Mit Melissa durch den problematischen alltag

Täglich produzieren wir einiges an Müll. Bei manchen Sachen ist uns möglicherweise gar nicht bewusst, wie schädlich sie für unsere Umwelt sind. Aus diesem Grund erläutern wir euch hier, die häufigsten Probleme im Alltag.

Kaffeemaschine statt Starbucks

Melissa trinkt täglich mehrere Tassen Kaffee, so hinterlässt sie auch einen grossen Berg an Abfallprodukten. Vor allem wenn sie diesen von Kapselmaschinen bezieht. Der Energieverbrauch ist von Maschine zu Maschine unterschiedlich und macht sehr viel aus, wenn es um Effizienz geht.

Zahnpflege

Zähne putzen ist mehrmals täglich in Melissa’s Routine integriert, oder sollte es zumindest ihretwegen und zum Wohle ihrer Mitmenschen. Deshalb ist es wichtig auch hier darauf zu achten, wie nachhaltig unsere Produkte sind.

Die meisten Zahnbürsten werden aus Plastik hergestellt, was wiederum bedeutet, dass für die Herstellung auch der Rohstoff Erdöl verwendet wird. Dieser Rohstoff wird uns irgendwann ausgehen, was bedeutet, dass wir ihn für sinnvolleres einsetzen sollten. Teils gibt es Artikel bei denen es notwendig ist Plastik zu verwenden, wie zum Beispiel bei Prothesen oder diversen Krankenhaus Artikeln.

Abgesehen davon kann die Zahnbürste auch Mikroplastik enthalten, welcher dann in unseren Körper gelangt und uns schaden kann. PAK`s konnten auch nachgewiesen werden, dies sind krebserregende polyzyklische Stoffe.

Was beim Zähneputzen nicht fehlen darf, ist natürlich die Zahnpasta. Das Problem hier, ist hauptsächlich die Tube, in der sie drinnen ist. Diese sind meistens aus Plastik und abgesehen davon auch in kleinen Mengen verpackt, sodass man immer wieder neue Tuben kaufen muss. Auch diese enthalten Schadstoffe, die beispielsweise die Fortpflanzungsmöglichkeit beeinträchtigen können. 

Backpapier

Nach dem Backen hat Melissa nebst dem vielen Geschirr, welches sie abwaschen muss, noch einiges an Abfall. So auch das Backpapier, dass sie für das Backblech verwendet hat. Auch wenn Backpapier zwischen zwei bis sechsmal verwendet werden kann, ist es ein weiterer Faktor vermeidbaren Mülls in der Küche. Das Backpapier ist mit einer Silikon-Schicht beschichtet, welches sich nur schlecht von der Umwelt abgebaut werden kann. 

Kosmetikartikel und Shampoo

Das Problem bei den meisten Kosmetikartikeln und Shampoos welche Melissa braucht ist, dass sie Silikone und andere giftige Stoffe enthalten. Diese sind nicht nur in gewisser massen für die eigene Gesundheit nicht gut, sondern auch für die Umwelt sehr ungünstig.

Silikonhaltige Kosmetik gelangt durch das Abwaschen in unser Abwasser, so auch in unsere Gewässer und durch Klärschlamm in den Boden. Silikone und Silikonöle gehören zu den biologisch schwer abbaubaren Kunststoffverbindungen.

Verpackungen

Alles was Melissa in einem Laden einkauft, ist in Plastik verpackt. Selbst Produkte die nicht aus Plastik gemacht sind, wie zum Beispiel WC-Papier. Um den Einkauf vom Laden nach Hause zu transportieren benutzt sie meist auch noch ein Plastiksack.

Plastik zerstört den Lebensraum vieler Lebewesen und ist aufgrund seiner giftigen Inhaltsstoffe für die Gesundheit von Tieren und Menschen gefährlich. Plastik ist nicht weiter als künstlich hergestelltes Kunststoff, welches von der Natur nicht abgebaut werden kann und giftig ist. 

Plastik im Haushalt

Wie auch im allgemeinen Alltag gibt es in Melissa’s Haushalt sehr viel Plastik welches vermieden werden könnte. Plastik ist zwar praktisch, dennoch sehr umweltschädigend. Es sammeln sich Zahnbürsten, Plastiktüten, Plastikbesteck und noch vieles mehr in riesigen Mülleimern. Das Plastik landet oftmals auch in den Meeren und wenn Plastik im Meer landet, ist es teilweise auch wieder in unserem Essen. 

Einkauf

Im herkömmlichen Supermarkt stehen teils Produkte im Regal, welche nicht nur ein oder zweimal verpackt sind, sondern sogar drei bis viermal und dies ist auch nur, dass was wir auf der Verkaufsfläche sehen können. Das Problem liegt hier darin, dass nur ca. 10% der Plastikabfälle rezykliert werden kann, da Kunststoffe aussortiert und separat rezykliert werden müssten.

Der grösste Teil der Abfälle von Melissa wird verbrannt, um Energie zu gewinnen. Somit gelangen etliche giftige Schadstoffe in die Luft. Auch hier gilt, dass ein Teil ins Meer gelang und den Lebewesen enorm schadet. Man vermutet auch psychische Erkrankungen oder hormonelle Störungen, welche in Verbindung mit dem Plastikgebrauch kommen.

Menstruation

Der Vaginalbereich ist der aufnahmefähigste und sensibelste Bereich einer Frau. Durch Tampons wird der natürliche Reinigungsprozess gestört. Schädliche Bakterien können sich ansammeln, vor allem wenn der Tampon nicht regelmässig gewechselt wird. 

Tampons selbst bestehen meist nicht nur aus Baumwolle, sondern enthalten auch künstliche Stoffe wie Duftstoffe, Farben, Polyester und Klebstoffe. Diese auch in Verbindung gebracht werden mit Endometriose, Krebs und Unfruchtbarkeit.

Mehr als 45 Milliarden Menstruationsprodukte werden weltweit, pro Jahr verbraucht. Bei Melissa sind es 144 Tampons im Jahr. Eine Frau durchläuft in ihrem leben ca. 40 Mal den Menstruationszyklus.

Kerzen

Bei der Herstellung der meisten Kerzen wird Paraffin (basierend auf Erdöl) verwendet. Wie wir wissen wird durch die Gewinnung des Palmöls der Regenwald nach und nach mehr abgeholzt. Leider kann Melissa auf der Verpackung nicht immer ablesen woraus eine Kerze gemacht ist, da die Hersteller nicht verpflichtet sind Angaben dazu zu geben.

Quellen

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Autorin: Melissa Marnotes