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Lösung vor der Katastrophe

Die Ursachen, die zu unbrauchbarer Erde führen, sind  so verschieden, wie die Auswirkungen. Deshalb braucht es oft auch mehrere Lösungen für die Behebung einzelner Probleme.

  • Menschen müssen weltweit über die heutigen Probleme der Bodenausbeutung aufgeklärt werden.
  • Der Zustand des Bodens ist abhängig vom Beitrag jedes Einzelnen.
  • Die Art der Agrarwirtschaft beeinflusst die Qualität des Bodens.
  • Die Gesetze gegen den Einsatz von Schadstoffen müssen verschärft werden.
  • Nationen müssen zusammenarbeiten und sind auf gegenseitige Unterstützung angewiesen.
  • Die Erde schreit nach Lösungen, daher ist die Kreativität der Menschheit gefragt.

Vielfalt statt Einfalt

Natürlich gewachsene Ökosysteme müssen zum Vorbild der Agrarwirtschaft werden. Damit eine langfristig und nachhaltige Verbesserung der Bodenqualität generiert werden kann.

Permakultur

Die Permakultur ist ein Lösungskonzept, das von den Australiern Bill Molisson und David Holmgren anhand vorbildlicher europäischer Biowirtschaft entwickelt wurde und heutzutage weltweit verbreitet ist.

Doch was genau bedeutet das? Übersetzt heisst Permakultur „permanent agriculture“ so viel wie „dauerhafte Landwirtschaft“ und meint die nachhaltige, zukunftsfähige Nutzung des Landes, vom kleinen Garten bis zur ganzen Erde. Permakultur ist eine Methode, um stabile, weitgehend sich selbst erhaltende und regulierende Lebensräume zu schaffen oder wiederherzustellen. Im Zentrum steht dabei das Zusammenspiel von Mensch, Tier und Pflanze.

Die Permakultur kann eine hohe Flächenproduktivität erreichen und bringt die höchste Leistung des Ökosystems hervor. Ökologisch gesehen, ist es das Richtige. Wenn man die Permakultur nun mit moderner Technik kombiniert und somit den Arbeitsaufwand senken kann, sehen wir darin ein grosses Potential.

Aber auch jeder Einzelne kann seinen Garten nach der Theorie der Permakultur gestalten und somit einen Teil zur Verbesserung der Bodenqualität beisteuern.

Partielles freilassen statt komplettes zusperren

Um der Versiegelung der Erdoberfläche entgegenzuwirken, gibt es Raumordnungsgesetz und Flächennutzungspläne. Diese schreiben, was bebaut werden darf und was nicht. Alleine diese Flächennutzungspläne reichen jedoch nicht aus, um auf Dauer die Bodenversiegelung zu minimieren oder gar zu stoppen.

Wohnnraum

Ein wichtiger Punkt ist daher weniger grüne Flächen zu überbauen. Grundlegende Lösungen sind in die Höhe zu bauen oder leerstehende Gebäude und Häuser zu nutzen statt sie dem Schicksal zu überlassen.

Als Einzelperson haben wir nicht die Macht grosse Veränderungen vorzunehmen. Dennoch können wir in kleinen Schritten der Bodenversiegelung entgegenhalten. Indem wir kleinere Wohnungen mieten oder nicht in Einfamilienhäusern sondern in Mehrfamilienhäusern leben.  

Grosses Potential sehen wir in alten Wohnhäuser, Fabriken und riesigen Arealen von denen sehr viele in der Schweiz und der Rest Welt leer stehen. Die Umnutzung von solchen Gebäuden ist ein zentrales Thema in der dicht besiedelten Schweiz. Diese Gebäude können durch Renovierungsarbeiten zu attraktiven Wohnsiedlungen umgebaut werden. Weiterführend können solche Siedlungen mit der Permakultur verknüpft werden. Grosse Areale bieten sich an, um nachhaltige Projekte umzusetzen. Unterstützt durch den Trend des nachhaltigen und zukunftsorientierten Lebensstil, ergeben sich neue Entwicklungschancen.

Vision “Tomorrow”

Wohnraum

Attisholz ehemalige Zellulosefabrik
Vision “Tomorrow”
Ehemalige Fabrik zu Wohnsiedlung umgebaut kombiniert mit Permakultur

Strassen

Eine andere Theorie, ist die Möglichkeit, die verseigelten Flächen, wie zum Beispiel Strassen mit Löchern zu versehen um den Stoffaustausch zwischen dem Boden und der Atmosphäre zu ermöglichen. Als Vorbild nehmen wir ein organisches Gewebe z.B. die menschliche Haut, die mit vielen Poren versehen ist.

