Mais bekommt eine Spritze, Apfel und Birne zusammengetickert

Grüne Gentechnik, unsere zukünftige Nahrung?

Gentechnik, jeder hat es schon gehört, nur wenige wissen was es tatsächlich ist. Es ist ein grosses Thema, dass zunehmend an Bedeutung gewinnt. Mit gentechnisch veränderten Pflanzen kann der Ertrag und somit auch der Profit gesteigert werden. Unsere Gesellschaft ist in vielen Hinsichten profitorientiert. Alles muss noch effizienter und günstiger werden. Nur so kann auch das stetig wachsende Konsumverhalten von der breiten Masse gedeckt werden. Das Ziel ist oft nicht mehr Qualität sondern Quantität. So ist es auch im Sektor der Grünen Gentechnik. Allerdings kommt die Frage auf, inwiefern es erforderlich ist, einen solch starken Eingriff in die Natur zu tätigen.

Was ist Gentechnik?

Der Pharmariese Bayer kaufte im September 2016 den Saatguthersteller Monsanto auf. Die Übernahme kostete 66 Milliarden Dollar, es ist eine der teuersten Fusionen die Deutschland je gesehen hat und jeder hat davon gehört, gelesen oder gesehen. Aber wie kann es sein, dass so wenig Menschen konkret etwas über Gentechnik wissen? Betrifft es uns nicht alle?

Man unterscheidet Grundsätzlich zwischen drei Anwendungsbereichen:

  • Gelbe oder rote Gentechnik: Gentechnische Methoden in der Medizin, für die Entwicklung von Medikamenten.
  • Die graue oder weisse Gentechnik: Gentechnisch veränderte Mikroorganismen für die Herstellung von Enzymen und Chemikalien, die in der Industrie genutzt werden.
  • Grüne Gentechnik: Diese Gentechnik wird für die Lebensmittelindustrie verwendet. Es handelt sich um gentechnisch veränderte Nutzpflanzen. Es wird auch daran gearbeitet Tiere gentechnisch zu verändern z.B. Fische.

Wir werden uns lediglich auf gentechnisch veränderte Nutzpflanzen beschränken. Alles andere würde den Rahmen der Arbeit sprengen. Es ist uns ein Anliegen über diese Thematik Aufschluss zu geben. Denn was man isst, sollte man kennen.

Gentechnik ist ein Verfahren in dem Erbgut in Organismen eingebracht, und dadurch neu kombiniert wird. Die Übertragung von Erbinformation wird entweder per Mikroinjektion oder über Viren und Bakterien vorgenommen. Somit beschäftigt sich die Gentechnik konkret mit der Isolierung von Genen und neu kombinierter DNA. Weil der genetische Code universell ist und ihn fast alle Lebewesen haben, ist es möglich über Artengrenzen hinaus ihn zu übertragen. Neben der gezielten gentechnischen Veränderung vom Erbgut, beinhaltet dieser Sektor auch die genaue Analyse der DNA. Dadurch wird der „genetische Fingerabdruck“ auch verwendet um Straftäter zu überführen.

In Kanada wurde 1995 zum ersten Mal, gentechnisch veränderter Raps kommerziell angepflanzt. Kurz darauf wurde transgener Soja in den USA kultiviert. In nur wenigen Jahren, gingen die Zahlen durch die Decke. Inzwischen schätzt man den weltweiten Anbau auf ca. 181,5 Millionen ha. Im Jahr 2014 wurden insgesamt in 28 Ländern gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut, fünf davon sind EU-Staaten.

Positive Aspekte

Die Vorteile der grünen Gentechnik sind umstritten. Befürworter verlangen mehr Offenheit gegenüber der Technik, um mehr darüber erfahren zu können und die Forschung in die Probephase mit Anwendungen zu bringen. Nur wenn man es versucht, kann man die Nachhaltigkeit wirklich beurteilen.

Die Genmanipulation wird vor allem gegen Schädlinge und Totalherbizide genutzt. Dadurch müsste kein Toxin mehr gespritzt werden, oder zumindest nicht mehr prophylaktisch, wodurch andere Pflanzen und Tierarten geschützt werden. Somit werden nur die Arten, welche die Nutzpflanzen direkt angreifen geschädigt. Es werden gezielt und effektiv Schädlinge getötet und Ernteausfälle verringert.

