Lichtverschmutzung fotografiert aus dem Weltall

Die dunkle Seite des Lichts

Bilder einer von Lichter funkelnden Erde sehen wunderschön aus, noch schöner wäre jedoch, den funkelnden Nachthimmel in der Realität erblicken zu können. Die Erfindung der Glühlampe 1879 markiert die Geburt der Lichtverschmutzung, welche seit damals unseren Sternenhimmel immer mehr in Beschlag nimmt. 

Licht ist ein Phänomen, welches wir in der Natur vielfältig beobachten können. Mit der Mischung aus Licht und Schatten werden in der Architektur und Kunst verschiedene spannende Stimmungen erzeugt. Auch die Wissenschaft beschäftigt sich mit den Wirkungen des Lichts.

Seit Urzeiten beschäftigt uns das Naturphänomen Licht. Darunter auch Albert Einstein, welcher aufgrund der Lichtgeschwindigkeit die Relativitätstheorie aufstellte. Auch wir stellten  zu diesem Thema Gedanken an.  ☞ Mindmap

Der Tyndall-Effekt in Bezug zu Lichtverschmutzung

Sobald Lichtwellen auf einen Körper treffen, werden diese absorbiert, emittiert und reflektiert. In unserer Atmosphäre gibt es viele Gase, Dunste und andere Verschmutzungen. Wenn diese mikroskopisch kleinen Partikel von der Sonne angestrahlt werden, werden sie für unsere Augen sichtbar. Dies können wir häufig in der Natur beobachten. Beispielsweise, wenn Sonnenlicht durch eine Öffnungen einer Wolke bricht und so die Partikel in unserer Atmosphäre anscheint, werden diese durch das Licht «sichtbar». Es entsteht ein Schimmer, welcher uns an Sonnenstrahlen erinnert. Die Partikel, welche vom Sonnenlicht nicht erfasst werden, bleiben unbelichtet und somit im Schatten der Wolke. Dieses Phänomen nennt sich Tyndall-Effekt. Natürlich kann dieser Effekt auch durch künstliches Licht entstehen.

Vor allem die Luft in Grossstädten ist stark verschmutzt, was den Tyndall-Effekt zusätzlich verstärkt. Durch das gestreute Licht von Strassenbeleuchtungen, Leuchtreklamen, Monumenten und all dergleichen entstehen über den Städten  Lichtglocken (Lichtschein einer Stadt).

Lichtglocke über Genua aus 37 km Entfernung
Lichtglocke über Genua aus 37 km Entfernung

Diese entstehen, weil Lichtquellen entweder direkt in den Nachthimmel strahlen oder auch durch die Reflektion und Emission an Häusern, Gewässern usw. Der Anteil Licht, welcher in die Atmosphäre gelangt, wird dann an atmosphärischen Stäuben wie auch Wasserdampf noch abermals reflektiert. Die Erhellung des Nachthimmels wird durch Luftverschmutzung zusätzlich verstärkt.

Strahlt eine Lichtquelle unnötig viel Licht ab und hat dabei negative Auswirkungen auf unsere Umwelt, spricht man von Lichtverschmutzung. Wir Menschen sind uns gewöhnt, ständig den Kontakt mit Licht zu haben und uns wird erst bewusst wie wichtig es ist, wenn es nicht mehr da ist. Daher stellt sich die Frage, ob die ständige Helligkeit negative Auswirkungen auf die Umwelt, Tiere, Pflanzen und Menschen hat.