Vision “Tomorrow”
Strasse mit Poren (Löchernetz)

Zusammenfassend kann man sagen, dass genau so viele Lösungen oder Lösungsansätze gibt, um die Qualität und somit verbundenen Funktion des Bodens zu verbessern, wie es auch Ursachen für die Bodendegradation gibt. Ein grosses Problem hat sich während unserer Arbeit klar herauskristallisiert. Den Leuten ist gar nicht bewusst, was der Boden als Ressource ausmacht und was die Vorteile von qualitativ gutem Boden sind. Deshalb ist es als erstes wichtig, den Menschen den Boden näher zu bringen. Aus diesem Grund machten wir uns das zum Anlass, am Ende unseres Blogs ein Quiz über die Bodendegradation einzufügen. 

by Ivan Minichiello & Lukas Schaad

Hier geht es zu der Problematik
Hier geht es zu unserem Quiz

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Unbeachteter Schatz

Der Boden – Die unbeachtete Ressource

Der Boden, die am wenigsten gewürdigte natürliche Ressource bildet eine Grundlage zur Ermöglichung jeglicher Lebensform und Zivilisation. Doch mit unserer heutigen Lebensweise, gefährden wir immer mehr unsere Existenz.

 Forscher fanden heraus, dass wenn die Menschen der Ausbeutung des Bodens nicht Einhalt gebieten, bis 2050 rund 700 Millionen Menschen zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen sind, weil die ausgelaugten Böden nichts mehr hergeben.

Bei uns in der Schweiz ist dies nicht überall festzustellen. Es gibt keine grossflächigen Verluste an unnutzbarem Boden. Die Entwicklung bei uns ist viel heimtückischer und verläuft im Verborgenen. Man muss davon ausgehen, dass durch die Bedrohung des Bodens, welche durch Überbauung, Landwirtschaft und Schadstoffeinflüssen entsteht, der Umgang mit der nicht erneuerbaren Ressource nicht nachhaltig ist. Das Problem liegt auf der Hand, die Bodenressource wird zu wenig geschützt.

Die Goldene Schicht

Die eigentlich wertvolle Schicht, die durch unser Verhalten die Funktionalität drosselt, ist die Humusschicht. Die aus abgestorbenen pflanzlichen und tierischen Teilen bestehen, sie ist eine nicht erneuerbare Ressource und beeinflusst die Qualität des Bodens.

Mittels einer Studie, wurde bewiesen, dass Ackerbauböden meist einen tieferen Humusgehalt haben als Wieden. Die nicht nachhaltige Landwirtschaft, laugt unsere Böden aus und haben zur Folge, dass die Böden anfälliger auf Erosionen sind, der Bodenwasser- und Nährstoffhaushalt beeinträchtigt wird und allgemein die biologische Aktivität abnimmt.

Die Erde kriegt keine Luft

Die heutige Wohnkultur beschäftigt sich ausgiebig mit der Ausgestaltung des grosszügigen Wohnraums. Jeder Schweizer belegt durchschnittlich 40m2. Die Einwohnerzahl steigt und jeder hat den Anspruch auf immer mehr Wohnraum. Die Raumknappheit und Gestaltung des Siedlungsraumes ist ein zentrales Thema in der Schweiz.

Sowohl haben nicht nur der Bau von Wohnungsraum, sondern auch allgemein alle Gebäude und Strassen, Folgen für unseren Boden. Der Bau von neuem Wohnraum, Industriegebäuden und Verkehrswegen hat zur Folge, dass der Boden dauerhaft mit luftdichten- und wasserdichten Materialien beschichtet ist.

Im Jahr 2009 war ein Zwanzigstel der Schweiz versiegelt. Folglich kann der Boden nicht mehr seinen natürlichen Funktionen nachkommen. Er kann nicht mehr als Lebensraum von Lebewesen dienen, die Stoffe umwandeln und abbauen. Folglich ist er nicht mehr in der Lage einen Gasaustausch mit der Atmosphäre vorzunehmen, auch das Regenwasser kann nicht mehr in den Boden versickern und die Grundwasserreserven werden so nur bedingt wieder aufgefüllt.

