Innerer Schweinehund

Wer kennt ihn nicht? – Den inneren Schweinehund. Als inneren Schweinehund bezeichnet man die Willensschwäche einer Person. Er hindert die Menschen daran Tätigkeiten auszuführen die unangenehm sind, welche die Personen aber gerne tun würden oder müssen.

Oft spricht man auch von der Überwindung des inneren Schweinehundes. Das heisst, man muss Selbstdisziplin aufbringen um eine Aufgabe zu erledigen. Denn er ist Meister im Ausreden finden und Dinge hinausschieben. Er überfällt dich in schwachen Momenten, zum Beispiel wenn du von der Arbeit kommst und sowieso noch eine interessante Sendung im Fernsehen läuft.

Sport

Motivation für den Sport aufzubringen fällt vielen Menschen schwer. Dieser innerer Schweinehund ist der Klassiker in seiner Hunde Familie.

«Eigentlich wollte heute joggen gehen. Doch es ist viel zu kalt! – und sowieso wollte ich schon lange mehr über das Verhalten der Babydelphine wissen», wie oft ist dir dieser Satz schon durch den Kopf gegangen? Einmal in der Woche Joggen und einmal Schwimmen, diesen Vorsatz hast du letztes Silvester in dein Sektglas gemurmelt. Doch an der Umsetzung scheitert es.

Was also kannst du dagegen tun? Hier ein paar Beispiele wie du deinen persönlichen Schweinehund, um mehr Sport zu treiben, am besten Überwinden kannst:

1. Variante

Such dir einen Partner. Verabrede mit ihm einen festen Tag in der Woche für eure Joggingrunde und einen fürs Schwimmen. Wer absagt ohne dass er krank ist, bekommt eine von euch bestimmte Bestrafung.

2. Variante

Setz dir ein Ziel. Zum Beispiel, dass du diesen Sommer den Stadtlauf ohne einmal stehen zu bleiben durchstehst. Du wirst Stolz auf dich sein wenn du es schaffst.

3. Variante

Erstelle einen Plan und häng ihn in deiner Wohnung auf. Darin schreibst du die Meilensteine die du erreichen willst auf. Dazwischen lässt du Platz frei und kannst dort deine Erfolge notieren. Wie z.B. in der ersten Woche warst du 20min Joggen in der zweiten Woche dann schon eine halbe Stunde und so weiter.

Sportmotivation
Sportmotivation (1)

Comfort Zone

Ich treffe meinen besten Freund nicht nur beim Schmieden der Sportpläne sondern jeden Morgen aufs Neue an. Eigentlich sollte ich längst beim Frühstück sitzen doch ich wähle lieber die zuerst noch warme dann aber stressige Variante. Auch in der vergangen anstrengenden Abschlussarbeitszeit stand mir dieser Schweinehund mehrmals im Weg. Zum Glück hat dann meist die Vernunft gesiegt und ich konnte mich motivieren weiter zu Arbeiten.

Nebst dem schulischen Müssen und sportlichen Können treibt mich oftmals dieser Spruch an: «Life begins at the end oft your comfort zone»

Denn er ist wahr. Wenn man sein Leben nur auf der Couch verbringt kennt man zwar vielleicht die ganze Welt in der Form einer Doku, aber die eigene Haut hat die heimatliche Luft noch nie verlassen. Man kennt das Gefühl des Regens auf dem Gesicht und das Unerreichbare geschafft zu haben nicht. Man verlässt nie seine eigene Komfortzone und lernt somit auch nichts dazu. Denn der innere Schweinehund versucht einen genau in dieser Bequemlichkeit zu behalten.

Let's go!
Let’s go! (2)

Wie überwindest du deinen Schweinehund? Wie verlässt du deine Komfortzone und lebst dein Leben?

Quellenangaben