Auswirkungen von Lichtverschmutzung

Lichtverschmutzung wirkt sich vielfältig auf uns, aber auch auf unsere Umwelt aus. Neben uns Menschen sind vor allem Tiere stark davon betroffen. Insekten und Vögel werden in ihrer natürlichen Orientierung gestört und sterben vor Erschöpfung oder verbrennen im Kunstlicht. Untersuchungen zeigten auch, dass Kunstlicht auf Pflanzen störend einwirkt. Der Jahreszeiten-Rhythmus verschiebt sich bei Pflanzen, die zum Beispiel ständiger Strassenbeleuchtung ausgesetzt sind. Betroffen ist auch unser Nachthimmel in der Nähe von Städten oder in dicht bewohntem Gebiet (Schweizer Mittelland). Dort sind nur noch die allerhellsten Sterne und Planeten zu beobachten. Dies verärgert vor allem Astronomen und ist eine unmittelbar zu beobachtende Auswirkung der Lichtverschmutzung.

Vergleich Nachthimmel mit und ohne Lichtverschmutzung
Vergleich Nachthimmel mit und ohne Lichtverschmutzung

Folgen für den Menschen

Licht gibt den Takt für unsere innere Uhr an. Der Schlüssel zu unserem Tag- Nachtrhythmus ist ein Hormon namens Melatonin. Melatonin wird von unserem Körper produziert, wenn es dunkel wird und zeigt ihm die Nachtphase an. Sind wir längere Zeit einer Lichtquelle ausgesetzt, wird die Melatonin-Produktion gehemmt. Verschiebt sich die Melatonin-Produktion, verschiebt sich unsere innere Uhr. Michel Siffre hat in einem Selbstversuch bereits 1962 die Auswirkung von Licht auf unsere innere Uhr nachgewiesen. Er hat zwei Monate lang in einer finsteren Höhle verbracht und festgestellt, dass sich sein Tag- Nachtrhythmus um eine halbe Stunde verschoben hatte.

Heute leben wir in einem, zu unserem ursprünglichen, gegengesetztem Lichtumfeld. Der natürliche Rhythmus, der von der Sonne ausgeht – am Morgen zunehmend hell gegen den Abend abnehmend und in der Nacht dunkel – hat sich seit der Erfindung der Glühbirne verschoben. Heute halten sich die meisten Menschen am Tag im Inneren von Gebäuden auf und bekommen zu wenig Licht ab (Kunstlicht ist weniger hell, als das von der Sonne ausgehende Licht an einem bewölkten Tag). Am Abend und in der Nacht sind wir dagegen ständig umgeben von Lichtquellen, welche die Melatonin Produktion dämpfen. Diese Verschiebung der inneren Uhr kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen wie: Depressionen, Reaktionsverzögerungen, Stimmungsschwankungen (welche meist von Schlafstörungen ausgehen). Bis jetzt sind die negativen Folgen der Lichtverschmutzung auf den Menschen nicht abschließend untersucht. Es wurde nachgewiesen, dass das Hormon Melatonin das Wachstum von Krebszellen unterdrücken kann. Studien beweisen auch, dass Licht positiv zur Genesung von psychisch Kranken beiträgt.

Folgen für Tiere

Vögel und Insekten orientieren sich bei Nacht am Licht von Sternen und Planeten. Durch die Lichtverschmutzung sind viele Himmelskörper auch bei Nacht nicht mehr sichtbar und fehlen zur Orientierung. Oder künstliches Licht wird fälschlicherweise für einen Himmelskörper gehalten. Vögel werden auf ihrem Flug in den Süden bei schlechter Sicht vom Licht von Grossstädten angezogen. Dort geraten sie in eine sogenannte Lichtglocke. Beim Versuch sich daraus zu befreien, sterben sie vor Erschöpfung. Eine weitere tödliche Falle für Zugvögel sind die sehr hell leuchtenden Skybeamer. Dieses grelle Licht versetzt die Vögel in einen Schockzustand. Dabei verlieren sie die Orientierung, was für viele Vögel mit dem Tod endet. Insekten verwechseln künstliche Lichtquellen mit den für ihre Orientierung wichtigen Himmelskörpern und fliegen zwanghaft ins Licht. Durch das helle Licht werden die Insekten völlig orientierungslos und sterben vor Erschöpfung oder verbrennen im Licht. In einer Sommernacht sterben in der Schweiz geschätzte 10 Millionen Insekten, welche wiederum anderen Tieren als Nahrung fehlen. Lichtverschmutzung vermindert die Artenvielfalt.