Landwirtschaft als schwere Last

Auf die Weise wie wir den Boden bewirtschaften in Form der Landwirtschaft oder der Waldwirtschaft, haben wir einen grossen Einfluss auf die Funktionalität und Qualität des Bodens.


Die schweren Maschinen in der Landwirtschaft oder Beweidung der Flächen mit vielen Tieren haben eine Verdichtung des Bodens zur Folge. Kritisch ist es, wenn der Boden im nassen bzw. instabilen Zustand bearbeitet wird. Die Poren des Bodens, welche mit Wasser oder Luft gefüllt sind, werden zusammengedrückt. Das Regenwasser kann nicht mehr ganz versickern und es bilden sich Wasseransammlungen, so ist die Bodenfruchtbarkeit beeinträchtigt.

Vergiftung des Bodens

Ein weiterer Bereich des Problems der Bodendegradation ist der Schadstoffgehalt im Boden.

Dieser wird unterschiedlich herbeigeführt. Einerseits durch den Abfall den wir tagtäglich produzieren, chemische Pflanzenschutzmittel und in der Landwirtschaft wie auch Schadstoffe aus der Industrie, zerstören den Boden. Durch den zu hohen Anteil an Schadstoffen im Boden ist die optimale Produktionfähigkeit des Bodens nicht mehr gewährleistet. Die Pflanzen bringen weniger Ertrag und  wachsen langsamer oder sind nicht mehr im Stande sich zu entfalten.

Der heutige Boden ist der Menschheit ausgelieftert und muss vielem standhalten. Doch dies ist nicht unendlich möglich, denn daraus entstehen mindere Qualitäten des Bodens und die Funktionen sind beeinträchtigt. Bis der Boden zu seiner Normalität zurückkehrt, dauert es bis zu 500 Jahren. Doch wenn der Boden weniger hergibt sind wir darauf gepocht, immer noch mehr herauszuholen und bearbeiten den Boden noch mehr zugrunde. Wir vergiften den Boden mit Schadstoffen, belasten ihn mit der Versiegelung oder dem Verdichten. Doch wie lange kann das noch gut gehen, wenn die nährreiche Humusschicht immer weiter abnimmt?

by Ivan Minichiello & Lukas Schaad

Hier geht es zu unserem Lösungsansätzen

Die Wurzeln (Quellen)

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CLEAN OUR WOODS – PROBLEMATIK

An rund 15’000 Orten in der Schweiz liegen grosse Mengen an Müll im Bodenvergraben. Geht davon eine Gefahr aus? 

Bild: https://bazonline.ch/basel/land/Mit-dem-Abfall-schnell-ueber-die-Grenze/story/16772905

Von leeren PET-Flaschen über volle Kehrichtsäcke bis zu verrosteten Fahrrädern und uralten Küchengeräten. All dies liegt sich in unseren Wäldern, weil wir es dort achtlos liegen gelassen oder absichtlich entsorgt haben. Besonders Grillstellen sehen nach nächtlichen Gelagen oft aus wie eine einzige Müllhalde. Aber auch Altlasten aus lange vergangenen Jahrzehnten machen unseren Wäldern heute zu schaffen.

Der Wald ist ein durchdachtes Ökosystem, welches in sich einwandfrei funktioniert. Menschliche Fremdstoffe sind in diesem System nicht vorgesehen. Simples Littering oder illegal abgestellte Küchengeräte können den Lichteinfall behindern welcher für den Systemerhalt im Wald zwingend notwendig ist, mal abgesehen von der Verletzungsgefahr die für Mensch und Tier entsteht. Das Versickern von chemischen Substanzen die sich im Schmutzwasser und in undichten Abfallsäcken befinden, kann für den Wald ebenfalls höchst schädliche Folgen mit sich ziehen. Dazu zählen die Veränderung der Bodenbeschaffenheit sowie die Funktion der Feinwurzeln und Pflanzen und das Sterben der Kleinstlebewesen und Destruenten welche für dieses System lebensnotwendig sind. Wenn die Durchwurzelung einmal geschädigt ist verliert der Waldboden dadurch seine Struktur und Stabilität und somit auch seine wertvolle Schutzfunktion für uns Menschen.

