Einmal rund um die Welt

Viele Menschen träumen davon, einmal um die Welt zu fliegen. Ich hatte dieses Glück, meinen Traum in die Realität zu verwandeln. Es war schon immer ein Wunsch von mir ganz alleine in die grosse, weite Welt hinaus zu gehen. Eines Tages war es endlich soweit. Ich startete meine Reise ins Ungewisse.

 

Zuvor überlegte ich mir, wohin es überall hingehen sollte. Mein Plan stand fest. Mit Hilfe einer Sprachaufenthaltsagentur konnte ich die verschiedenen Daten festlegen, wann und wo ich zur Schule gehen werde. Die Termine hatte ich, nun fehlten mir noch die Flüge. Die konnte ich ganz leicht über Globetrotter buchen. Nicht zu vergessen, für jedes Land musste ich ein Visum bestelle. Alles war erledigt und ich war Start bereit.

Am 03. November 2012 stand ich nun am Flughafen. Meine Gefühle spielten ein wenig verrück. Da ich in diesem Moment immer wieder dachte: «Was mach ich hier bloss?!?!» Das Check-in war gemacht und der Abschied von meiner Familie näherte. Wie nicht anders zu erwartet, waren natürlich alle am weinen. Ich umarmte alle noch einmal und verabschiedete mich für die nächsten 6 Monate.

Meine erste Destination war San Franzisco. Dort ging ich 2 Wochen in die Schule um mein Englisch wieder aufzufrischen. In den ersten Tagen war ich sehr traurig und vermisse meine Familie. Dies jedoch änderte sich schnell, als ich neue Leute in der Schule kennen lernte und mich meine älteste Schwester Stephanie in San Franzisco besuchte. Es war eine wunderbare Zeit mit Stephanie. Wir machten viele Ausflüge wie z.B mit dem Velo über die Golden Gate Bridge fahren und die Besichtigung von Alcatraz. Leider ging diese Zeit viel zu schnell vorbei und ich stand wieder am Flughafen.

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Diesmal war mein Reiseziel Hawaii. Von Anfang an fühlte ich mich wohl auf der Insel Ohau. Ich lebte in einer Residenz mit vielen anderen jungen Menschen, die auf die selbe Schule gingen wie ich. Deshalb war man sofort integriert im Leben auf Hawaii. Dort ging ich 4 Wochen in die Englischschule und 2 Wochen machte ich Ferien. Es ist sehr anstrengen so viel herumzureisen 😉  Auf Hawaii lernte ich viele neue Leute kennen, mit denen ich auch jetzt noch in Kontakt stehe. Es war eine geniale Zeit. An den Wochenenden machten wir Ausflüge an einen anderen Strand oder wir machten eine Wanderung (Koko Head, Diamond Head, Stairways to Heaven).  Das absolute Highlight war natürlich der Pipemaster. Die Surfers in den hohen Wellen reiten zu sehen, war unbeschreiblich. Jedoch ging auch diese Zeit auf Hawaii dem Ende zu. Es fiel mir sehr schwer Abschied zu nehmen. Und einmal mehr stand ich am Flughafen.

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Next Destination: Australien. Am liebsten wäre ich wieder nach Hawaii zurückgeflogen. Denn die ersten zwei Tage war ich alleine bei meiner Gastfamilie, weil die Schule noch nicht angefangen hatte. Es war sehr langweilig, da ich niemand kannte. Aber auch dies pendelte sich ein, als endlich die Schule losging. In Australien ging ich 2.5 Monate in die Schule. Danach reiste ich 4 Wochen herum. Wenn ich von Anfang an gewusst hätte, das Australien die beste Zeit meines Lebens werden würde, hätte ich mich mehr gefreut als ich ankam. Die Zeit raste nur so an mir vorbei. Ich lernte so viele nette Menschen kennen. Zwei kommen sogar aus Solothurn, mit denen ich mich auch jetzt regelmässig treffe. Einer davon reiste mit mir herum. Wir starteten unsere Route von Brisebane nach Airlibeach. Danach fuhren wir mit dem Greyhound nach Cairns. Von Cairns mit dem Flieger nach Alice Springs. Von dort aus machten wir einen 6 Tages Outback Trip nach Adelaide. Dann mit dem Flieger weiter nach Melbourne und Sydney. Leider trennten uns unsere Wege in Sydney. Er flog nach Hause und ich reiste mit meinen Eltern weiter. In Sydney mieteten wir ein Auto und fuhren die ganze East Coast nach Brisbande.  Und auch diese Zeit ging viel zu schnell vorbei. Und da stand ich nun wieder am Flughafen in Brisebane und verabschiedete mich von meinen Eltern. Denn die reisten weiter nach Neuseeland.

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Mein letzter Stopp auf meiner Reise um die Welt war Singapur. Da der beste Freund meines Vaters in Singapur lebt, konnte ich für eine Woche bei ihnen unterkommen. Singapur ist eine sehr interessante Stadt. Es gibt vieles zu sehen. Aber in einer Woche reicht die Zeit nicht, deshalb werde ich eines Tages wieder nach Singapur reisen. Tja, und wie es so will stand ich wieder am Flughafen, doch diesmal ging die Reise zurück in die Schweiz.

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