Die Wurzel aus Donnerstag

Donnerstag 6:00 Uhr: Der traditionelle Morgenmeerhupf startete den Tagesablauf mit dreizehn mutigen Kriegern. Ein schwacher Rekord von gerade mal vier Personen wurde gnadenlos übertrumpft. Während wir uns alle über dem eher kühlen Meerwasser hielten, konnten wir fast  einen sensationellen Sonnenaufgang wie im Bilderbuche stehend genießen, wäre dieser nicht hinter dem Horizont von einer Wolkenfront verschlungen worden.

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Nach dem verschlungenen Morgenessen wurde das reguläre Vortragsgeschenk von Edna der Klasse überreicht.

Es war Abgabetag und die Torschlusspanik brach aus. Alle wollten dies und jenes noch zeichnen, fotografieren, verbessern und perfektionieren. Um unsere Ziele zu erreichen, unternahm man Exkursionen zu weit entfernten Schauplätzen, zu zugewachsenen idyllischen Zeichnungsmotiven und in den Garten unserer geliebten Villa. Wir liessen Mückenschwärme und Hitze über uns ergehen, die uns bis zur Weissglut trieben.

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Während unserem konzentrierten Tun mussten wir unsere neu erworbenen fotografischen Fachkenntnisse unter Beweis stellen um die Arbeitsmodelle der Coiffeusen ins richtige Licht zu rücken. So rannten wir den Tag durch, zwischen Zeichnungen und Haaren hin und her.

Nächster Halt: Barbecue um 18.00 Uhr.
Mit einem grossen Chiers der gesamten Klasse, liessen wir unsere gemeinsamen Tage nochmals Revue passieren.

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Abends, 21.36 Uhr: Auftakt im Gartenhaus wo unsere zwei Masters of Ceremony mit Ihren Skills die tobende Meute zum kochen brachte. Während wir die Muke tanzend umsetzten, brachte eine Mitstudentin einigen von uns einen Specialmove bei, welcher jeder auf seine Art interpretierte. Andere wiederum brachten ihre Emotionen durch Sprünge an die Deckenprofile zum Ausdruck.

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Abschliessend: Unser Wort zum Donnerstag: «Die Wurzel von Etwas im Quadrat ist Etwas!»

 
Verantwortlich Publikation:
Rahel, Karin, Jan

Jan Merlin Pulfer

Ausbildung zum Hochbauzeichner, Besuch Gestalterischer Vorkurs - Schule für Gestaltung Biel, Gründung Atelier Macherei in Solothurn.

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Ein Gedanke zu „Die Wurzel aus Donnerstag“

  1. Liebe Rahel & Karin, lieber Jan

    Die Wurzel aus Varazze: eine tolle Zeit!
    Ihr habt den Donnerstag unserer Studienreise toll zusammengefasst. Der morgendliche Badegang erforderte wirklich ein kriegerisches Herz. Doch wie ihr schön sagt, wurde der schwache Rekord gnadenlos überboten. Alleine deswegen hat sich das Aufstehen gelohnt. Auch wenn sich der Bilderbuchsonnenaufgang versteckte.

    Die viele Arbeit und die unzähligen Mückenstiche, den Tag hindurch. Wurden am Abend durch den tollen Abschluss im schönen Gartenhäuschen gut entschädigt und sogar vergessen. Ihr habt dieses Fest mit tollen Bildern dokumentiert. Somit wird auch verständlich, warum für einige der Heimreisetag, der Freitag nicht nur eine Wohltat/Wohlfahrt war.

    Ich erinnere mich gerne, an die noch nicht so lange zurückliegende Woche und freue mich auf den Winter, das ganze Jahr mit euch liebe GBM/ABM.

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