Hornissen verwirrt durch Licht

Möglichkeiten zur Eindämmung von Lichtverschmutzung

Die Forschung zu Lichtimmission im Bereich der Gesundheit respektive der Auswirkung auf die Umweltfaktoren ist noch in der Anfangsphase. Das vorhandene Wissen zeigt uns jedoch klar, dass wir Handlungspotential haben und dringend etwas gegen die Lichtverschmutzung tun müssen.

Die meisten Lösungvorschläge beeinträchtigen weder die Wirtschaft noch die nächtliche Sicherheit. Auch das Nachtleben soll nicht eingeschränkt werden.

Normen und Empfehlungen

Um die Lichtverschmutzung einzudämmen, haben Bund, Kantone und Gemeinde verschiedenste Merkblätter, Reglemente, Normen und Empfehlungen herausgegeben. Zum Beispiel:

  • Vermeidung unnötiger Lichtemissionen im Aussenraum, Norm SIA 491
  • Empfehlung zur Vermeidung von Lichtemissionen, BAFU
  • Auswirkungen von künstlichem Licht auf die Artenvielfalt, BAFU

So kannst du etwas beitragen

Es lieg nicht nur an der Regierung etwas zu ändern, sondern auch an dir. Mit folgenden einfachen Massnahmen kannst du bei dir zuhause schon beginnen:

  • Lichtquellen nur dort einsetzen, wo sie wirklich notwendig sind.
  • Beleuchtung nur im Bedarfsfall benützen und zeitlich begrenzen. Bewegungsmelder sind dabei hilfreich.
  • Licht so richten, dass nur der zu beleuchtende Teil bestrahlt wird.
  • Lampen sollten nach unten strahlen. Deshalb seitlich und nach oben abschirmen.
  • Die Beleuchtungsstärke sollte der Verwendung entsprechend angepasst sein. Grelles Licht und starker Kontrast der Schatten beeinträchtigen sogar die Sicherheit.
  • Fensterläden und Storen in der Nacht schliessen. Dies verhindert ausserdem, dass Vögel irritiert werden und in die Fensterscheiben fliegen (vor allem bei Hochhäusern problematisch).
  • Energiesparenden LED Leuchten verwenden. Diese Beleuchtungskörper wirken sich positiv auf die Umwelt aus.

Hessigkofen als Vorbild

Im Dörfchen Hessigkofen wurde die gesamte Strassenbeleuchtung mit 37 Lampen auf Leuchtdioden (LED) umgerüstet. Diese sind so reguliert, dass sie nachts von 1:00–5:00 Uhr automatisch ausgelöscht werden. Wir finden das sehr einleuchtend, da zu dieser Uhrzeit selten jemand das Haus verlässt und  auch der Tag-Nachtrhytmus der Tiere weniger gestört wird. Übrigens konnte so auch der Stromverbrauch halbiert werden.

LED-Strassenlaterne Hessigkofen
LED-Strassenlaterne Hessigkofen

Ein Licht geht aus

Durch unsere Auseinandersetzung mit dem Thema wurde unsere Aufmerksamkeit geschärft. Gehen wir nachts nach draussen, fällt uns sofort auf wo unnötig beleuchtet wird. Auffallend einfach liessen sich Lösungen realisieren. Trotzdem lässt sich die Lichtverschmutzung nur langsam eindämmen. Anscheinend fehlt es noch an der nötigen Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Es sollten immer öfter Diskussionen über die Problematik der Lichtverschmutzung geführt werden, um die Leute darauf zu sensibilisieren. Damit allen ein Licht aufgeht und sie vermehrt das Licht ausschalten.

Quiz

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Quellen
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Lea Burki, Aida Lehmann und Moritz Geissmann

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Aida Lehmann

Clubschiff, Oper oder einfach Mensch.