Der Wald ist für die Welt

  • Ein Lebensraum für etwa die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten
  • Das effizienteste Sauerstofflieferant und Klimaregulator
  • Ein Rohstofflager für Bau- und Heizmaterial
  • Es hält Wasser zurück, schütz vor Erosion, Erdrutschen und Hochwasser
  • Er ist ein Erholungsgebiet und Freizeitraum

Alte Deponien früher – Folgen

Suhl- Müll- Eine offizielle Deponie mitten im Thüringer Wald. – Bild: https://www.google.com/search?q=wald+schweiz+abfall&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjX1tu_8eTeAhWCFSwKHdgcBO8Q_AUIDigB&biw=1059&bih=608#imgrc=sVptEcXyZqh-EM:

Bis in den 70er Jahren waren Abfallgruben in der Schweiz völlig normal. Jahrzehntelang wurde Abfall und Kehricht in Deponien in den Wäldern gekippt. Sobald die Gruben voll waren, wurden sie mit einer Rekultivierungs- und Deckschicht zugeschüttet, was verursacht hat, dass jetzt tonnenweise Müll unter der Erde im Wald vergraben liegt. Die Unmengen an Kehricht die sich im Boden befinden sind also nicht erst seit gestern da, sondern bekanntlich schon etwa 50 Jahre. Dass brennbare Abfälle unbedacht im Wald deponiert worden sind war damals eben ganz normal. Man hat sich nicht weiter Gedanken darüber gemacht. Heute jedoch müssen wir uns mit den Konsequenzen auseinander setzen. Doch auch unsere Generation lebt leider noch zu einem grossen Teil mit dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“!

„Es war damals, auf dem Land, eine unserer Lieblingsbeschäftigungen an schulfreien Nachmittagen, in den Müllhalden im Wald rumzuturnen und ‘auf Schatzsuche’ nach noch Brauchbarem zu suchen, ein noch funktionierendes Kassettengerät oder andere technische Gegenstände waren jeweils das höchste der Gefühle, Geräte, die man sich damals nicht einfach so leisten konnte. Einmal im Monat wurde die ganze Deponie angezündet und in den Achtzigern dann endgültig zugedeckt. Unvorstellbar, heute…“  

Beni Fuchs, SRF Komments

Verschmutzung heute

Obwohl die Deponien dank Deckschichten immerhin oberflächlich verschwunden sind, hat trotzdem jeder Wald in der Schweiz noch einen relativ grossen Verschmutzungsgrad. Die stillgelegten Abfalldeponien und Ablagerungsorte sind heute in einem entsprechenden Kataster vom Zonenreglement verzeichnet, welches von Zeit zu Zeit vom Amt für Raum und Planung aktualisiert wird.  Dieses gibt Auskunft über die Belastungssituation an einem bestimmten Ort und die zu treffenden Massnahmen. Entsteht an einem der belasteten Punkte eine Baustelle an der beispielsweise ein Aushub gemacht werden soll, so muss dieser speziell entsorgt werden (Sonderabfall). Nur wenige Kantone haben diese „Brennpunkte“ bis zum heutigen Zeitpunkt genauer unter die Lupe genommen. Viele haben hier noch Nachholbedarf, da nur mit dem oberflächlichen Aufräumen der Wälder die Arbeit noch lange nicht getan ist.

Bildergalerie

Schamloses Entsorgen des privaten Kehrichts

Obschon es heute ein absolutes No-go ist, Abfall im Wald zu entsorgen, sind unsere Wälder dennoch wegen achtlosen Menschen von Littering betroffen. Fakt ist, dass in unseren Wäldern im Schnitt jede Woche etwa 940 Liter Abfall von Menschenhand angeschleppt wird. Die Giftstoffe die damit in den Boden freigesetzt werden schädigen unsere Wälder enorm.

Wer übernimmt die Kosten?

Wie dies gewisse Kantone bereits geplant haben, ist die wohl beste Lösung, diese Gruben zu sanieren und die Abfälle fachgerecht zu entsorgen. Leider ist auch diese Lösung nicht ganz unproblematisch für die Umwelt, da dafür eine grosse Anzahl von Bäumen vor Ort abgeholzt werden müsste. Ebenfalls zu bedenken ist, dass nach dem Aushub der Deponien eine Füllung derselben nötig ist, sowie eine gross angelegte Rekultivierung. Für solche Arbeiten werden schwere Baumaschinen benötigt, die dann wieder, wenn auch nur von kurzer Dauer, eine Belastung für den Wald darstellen. Trotzdem bleibt es die einzig vernünftige Lösung für dieses Problem. Eine solche Sanierung kostet natürlich einen ziemlichen Batzen Geld. Gemäss Altlasten-Verordnung müssen die Kosten vom Inhaber des Standortes übernommen werden, sprich, den Gemeinden. Aus diesem Grund sind viele Deponien bis heute unberührt, weil kaum eine Gemeindefreiwillig diesen Posten ins Jahresbudget aufnehmen möchte.