Durch grüne Genmanipulation kann eine Dürre-, Salz-und Kälteresistenz erreicht werden. Somit kann man auf unfruchtbaren Land, z.B. in Drittweltländer, Pflanzen anbauen. Dadurch kann der Import gesenkt werden.

Die Baumwollindustrie

Als positives Beispiel geht hier die Indische Baumwollindustrie voran. Vor allem kleine Bauernhöfe profitieren von der bis zu 50 % erhöhten Baumwollernte. In Indien wurde vor 10 Jahren das erste Mal gentechnisch veränderte Baumwolle gepflanzt. Die Bauern sind überzeugt davon, darum sind mittlerweile rund 93 % der indischen Baumwolle gentechnisch manipuliert.

Citrusgreening

Durch die Abneigung gegen das Verändern von Pflanzen, wurde eine zweite Technik entwickelt um Pflanzen mit Genmanipulation vor Viren zu schützen. Gerade in Florida gibt es ein Pflanzenvirus, welches ganze Zitrusplantagen zerstört. Das Citrusgreening Virus bewirkte in den letzten 13 Jahren einen Ernte Rückgang von über 70 %. Ohne den Baum und die Früchte genetisch zu verändern, setzte man versuchsweise dem Virusstamm Spinat Gene hinzu. Antibakterielle Proteine des Spinates vernichten den Virus von innen heraus. Die Versuche fielen bisher positiv aus.

Golden Rice

Ausserdem kann eine Pflanze auch so manipuliert werden, dass sie für den Menschen wichtige Vitamine und Nährstoffe enthält, was ein weiterer Vorteil für die Drittweltländer ist. Somit kann man gegen Mangelernährung entgegenwirken.

Die Biologen Ingo Potrykus und Peter Beyer haben sich diese Überlegung gemacht und sich das Problem des Vitamin-A Mangels vorgeknüpft. Der Vitamin-A Mangel ist vor allem in afrikanischen und asiatischen Ländern ein grosses Problem. Das Vitamin ist sehr wichtig für das Sehvermögen vom Mensch, durch den Mangel erkranken viele an Augenkrankheiten, was bis hin zur Blindheit und dem Tod führen kann.
Die Idee der Wissenschaftler Gruppe war es den Reis, welcher in den betroffenen Ländern oft zu den Grundnahrungsmitteln gehört, durch Genmanipulation mit Vitamin-A anzureichen. Dieses Produkt nennt man «Golden Rice», der Name kommt von der Gelblichen Farbe, die der veränderte Reis hat. Golden Rice enthält pro Portion, die Hälfte des Vitamin-A Tagesbedarfes eines Erwachsenen.
Die Idee war, die Samen des Produktes Kleinbauern zu verschenken, um es unter die Menschen zu bringen und den Vitaminmangel zu bekämpfen.

Die Problematik liegt jedoch im Verbot von genmanipulierten Lebensmitteln in gewissen Ländern. Durch die politischen Schwierigkeiten ist das 2005 entstandene Produkt immer noch nicht im Umlauf.

Gefahren

Herbizidresistente Pflanzen

Zur Bekämpfung von Unkräutern wird mit Herbizid resistenten Pflanzen gearbeitet. Das heisst, man verändert die Nutzpflanze, indem man ein natürlich vorhandenes Gen „abschaltet“. Dieses deaktivierte Gen macht die Pflanze unschädlich gegen das Unkrautbekämpfungsmittel. So sterben nur die unerwünschten Pflanzen ab. Diese Idee sieht auf den ersten Blick nach einer effizienten Methode zur Bekämpfung aus. Doch leider bringt sie auch viele Nachteile mit sich.

Eine britische Langzeitstudie hat festgestellt, dass die Vielfalt der Pflanzen und Insekten deutliche Schäden davontragen. Der konventionelle Einsatz von Pestiziden ist im Vergleich dazu sogar noch besser. Nach wenigen Jahren schon werden die Unkräuter ebenfalls resistent gegen diese Herbizide, was zur Folge hat, dass die nötige Pestizidmenge enorm erhöht werden muss. Für Mensch und Umwelt ist dieser Einsatz von Unkrautbekämpfungsmittel sehr schädlich.