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12 Gedanken zu „Die dunkle Seite des Lichts“

  1. Vielen Dank Lea, Aida und Moritz für euren informativen verfassten Artikel über die dunkle Seite des Lichts.

    Die Beleuchtung unserer Städte, Dörfer und Strassen wächst stetig. Die Lichtverschmutzung – verstanden als die Verschmutzung des natürlichen, nächtlichen Lichts durch künstliches Licht – nimmt weltweit Jahr für Jahr zu.

    Wie ihr aufgezeigt habt, wird durch die Dauerbelastung der Städte und auf dem Land auch der Natur geschadet. Auch wenn Lampen und Laternen düstere Gassen sicherer machen, ist die Dauerbeleuchtung schlecht für die Gesundheit von Menschen – und wahrscheinlich auch für alle Ökosysteme.

    Viele Menschen, darunter auch ich, können sich die Erforschung der Nacht und der Lichtverschmutzung kaum vorstellen. Wusstet ihr, dass deswegen ein Film produziert wurde, welcher euer gewähltes Thema genau zu untersuchen versucht? Er ist zu finden unter: https://www.youtube.com/watch?v=_YuYz1f6650

  2. Hallo ihr Lieben

    Licht, etwas was uns jeden Tag und jede Nacht begleitet. Durch die Erfindung der Glühbirne im Jahre 1879 hat unsere Welt zu leuchten begonnen.
    Heute ist das Licht schon fast überall aufzufinden, im Kühlschrank auf der Laptoptastatur (Mac)und auf einem grossen Fussballfeld und wie noch an so vielen Orten.
    Dass das Licht jedoch einen so grossen Einfluss auf unsere Umwelt hat, wusste ich nicht.
    Ich fand den Artikel sehr spannend und die Fotos die Ihr selbst gemacht habt, geben dem Text einen persönlichen Touch.
    Es ist traurig zu sehen, dass unser Sternenhimmel zurückgeht. Ich wusste auch nicht, dass das Licht die Sterne beeinflussen kann.
    Das Vögel und Insekten durch die grelle Beleuchtung sterben ist tragisch, jedoch was sollen wir dagegen tun?
    Wie bei so vielen Dingen, ist der Mensch viel zu bequem um sich von etwas zu trennen, dass er sich angewöhnt hat, zu gebrauchen.
    Ich finde die Idee mit den LED Lampen sehr gut, aber kann mir bitte jemand erklären, warum etwas was unserer Welt helfen soll, immer gleich doppelt so teuer ist?
    Auch bei uns in Lüterkofen sind die Strassenlaternen so eingestellt, dass sie am späten Abend erst angehen wenn ein Auto durchfährt.
    Klever gelöst ☺

    PS : ich fand die Bildfrage mit der Laterne in Eurem Quiz sehr cool.

    Grüessli Lisa Nina

  3. Liebe Lea, Aida
    Lieber Moritz

    Wusstet Ihr, dass das Jahr 2015, das Jahr des Lichts ist? 😀

    Okei, ich komme gleichmal zum wesentlichen.
    Licht, etwas unheimlich spannendes. Wenn man ein bisschen zusammenrafft, was Licht bedeutet, komme ich auf verschiedene Antworten:
    Licht ist wie Feuer, eines der bedeutendsten Phänomene für alle Kulturen. Künstlich erzeugtes Licht aus Lampen ermöglicht dem Menschen heutzutage ein angenehmes und sicheres Leben.„Licht“ und „Leuchte“ werden auch als Symbole für Intelligenz verwendet (Lichtblick, Aufklärung). Ein Mangel an Intelligenz wird auch als „geistige Dunkelheit“ bezeichnet. Im Christentum steht das Licht in der Selbstbezeichnung Jesu Christi für die Erlösung des Menschen aus dem Dunkel der Gottesferne. In der biblischen Schöpfungsgeschichte ist das Licht das zweite Werk Gottes, nach Himmel und Erde…

    Jetzt kommt Ihr und sagt, Licht sei nicht gut. 😀
    Ihr habt mich ein wenig verwirrt, denn ich hatte so ein gutes Bild von Licht, in Zusammenhang mit Architektur und Psyche wie auch auf das Wohlbefinden eines Menschen.