Top 5 Fundliste

Uhren und Schmuck im Wert von mehreren Hunderttausend Franken, nach Bijouterie-Raum in Sammaun, GR

Kiste voller Goldmünzen

Archäologischer Fund

Ganze Zimmereinrichtung

Eine Waschmaschine


Quellenverzeichnis

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CLEAN OUR WOODS – LÖSUNGSANSÄTZE

Der Wald ist unsere grüne Lebensoase. Damit dies auch so bleibt müssen wir jedoch aktiv werden. Und zwar jeder von uns. Abfall im Wald ist Realität und wir dürfen nicht wegschauen! Doch wie können wir gegen die Verschmutzung im Wald ankommen? Gibt es Möglichkeiten die Menschen anzuregen, damit sie mithelfen den Wald zu säubern? Und welche Lösungsansätze gibt es bereits? Wir haben uns für die Problematik Waldverschmutzung zwei verschiedene Lösungsansätze überlegt und diese weiter ausgearbeitet.


…spontan die Energydrink Dose aus dem Autofenster werfen. Aus den Augen, aus dem Sinn…


Waldreinigungstage

Diese gibt es bereits in sehr vielen Dörfern und Städten der Schweiz und werden individuell von den Gemeinden organisiert. Ebenfalls wird jährlich ein nationaler Clean-up Day durchgeführt, an dem sich Firmen, Vereine oder Gemeinden anmelden können. Diese Anlässe sind freiwillig, was zwar einen tollen Spirit mit sich bringt, jedoch finden wir, dass hier mehr gemacht werden könnte. Der Bund sollte diese Bewegung finanziell fördern und Mittel für Gemeinden zur Verfügung stellen. Denn diese tragen die Kosten dafür heute noch alleine.

Funde am “National Clean-up Day” – Internet

Unsere Überlegung ist es, dass Primarschulklassen hier eine Hauptrolle übernehmen. Heute ist es in der gesamten Schweiz normal, dass Klassen in den Strassen ihrer Gemeinde das Papier einsammeln. Warum also nicht auch mindestens einen Tag im Jahr mit den Schülern in den nächst gelegenen Waldteil gehen und eine Sammelaktion starten? Das wäre nicht nur für den Wald nützlich, sondern bringt auch eine schöne Abwechslung in den Schulalltag der Schüler. Dabei wären sie an der frischen Luft und haben gleichzeitig viel Bewegung. Zudem ist es bestimmt förderlich wenn die Jugend schon früh auf dieses Thema aufmerksam gemacht wird und wir sie somit sensibilisieren können. Wir denken, dass es zunehmend wichtig wird, dass Kinder früh einen Bezug zum Wald herstellen können. Heutzutage fehlt dieser Bezug oft oder ist eher beschränkt, was ebenfalls keine gute Entwicklung ist. Somit könnte man also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Waldfaktenbox:

  • Wenn Holz Öl (z. B. Heizung) ersetzt, können pro Liter Öl mehr als 3 kg CO2 gespart werden.
  • Die ältesten Bäume der Schweiz (Eiben) werden auf etwa 1’500 Jahre geschätzt.
  • Gut 40% des Waldes haben eine Schutzwirkung (z. B. vor Steinschlag oder Lawinen).
  • Rund 40% des Trinkwassers stammen aus dem Wald.
  • Die Filterwirkung erspart Wasseraufbereitungskosten (ca. CHF 80 Mio./Jahr).
  • In der Schweiz gibt es ca. 535 Mio. Bäume, das sind 66 pro Einwohner.

Clean our Woods App

Eine Lösung für die jüngere Generation wäre mit der Sammelaktion für Schüler also vorhanden. Doch was ist mit der Grosszahl der Bevölkerung. Den Menschen im Alter zwischen 25 und 70 Jahren? Wie kann man diese Zielgruppe dazu bewegen etwas gegen den Abfall im Wald zu unternehmen?