Resistente Schädlinge

Bacillus thuringiensis ist ein Bakterium, welches zur Bekämpfung von Schädlingen genutzt wird und in jeder Zelle von gentechnisch veränderten Pflanzen (BT-Pflanzen) produziert wird. Sobald Schädlinge sich von der Nutzpflanze ernähren, sterben sie durch die vom Bakterium produzierten BT-Toxine. Der Nachteil an dieser Methode der Schädlingsbekämpfung ist, dass nicht nur Schädlinge negative Auswirkungen auf das Toxin haben, sondern auch verschiedene Schmetterlingsarten, Regenwürmer und zahlreiche weitere Insekten. Es wurde festgestellt, dass gewisse Schädlinge wie z.B. der Baumwollkapselbohrer inzwischen resistent gegen das Gift der BT-Baumwolle geworden sind. Oftmals kam es nach einer Dezimierung der Hauptschädlinge zu einer Zunahme eines anderen Schädlings.

 Gesundheitsrisiken

Viele der Forscher behaupten, dass gentechnisch veränderte Pflanzen keine Auswirkung auf die Gesundheit haben. Die meisten dieser Forscher sind aber eher industrienah und pro-Gentechnik. Alle diese Versuche dauern nur zwischen 21 und 90 Tage. In dieser kurzen Zeit kann man nicht von Langzeitversuchen sprechen und schon gar nicht alle Langzeitfolgen erkennen. Während dieser Zeit wird bei Versuchstieren die Futterverwertung von GV-Futter untersucht. Die eigentliche Toxizität der Gen-Pflanzen wird dabei nicht getestet. Deswegen gibt es zurzeit noch keine bestehen Daten, die beweisen, dass genveränderte Organismen ungefährlich sind.

Wenn ein Mensch zum Beispiel Mais mit einem eingebauten Antibiotika-Resistenzgen isst, besteht die Gefahr, dass Antibiotika nicht mehr zur Heilung beitragen.

Ein weiterer Nachteil besteht für Allergiker. Oft werden gute Eigenschaften von gewissen Pflanzen, für andere Pflanzen eingesetzt, ein Beispiel: Man möchte den guten Geschmack der Baumnuss der Sojabohne übertragen. Dafür nimmt man das Gen einer Nuss und pflanzt dieses in die Sojapflanze ein. Nun sind die Nussallergiker auch noch auf die GV-Sojabohnen allergisch.

Monopolisierung

Weltweit schrumpft die Anzahl an kleinen Bauernhöfen. Immer mehr Lebensmittel werden von grossen Farmen produziert, die ihre Produktion durch den Einsatz von Gentechnik und Pflanzenschutzchemie erhöhen wollen. Durch die Monopolisierung der Lebensmittelherstellung verlieren Gemüse und Früchte an Artenvielfalt.

Firmen, welche die Pflanzenschutzmittel und gentechnisch verändertes Saatgut herstellen, haben dadurch zu viel Macht über unsere Ernährungsgrundlagen. Der Weltmarkt für Agrarchemie wird in den nächsten Jahren deutlich grösser werden. Laut dem Industrieverband Agrar war das Marktvolumen im Jahr 2015 85 Milliarden Euro und wird sich bis ins Jahr 2025 auf voraussichtlich 120 Milliarden Euro steigern. Das Rennen um den Marktführer in dieser Branche teilen sich hauptsächlich drei Agrochemiekonzerne /-konzernzusammenschlüsse:

  • Syngenta (Schweiz) der bisher grössste Agrochemiekonzern, wurde jedoch vom Konzern ChemChina (China) gekauft.
  • Dow Chemical (USA) zusammengeschlossen mit DuPont (USA).
  • Monsato (USA) zusammengeschlossen mit Bayer (Deutschland), weltweit grösster Agrochemiekonzern

Politische  Lage

In der Schweiz wurde am 27.11.2005 die Volksinitiative „für Lebensmittel aus gentechnikfreier Landwirtschaft“ mit 55.7 % Ja angenommen. Diese ist bis zum Jahr 2017 gültig. Allerdings gibt es schon jetzt Ausnahmen, z.B. sind drei Maissorten, wie auch eine Sojasorte die gentechnisch verändert sind erlaubt. In der Schweiz gilt eine Deklarationspflicht für grüne Gentechnik bei Lebensmitteln. Wenn der Anteil aber unter 0,9% liegt und unwillentlich in das Produkt gelangte, muss es nicht deklariert sein. Die zwei dominierenden Schweizer Detailhändler, im Bereich Lebensmittel, Coop und Migros, sprechen sich beide für ein Sortiment mit Gentechnik freien Produkten aus. Was es für den Konsumenten erleichtert darauf zu verzichten. Auch Gentechnisch verändertes Tierfutter ist in der Schweiz kaum verbreitet, die meisten Landwirte lehnen es ab.