    Jedoch habt Ihr ein sehr spannendes Thema angesprochen.
    Ich wusste überhaupt nichts von all dem, was Ihr erläutert habt.
    Und daher sage ich euch: Besten Dank 🙂

    Wie Ihr es angesprochen habt, braucht es nur wenig um dieses Problem ein bisschen zu mindern.

    Ein Dankeschön für Euren starken Beitrag!

    Lieber Gruss
    Davide

  4. Hallo Ihr drei
    Erstmals, vielen Dank für euren Beitrag, er war überaus spannend und „Einleuchtend“ 😉

    Das Thema Licht finde ich wirklich eine schwere Sache, denn einerseits denke ich auch, dass es Licht braucht aber andererseits finde ich so einen Lichtkegel wie auf dem Genua-Bild eine Katastrophe! Die Vorstellung nie den Sternenhimmel bewundern zu können erscheint mir absurd und unvorstellbar tragisch. Und dass der Mensch auf Tageslicht angewiesen ist, beweist uns doch auch der Winter, es kann so trist sein, wenn man bei Dunkelheit das Haus verlässt, den Ganzen Tag unter eine Glühbirne verbringt und erst bei Dunkelheit wieder nachhause kommt.

    Ein Lösung wie in Hessigkofen finde ich daher genial und hoffe, das sich dies in weiten Teilen durchsetzen kann, besonders zum Wohle der Tiere und Pflanzen, welche wirklich kein bisschen von der Lichtverschmutzung der Menschen profitieren können.

  5. Ahoi ihr tapferen Matrosen die ihr seid und mutig durch die Wogen der Lichtverschmutzung segelt.

    Beleuchtend. Einleuchtend. Erleuchtend.
    Euer Beitrag bringt es auf den (traurigen) Punkt. Danke fürs informieren und für die eindrücklichen Bilder.

    Ich selber wohne gerade gegenüber eines Paradebeispiels an Lichtverschmutzung. Ein gewisser Baumarkt (dessen Name ich jetzt nicht nennen will, denn man soll mir bloss keine Schleichwerbung unterstellen können!) hält es für überaus notwendig sein Sortiment an Blumentöpfen und Düngermittel die ganze Nacht durch eine Stadionbeleuchtung zu bewachen. So eine Sauerei!
    Es wird Zeit, da mal den Stecker zu suchen.

  6. Hallo Zusammen

    Dass Licht nicht nur positiv für uns, Tiere und Himmel ist, habe ich schon einmal gehört, jedoch nicht so ausführlich – danke!

    Wir haben bei uns zu Hause im Aussenbereich bereits auf Bewegungsmelder umgestellt, im Haus selber können wir aber noch einiges ändern!

    Es ist sehr schade, dass wie ihr im Beitrag erwähnt habt, so wenig über Lichtverschmutzung geredet wird. Es liegt wohl wirklich daran, dass die meisten gar nicht wissen, wie gross deren Auswirkung ist. Ständig leuchtende Strassenbeleuchtung, Reklame und Skybeamer können ja nicht gesund sein. Darauf sollten die Leute unserer Umwelt und uns selbst zuliebe aufmerksam gemacht werden!