Da uns bewusst ist, dass der Mensch immer eine Gegenleistung erwartet wenn er etwas leistet, haben wir uns eine Art des Punktesammelns als Motivationshilfe überlegt. Und weil heutzutage jeder Waldbesucher auch ein Smartphone besitzt war die Idee eines Apps natürlich naheliegend. Wie wäre es also, eine App zu entwickeln die eine Karte der gesamten “verschmutzten” Schweizer Waldfläche beinhaltet? User, oder besser gesagt, sogenannte Wood Cleaners, können sich auf der App registrieren und ein Profil erstellen. Sobald sie registriert sind können sie auf die Punkte-Jagt in den Wald gehen. Man geht dann im Wald Abfall sammeln und kann auf der App den Waldteil markieren, welchen man gerade von Kehricht befreit hat. Je nach Umfang werden dann Punkte an den User verteilt, welche auf sein Punktekonto fliessen. Die Karte auf dem App macht dann anhand von Farbbereichen ersichtlich, welche Teile eines Waldes kürzlich gereinigt wurden (grün) und welche noch Bedarf hätten (rot). Somit können Reiter, Hundehalter oder Spaziergänger während ihres Aufenthalts im Wald etwas für den Wald tun und gleichzeitig ihre Abfallentsorgung mitfinanzieren.

Eine App, die unsere Wälder verändern wird…

Eine solche App würde die Menschen bestimmt anregen aktiv zu werden und durch das Goodie der Abfallmarken könnten sicherlich auch weniger motivierte Leute aus ihrer Komfortzone gelockt werden.


Online-Quiz

Haben wir euch mit unserem Thema angesprochen und möchtet ihr euer neues Wissen gleich mal testen? Dann los! Spielt mit uns! Let’s clean our woods together! Wir wünschen euch viel Spass!

Quellenverzeichnis
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Kunststoff im Alltag «Das Problem»

IDAF «Tomorrow» 2018

Kunststoff im Alltag

…Wie wir damit leben…


Auseinandersetzung mit den Problemen

Die Anwendung von Kunststoffen im Baubereich hat in den letzten Jahren sehr stark zugenommen. Kunststoff bildet heute eine eigene Werkstoffgruppe. Ursprünglich wurde er als Ersatzstoff von klassischen Baustoffen wie Holz, Metallen und Textilien eingesetzt. Da Kunststoffe gezielt für ihren Einsatz entwickelt werden können, weisen sie oft hervorragende Eigenschaften im Vergleich zu natürlichen Baustoffen auf. Es ist erschreckend, mit welcher Menge Kunststoff wir in unserem Alltag konfrontiert werden. Ist diese Tatsache dem Mensch wirklich bewusst?

Lebensmittelverpackungen wiederverwendbar oder nicht?

Wir verbringen einen Grossteil unserer Zeit in Gebäuden. Daher stellten wir uns die Frage: Wo kommt Kunststoff überall in Wohnungen vor? Schon bereits im Rohbau wird Kunststoff verwendet. Kanalisationsrohre, Abdeckfolien oder Kabelschutzrohre sind heute üblich. Abdichtungen und Fugen zur Befestigung von Bauteilen sind praktisch in jedem Haushalt anzutreffen. Auch Wärmedämmstoffe, Schalldämmungen oder Schallabsorptionen sind heute oft aus Kunststoff gefertigt. Sogar Fenster oder Türrahmen sind in Kunststoffversionen erhältlich. Im Bereich der Haustechnik, wo Elektro oder Sanitärleitungen ins Spiel kommen, ist der aus Erdöl hergestellte Baustoff, in Form von Steckdosen, Schalter, Armaturen, Abgasleitungen etc. anzutreffen. Es ist auf eine Art bestimmt sinnvoll, diese gezielt für ihren Einsatz entwickelten Bauteile, einzusetzen. Wir sind trotzdem überzeugt davon, dass dies nicht nur Vorteile bietet. 

Fensterrahmen aus Metall & Holz oder Kunststoff?