In der EU gibt es seit 2015 die Möglichkeit ein Anbauverbot von gentechnisch veränderten Pflanzen zu verabschieden. Dies können ganze Mitgliedsstaaten oder lediglich Regionen annehmen. Insgesamt haben schon 17 Mitgliedsstaaten von der Ausstiegsklausel Nutzten gemacht. Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen, benötigt eine Zulassung auf EU-Ebene.

Ein Leben ohne gentechnisch veränderte Pflanzen

Um eine Gesellschaft zu sensibilisieren, braucht es Aufklärung als Prävention. Viele Menschen wissen sehr wenig bis gar nichts über grüne Gentechnik. Mehr Informationen die für den Ottonormal Verbraucher verständlich und nachvollziehbar sind wären wichtig. Somit könnte sich das Volk auch für mögliche weitere Abstimmungen in diesem Themenbereich eine solide Meinung bilden. Denn von Agrarriesen wie z.B. Monsanto wird die Thematik sicherlich nicht objektiv behandelt und immerhin ist Europa ein Markt mit viel Potenzial nach oben.

Wenn gentechnisch veränderte Lebensmittel erlaubt sind, ist die Deklarationspflicht eine der wichtigsten Bestandteile um dem Konsumenten eine freie Wahl zu lassen. Ohne Pflicht zur Inhaltsangabe würde der Markt zu wenig transparent sein. Eine Erweiterung der Deklarationspflicht wäre auch positiv, z.B. bei Fleischerzeugnissen. Hierbei könnte der Konsument zusätzlich erkennen, ob das Tier mit gentechnisch verändertem Futter ernährt wurde.

Das boykottieren von GV-Lebensmittel ist eine der einzigen Möglichkeiten, um grosse Konzerne zu schwächen. Denn am Ende steht der Konsument und wenn der nicht kauft, geht das Geschäft nicht auf. Jeder einzelne kann etwas bewirken. Doch um das zu erreichen, müssen die Lebensmittel weiterhin deklariert sein. Eine generelle Transparenz in dieser Thematik ist zudem von grösster Bedeutung. Durch das Unterstützen von regionalen Bauern und Produzenten, kann jeder Einzelne etwas gegen die Förderung von grossen Agrarproduzenten tun. Um wieder eine kleinbäuerliche Struktur zu erreichen spielt die Politik eine grosse Rolle. In anderen Länder wie z.B. Kanada, müssen die Bauern Zusatzkosten für Tests, Kontrollen und Voruntersuchungen bezahlen. Würde man diese Kosten senken oder sogar abschaffen, könnte man die kleine Bauernbetriebe unterstützen und vor dem Aussterben bewahren.

Man muss sich selber eine Meinung bilden. Doch sieht jeder, der die Augen öffnet, was für eine unendliche Vielfalt an Pflanzen unsere uns Erde schenkt. Denn Argumente wie, das grüne Gentechnik den Welthunger bezwingt, scheinen nicht ganz realitätsnah, wenn man anschaut zu was die Pflanzen weiterverarbeitet werden. Eine bessere Verteilungsgerechtigkeit würde wohl mehr an der Welternährungsproblematik ändern.

