dauert pro Person 10 Minuten. Ich werde euch rechtzeitig einen Zeitplan aushändigen.

Bitte bringt euren ausgefüllten Selbstbeurteilungsbogen zum Portfolio in zweifacher Ausführung an das Gespräch mit. Die Vorlage findest du hier im Evernote: https://www.evernote.com/l/ADmGTfZYEqpFKKCfLUiKQDBtM4ptviWYdno

Thomas Bruhin

von A wie «adaptive», über F wie «flexibel», M wie «motiviert», R wie «responsive» bis zu Z wie (manchmal) «zerstreut», so muss man mich halt als Wesen nehmen... Is craving for: really good espresso and (really) dark chocolate

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