Eine heisse Tasse zum Überwintern

Gerade in der kalten Winterzeit wird Tee zu einem beliebten Getränk. Oft wird er vor allem als Mittel gegen die Kälte und als Durstlöscher verwendet.
Tee kann jedoch viel mehr, als nur von innen wärmen und den Durst löschen.

Als Heilmittel verwendet, ist er ein wahres Wundermittel und kann gegen jedes psychische und körperliche Problem und Wehwehchen helfen. Leider grenzt es an Wissenschaft aus der grossen Vielfalt von weltweit über 3‘000 Teesorten den Richtigen, für die jeweiligen Beschwerden zu finden.
Und überhaupt ist die Welt des Tees viel grösser, als viele von uns wissen.

Beginnen wir beim Ursprung: Seit 5’000 Jahren ist Tee neben Wasser das weltweit am meisten konsumierte Getränk. Der Tee blickt damit auf eine beispiellose Geschichte zurück. Seit der Legende nach, der chinesische Kaiser Shen Nong die zufällig entstandene, erste Schale Tee genoss, versuchte man immer wieder neue Bearbeitungen aus. Man versuchte auf verschiedene Arten, aus den Blätern der Ursprungspflanzen Camellia sinensis oder Assamica Tee zu gewinnen.

Tee wird aus unterschidlichen Teilen verschiedener Pflanzen zubereitet. Verwendete Pflanzenteile sind je nach Sorte Blätter, Knospen, Blüten, Früchte, Stängel, Rinde oder auch Wurzeln
Wenn man es aber ganz genau nimmt, dann ist echter Tee nur das Getränk, das direkt aus der Teepflanze, der Camellia sinensis hergestellt wird. Im weitläufigen Gebrauch werden aber auch Aufgussgetränke, die aus Früchten oder Kräutern gemacht werden als Tee bezeichnet.

Tee enthält, je nach Pflanzenteil (Knospe am meisten, Blätter absteigend) bis zu 4,5 Prozent Koffein (Kräuter- und Früchtetees enthalten kein Koffein).
In 100 ml Tee sind durchschnittlich zwischen 20mg und 50mg Koffein enthalten. Im Vergleich dazu: 100ml Kaffee enthält 80mg-120mg Koffein. Kaffee enthält demnach bis zu 6-mal so viel Koffein wie Tee. Aber das Kofein des Tees wirkt anders auf den menschlichen Organismus als das des Kaffees. Es wird nach und nach in unserem Körper freigesetzt und wirkt somit nicht aufputschend, sondern über einen längeren Zeitraum anregend.
Tee hat unendlich viele Eigenschaften. Er kann z.B. die Blutfettwerte senken, die Gerbstoffe beruhigen Magen und Darm, den Blutdruck regulieren, den Zahnschmelz härten und er kann sogar deine Laune verändern. Tee ist also sozusagen fast ein Medikament.

Aber welcher Tee hilft denn nun gegen was?

Die meisten werden sich wohl in dieser Jahreszeit für Tee interessieren, welcher gegen Erkältungen Hilft. Zur Vorbeugung und gerade wenn man anfällig gegen Erkältungskrankheiten ist, ist Hagebuttentee im Winter sehr zu empfehlen.
Und wenn es schon zu einer Erkältung gekommen ist: Gegen Fieber und Entzündungen in Mund- und Rachenbereich hilft Holundertee. Salbeitee wirkt entzündungshemmend und lindert starke Schweissausbrüche. Dank der darin enthaltenen ätherischen Öle sind der Thymiantee und der Fencheltee antibakteriell, schleimlösend und entkrampfen die Bronchen, somit auch gut gegen Erkältungshusten.
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Holunderblüte

Zur Beruhigung, bei Nervosität und Einschlafstörungen helfen der Lindenblütentee, der Kamillentee und der Pfefferminztee. Dem Pfefferminztee werden zudem noch weitere Eigenschaften nachgesagt. Er lindert innere Unruhe, vertreibt Stresssymptome, hilft gegen Übelkeit und ist ein hervorragender Durstlöscher.

 
Kamille
«Heute betrinke ich mich, bis ich 2,5% Kamille habe!»

Der Birkentee hilft bei Hautproblemen und Allergien und ist blutreinigend, genauso wirkt auch der Gänseblümchentee, welcher zusätzlich noch gegen Krämpfe hilft und schmerzstillend wirkt. Er ist appetitfördernd und löst Verstopfungen.

Für die Figurbewussten Ladies gibt es sogar Tees welche beim Abnehmen helfen.
Der Mate Tee vertreibt den Hunger. Auch lindert er Entzündungen, Gicht und Arteriosklerose und ist gut bei körperlicher und geistiger Schwäche.
Oolong Tee kann zur Gewichtsreduktion eingesetzt werden, er senkt zudem den Blutzuckerspiegel und schützt vor Bluthochdruck.

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Der Matebaum

Wenn ihr bis jetzt noch nicht Tee getrunken habt, dann hoffe ich, habe ich euch spatestens jetzt dazu animiert.
Und hat es geklappt?