Autoren

  • Julia Sprunger
  • Elly Suter
  • Lino Schmidt

Hier gehts zum Quiz: https://quizizz.com/admin/quiz/5a04ab6551c85f100000f80a?from=quizEditor

Quellenverzeichnis
  1. https://www.naturfreunde.de/agrarkonzerne-finger-weg-von-unserem-esse
  2. http://www.umweltinstitut.org/themen/gentechnik/gentechnik-basisinformationen/risiken-und-nebenwirkungen.html
  3. http://www.genzukunft.de/Gentechnik/Gefahren-der-Gentechnik/Gefahren-der-Gentechnik.html
  4. http://www.umweltinstitut.org/fragen-und-antworten/gentechnik/landwirtschaft.html
  5. http://www.transgen.de/aktuell/2650.gentechnik-viren-citrus-greening.html
  6. http://www.transgen.de/forschung/428.goldener-reis-vitamin-augenerkrankungen.html
  7. https://www.welt.de/wissenschaft/article117370869/Wozu-gentechnisch-veraenderte-Pflanzen-gut-sind.html
  8. https://monsanto.com/products/
  9. https://www.srf.ch/news/schweiz/gentechnisch-veraenderte-lebensmittel-nicht-in-der-schweiz
  10. http://www.transgen.de/anbau/653.anbau-gentechnisch-veraenderter-pflanzen.html
  11. https://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Pflanzenbau/Gentechnik/_Texte/NatRegelungAnbauverbote.html
Abbildungsverzeichnis

Alle in dem Artikel aufgeführten Bilder sind von Lino Schmidt illustriert.

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9 Gedanken zu „Grüne Gentechnik, unsere zukünftige Nahrung?“

  1. Hallo ihr Lieben
    Beim Lesen von eurem Text merkt man schnell ihr habt euch besinders viel Mühe gegeben. Ihr habt sehr sorgfältig und genau recherchiert und es einfach un verständlich wiedergegeben. Dieses Thema ist wirklich eine noch unbetretene Zone die Menschen wissen nicht sehr viel darüber und lehnen es einfach ab weil man keine Ahnung hat was das überhaupt bedeutet.Ich selber hatte auch noch keine Ahnun bevor ich euren Text las. Nun ist mir einiges ein bisschen klarere aber trotztdem weiss ich immernoch nicht ob es jetzt gut oder schlecht ist.
    Ich bedanke mich bei euch für diesen interessanten Text.
    Liebe Grüsse
    Muriel

    1. Hallo Muriel,

      zu deiner Frage… Wir wollten im Artikel dem Leser nicht nur negative Aspekte der Gentechnik aufzeigen, sondern auch positive. Elly, Julia und ich sind der Meinung, dass Gentechnik etwas schlechtes ist, weil wir die negativen Auswirkungen stärker gewichten als die Guten. Dir ist es natürlich selber überlassen was du davon hältst.

      Gruss Lino

  2. Hallo ihr drei

    Es ist erstaunlich was alles in der heutigen Zeit, technisch möglich ist. Euer Beitrage zeigt aber auch, dass nicht jeder Fortschritt bzw. neue Technologie auch gut für uns und unsere Umwelt ist. Ich denke das dieses Thema in der Zukunft noch wichtiger wird, denn es hat erst angefangen mit der Gen-Manipulation. Ich werde jedenfalls meine Augen und Ohren für dieses Thema offen halt mich sicherlich für den Verlauf interessieren. Euer Beitrag ist sehr informativ und ich konnte viel daraus ziehen. Super!

    Liebe Grüsse
    Kai

  3. Hallo ihr Lieben!
    Es ist richtig rauszulesen wie ihr euch damit beschäftigt habt!
    Vielen Dank auch euch fürs Augen öffnen zu „neuen“, nicht wirklich besseren Welten! Wahnsinn was alles versucht wird um irgendwie die Quantität zu steigern. Euer Artikel wird mir noch länger zum nachdenken geben. Was ich grundsätzlich davon halte weiss ich, aber ob es vielleicht in wenigen Situationen trotzdem Sinn macht?!
    Aber so reich an Arten und Pflanzenvielfalt beschnenkt zu sein ist wunderbar und ich möchte keinesfalls das sich dies ändert.
    Lino du hast das wunderbar verbildlicht und illustiert.
    Das Bild mit dem grossen Traktor, welcher den kleinen wegschiebt hat mich sehr bewegt!
    Freue mich nächsten Samstag auf dem örtlichen Markt frisch bei den Bauern einzukaufen.

    Jana

  4. Hoi zäme
    Ich gebe zu, dass ich von Genmanipulation vorher so ziemlich gar nichts wusste. An dieser Stelle danke vielmals für diesen aufklärenden Beitrag!
    Als ich den Artikel gelesen habe, spürte ich sofort, dass ihr sehr gut recherchiert habt. Wirklich sehr informativ!
    Es ist wirklich sehr erfrischen, einmal einen Text zu lesen, welcher sehr bewusst nicht wertend ist. Dadurch habe ich als Leserin die freie Wahl, mir selbst eine Meinung zu bilden.
    Super Beitrag!