Am meisten Bedenken haben wir, wenn wir uns bewusst machen, wie präsent der Kunststoffanteil im Bereich vom Innenausbau und von Oberflächenbearbeitungen ist. Boden, Wand und Deckenbekleidungen, sowie Vorhänge oder Möbel sind immer wie öfter aus Kunststoff. Auch viele Beschichtungen zum Beispiel von Spanholzplatten oder Schutzlacke, sogar Anstrichstoffe enthalten einen Kunststoffanteil. Oft greifen wir zu diesen Produkten, weil sie etwas günstiger sind. Alle diese Materialien nutzen sich mit der Zeit ab. Diese Abnutzung kann über lange Zeit der Gesundheit der Menschen und der Umwelt schaden. Wir sind eigentlich dabei, uns selber zu gefährden, in dem wir den Kunststoff überall in unser Leben einbauen und zu einem grossen Teil nicht richtig entsorgen. Die Wohnräume, in denen wir leben, sind so zu sagen wie unsere dritte Haut und zu dieser sollte man unserer Meinung nach auf jeden Fall Sorge tragen. Es schadet nicht, wenn man diese Alltagssituationen einmal mit einem kritischen Auge betrachtet und sich selber fragt: Gibt es eine ökologische Alternative? Es lohnt sich auch einmal zu etwas teurerem zu greifen, dafür tut man etwas Gutes für sich und die Umwelt.

Kalkfarbe / Dispersion?

Beispiele; Durch die Abnutzung von Schutzlacken im Fassadenbereich können schädliche Chemikalien in den Wasserumlauf gelangen. Auch viele Dispersionen, die wir für den Anstrich von Wänden im Wohnbereich verwenden, enthalten einen grossen Anteil an Zusatzstoffen, Weichmachern und Lösungsmittel. Die Ausdünstung dieser Anteile, die meistens mehrere Jahre dauert, können gravierende Gesundheitsschäden verursachen. Hier sind in dem meisten Fällen die Atemwege davon betroffen. Auch im Bereich der Kosmetik (Zahnpasta, Seifen, Shampoos, Peelings, etc.) sind winzige Kunststoffteilchen enthalten, ein eigentlich grosser Teil davon landet leider im Abwasser.

Haarbürste aus Holz oder Plastik?

Bio oder herkömmlicher Kunststoff?


Wasserverschmutzung

Dieses Thema, Mikroplastik Verschmutzung im Wasser, ist unter anderem auch darauf zurückzuführen, wie wir in unserem Haus leben, wie und was wir konsumieren, wie und wo wir Dinge entsorgen. 200 Tonnen Plastik werden jährlich produziert, bis zu 13 Prozent davon landen in Gewässern. Die Folgen oder die Schäden die daraus entstehen betreffen das Öko-System. Indem wir unsere Umwelt mit Plastik verschmutzen, schaden wir der Umwelt und vielen Lebewesen. Kunststoff kann sich nicht natürlich abbauen, er zerfällt in kleine Teile, in Mikroplastik. Vor allem viele Tiere im und ums Wasser verwechseln Plastik mit Nahrung und können dadurch sterben. Laut Umweltschutzorganisationen sterben jährlich bis zu 100’000 Meeressäuger und 1’000’000 Seevögel, durch den Konsum von weggeworfenen Kunststoffen. Wer aber glaubt, es treffe nur die Tiere, irrt sich. Plastik hat fatale Auswirkungen für uns Menschen, er kann schon heute in Fischnahrung (in unserer Nahrung) nachgewiesen werden. Damit essen wir eigentlich einen Teil der Plastikabfälle und Schadstoffe, die wir wegwerfen. Als Folge kann dies bei uns Menschen zu Allergien, Fettleibigkeit, Herzerkrankungen, Krebs bis zu Unfruchtbarkeit führen. Wir bringen demnach nicht nur die Umwelt in Gefahr, sondern auch alle Lebewesen, die in diesem Lebensraum leben.


Folgen von Kunststoffverschmutzung bei Tieren

nachhaltig-sein.info/lebensweise/plastik-kunststoff-folgen-mensch-tiere-umwelt-gesundheit


Folgen von Kunststoffverschmutzung bei Menschen

  • Allergien
  • Fettleibigkeit
  • Herzerkrankungen
  • Krebs
  • Unfruchtbarkeit

Rohstoffknappheit

Auch die Hinsicht betreffend der Rohstoffknappheit ist bedenklich. Fünf Prozent des weltweit geförderten Erdöls wird für die Plastikproduktion benötigt. Dieser Rohstoff ist nicht erneuerbar; das heisst, er wird irgendeinmal aufgebraucht sein. Man sollte sich dringend mehr Gedanken zur Verwendung von Biokunststoffen machen.

Wasserflasche aus Glas oder Kunststoff?


Fazit

Unserer Meinung nach ist der Einsatz von Kunststoffen nur dann optimal, wenn dieser auf seine ökologische Eignung geprüft wird und er wieder recycelt werden kann. Wenn jeder ein wenig bewusster mit diesen Gegebenheiten umgehen würde, sind wir überzeugt, man könnte die Welt zu einem besseren Ort machen und die Natur retten.