  7. Hallo ihr Lieben

    Licht gibt Wärme, Licht sorgt für Sicherheit, Licht weist unseren Weg, Licht erhellt bei Dunkelheit. Ohne Licht keine Lebensqualität? Manchmal frage ich mich, wie die Menschen vor der Zeit der Glühlampen gelebt haben.
    Ihre Lebensqualität war wohl das Beobachten des Sternenhimmels, den wir in unserer Zeit der Lichtverschmutzung gar nicht richtig wahrnehmen können – tragischerweise.
    Ihr sprecht ein Thema an, von dem nur die wennigsten etwas wissen, sich im klaren darüber sind, um was es bei der Lichtverschmutzung geht. Wahrscheinlich wissen nicht mal die von oben (Politik) etwas darüber. Ich selber habe mich auch nie mit diesem Thema befasst, aber mich ärgert es schon seit geraumer Zeit, wieso die Strassenlaternen und Schaufensterbeleuchtungen die ganze Nacht brennen müssen.

    Das System, wie es in Hessigkofen angewandt wird, sollte zum Vorbild der zukünftigen globalen Strassenplanung werden. Bis dahin sollten wir uns selber an der Nase nehmen und zuhause immer schön das Licht bei Nichtgebrauchen abschalten zudem LED- Lampen verwenden.

    Ihr habt euch ein spannendes Thema ausgewählt, das zum Nachdenken anregt. Vielen Dank dafür!

  8. Salü zämä

    Gerade heute habe ich mit einem Kollegen darüber geredet, wie es sich wohl anfühlt ganz im Norden zu wohnen in Grönland zum Beispiel, wo es ein paar Monate nur dunkel ist oder ein paar Monate nur hell. Das bringt einen Menschen völlig durcheinander, oder nicht? Das Licht hat wirklich sehr viel Einfluss auf unsere Gemüter. Guter informativer Artikel!

    Was ich ändern würde, wäre auf alle Fälle das man alle beleuchteten Logos an den Firmen und Geschäfter ab einem bestimmten Zeitpunkt abstellt, damit es nicht die ganze Nacht leuchtet. Das finde ich nämlich völlig unnötig.

  9. Hello together!

    Uau, euer Beitrag hat mich absolut geflasht. Ich hatte bis Anhin keinen blassen Schimmer davon, was Lichtverschmutzung genau bedeuet. Als Kind wurde mir zwar beigebracht, nicht unnötig Licht zu machen. Aber da hiess es immer, «süsch muesch du d’Stromrächnig zahle!». Also ging es gar nicht ums wesentliche Problem… Doch nun bin ich einwandfrei aufgeklärt, dank euch! Merci!

    Meilleur salutation, Regi

  10. Hallo ihr drei! 🙂

    Lichtverschmutzung…. Wie kann man Licht verschmutzen?
    Durch euren Beitrag weiss ich nun auch bescheid. 😛

    Als Kind wurde mir auch beigebracht, man sollte bei jeder Gelegenheit Licht sparen. Egal ob ich nun für fünf Minuten oder für sechs Stunden mein Zimmer verlasse, das Licht wird wieder aus gemacht.
    Aber das Strassenlaternen die Tiere in die Irre führen können, wusste ich bis anhin noch nicht. Eigentlich sehr traurig, weil wir so zu sagen ja recht egoistisch handeln. Nur damit wir Menschen nachts etwas sehen können, müssen Tiere und Pflanzen leiden.

    Wir Menschen sollten einander viel mehr auf dieses Thema aufmerksam machen. Vielleicht ja mit einer Plakatkampagne?
    Es gäbe wahrscheinlich tausende Arten um die „Mund-zu-Mund-Propaganda“ auszulösen, man sollte es nur einfach mal tun!

    Das Quiz war übrigens sehr gut verpackt. Vor allem das Beispiel mit der Strassenlaterne. 🙂

    Liebe Grüsse
    Laura

  11. Halloooo
    ich habe keine Ahnung warum mein Kommentar nicht mehr da ist 🙁
    Es ist auf jedenfall ein grosses Problem, und ich versteh nicht ganz, warum immer das Licht an sein muss. Die Synthese in Solothurn lässt 24h lang das licht brennen, Begründung: es arbeiten Leute in der Nacht….
    Ich wäre für Bienenwachskerzen 😉

    Cheerios meine Lieben und danke für den tollen Artikel,
    Lady McHÄDÖPFU

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