  5. Hey zusammen 🙂

    Erstmal.. Ich mag es, dass ihr auch die positiven Seiten mitreingenommen habt. Es zeigt eigentlich ziemlich gut, das Dinge immer mehr als eine Seite haben!

    Ich selbst habe vorher immer nur vereinzelt darüber etwas gehört, jedoch mich persönlich nie so direkt damit beschäftigt. Wieder etwas gelernt! Danke dafür!

    Ich finde es ziemlich beunruhigend was jetzt schon alles möglich bzw. gemacht wird.. Daher werde ich versuchen aufmerksamer diesem Thema gegenüber zutreten in Zukunft!

    Auch zu den Bildern: Gute Arbeit!

    Sam

  6. Hallo Zusammen,
    Man seht, dass ihr euch sehr Mühe gegeben habt.
    Das schwierige Thema, habt ihr sehr gut umgesetzt und mit den vielen Beispielen habt ihr es verständlich erklärt.
    Wunderschöne passende Illustrationen. Nur als kleiner Hinweis: Beim Titelbild kann man leider den GRÜNEn Schriftzug nicht so gut lesen.
    Was ich super fand, dass ihr zuerst mal den Begriff Gentechnik genauer erklärt habt.
    Ich fand es gut, dass ihr alle Sichtweisen im Bezug zum Thema Gentechnik aufgezeigt habt, sowie auch die positiven Aspekte.
    Ihr seid auch gut in die Themen, Gefahren, Ursachen und den Einbezug weltweit eingegangen.
    Vielen Dank für euren spannenden und informativen Blogartikel

  7. Hallo zusammen 🙂

    Wow ein wirklich, wirklich guter Beitrag. Man merkt wie sehr ihr euch mit diesem Thema auseinandergesetzt habt. Es liest sich flüssig und ist klar verständlich.

    Aufklärung darüber ist wirklich wichtig, denn das Thema ist für Laien oft nicht einfach zu verstehen. Wenn die Leute verstünden um was es wirklich geht und was für Ausmasse es haben könnte, bin ich sicher, dass weitaus weniger Leute PRO-Gentechnik wären.

    Finde es sehr beunruhigend das diese grosskonzerne so viel Macht haben über uns. Ich persönlich finde Genmanipulierte Pflanzen nicht wirklich ethnisch vertretbar, denn diese Resistenzen welche die Pflanzen angeblich benötigen, brauchen sie nur weil wir nicht Sorge zur Natur tragen und immer mehr Geld wollen. Wir wollen „s Füfi und’s Weggli“ was einfach nicht geht.

    Die Deklarationspflicht ist ein absolutes muss und sollte wirklich ausgebaut werden, wie ich auch erwwähnt z.B. bei Fleisch. Besonders die Antibiotika-Resistenten Pflanzen bereiten mir Sorge. Hier sollte die Politik wirklich sehr sehr streng durchgreifen. Es ist unmöglich das es einem zugemutet wird, nicht zu wissen was man eigentlich gerade isst!

    Sehr genialer Beitrag zu einem sehr spannenden und wichtigen Thema, mit wunderbaren Illustrationen von Lino! Volle Punktzahl von mir, wirklich Hammer!

    Liebi Grüess

    Raffaela

  8. Hallo miteinander
    Anspruchsvolles Thema und gut geschrieben!
    Bevor ich diesen Text gelesen habe, wusste ich mit dem Thema „Grüne Gentechnik“ nichts anzufangen. Dank eurer relativ simplen Erklärung und der guten Gliederung eures Artikels, weiss ich nun die Bedeutung. Man merkt ihr habt euch wirklich mit diesem Thema auseinandergesetzt und vor allem spürt man euer persönliches Interesse daran. Ich finde auch sehr gut, dass ihr die positiven, sowie die negativen Punkte erläutert habt. So kann ich es von beiden Seiten betrachten. Erschreckend wie viel Macht die Grosskonzerne haben!
    Die Illustrationen sind dir sehr gut gelungen Lino.
    Toll gemacht!

    Gruss
    Naomin

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