Quellenangabe


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Kunststoff im Alltag «Die Lösung»

IDAF «Tomorrow» 2018

Kunststoff im Alltag

…Wie wir damit leben…


Lösungsansätze und Lösungsvorschläge

Wir verbringen sehr viel Zeit in unseren eigenen vier Wänden. Mit Erschrecken stellten wir fest, dass der Kunststoff unserem Lebensraum ausfüllt. Es gibt es verschieden Lösungswege, um dieses Problem zu minimieren. Wir möchten Alternativen aufzeigen, die jedermann in seinem Umfeld umsetzen kann.

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Planung vom Eigenheim

Bei der Planung vom Eigenheim soll ein gezieltes Materialkonzept helfen, die Menge der verschiedenen Kunststoffe auf das Minimum zu begrenzen. Besteht eine Möglichkeit, dass ein vorgesehenes Kunststoffprodukt durch ein natürliches Produkt ersetzt werden kann? Diese Frage sollte man sich immer stellen, um die Qualität des Lebensraums zu optimieren. Schon bei den Wandfarben/Dispersion im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer sind schädliche Stoffe vorhanden. Diesen kann man durch eine Wandfarbe ersetzen, die auf Kalk basiert. Der Kalkfarbenanstrich ist unempfindlich gegen Feuchtigkeit und wirkt sogar fungizid. Den natürlichen Schutz der Farbe ist gegen Schimmelbildung oder feuchte Wände optimal. Geeignet ist die Farbe für Wand und Deckenanstriche im ganzen Haus.


PE anstelle von PVC

Unsere Kanalisationsrohre, die das Abwasser wegführen, bestehen zum Teil aus Polyvinylchlorid(PVC). PVC hat einen grossen Anteil an schädlichen Zusatzstoffen, wie zum Beispiel Weichmacher. Diese Schadstoffe gelangen so in unseren Wasserkreislauf. Der Weichmacher verbindet sich mit dem Mikroplastik zusammen und ist krebserregend. Heutzutage werden Kanalisationsrohre, Trinkflaschen und andere Gegenstände aus Polyethylen (PE) Kunststoff hergestellt. Dieser hat weniger Weichmacher drin und ist so besser für uns und die Umwelt. Wir selber benutzen Trinkflaschen aus Glas oder Chromstahl und gehen dieser Problematik aus dem Weg. Wir wollen unser Trinkwasser nicht aus einer Plastikflasche mit Weichmacher und anderen Stoffen trinken. Glas und Chromstahl sind hygienischer und lassen sich besser reinigen als Pet-Flaschen. Wir beobachteten, dass viele junge Leute diesen Wandel schon umsetzen. 

Wasserflasche aus Plastik oder Glas?


Richtige Entsorgung und Recycling von Kunststoffen

Es gibt viele verschiedene Arten der Entsorgung und Recycling von Kunststoffen. Die eine Möglichkeit der Entsorgung ist die Verbrennung. Diese ist eine energetische Wiederverwendung des Plastiks. Jedoch entstehen sehr viele giftige Gase, die unsere Luft belasten. In anderen Fällen wird der Kunststoffabfall gepresst und deponiert. Nun kann der Abfall für andere Zwecke wiederverwendet werden. Das Umschmelzen von Kunstoffen ist eine gängige Methode für das Recycling. Es ist darauf zu achten, dass die Kunststoffe sortengerecht getrennt und gesammelt werden. Wir sind der Meinung, dass jede einzelne Person etwas dazu beitragen kann, zB. die Pet-Flaschen in den richtigen Abfall werfen. Ebenso empfehlenswert wäre, wenn man beim Einkaufen schon auf Plastik verzichten würde. Mit Hilfe von Wasserdampf, hohem Druck und hoher Temperatur ist es möglich, sortierten Kunststoffabfall in wiederverwendbare Vorprodukte zu zerlegen. Bei vermischten Kunststoffabfällen wie Metall-, Papier,- und Holzreste braucht es ein spezielles Verfahren. Durch diese Spezialverarbeitung entstehen neue Fertigteile. Diese Teile werden gegossen und können wiederverwendet werden. Durch gezielte Kunststoffabfalltrennung ist die Wiederverwertung schneller und präziser. Jeder Haushalt sollte Plastik systematisch trennen und an eine Abgabestelle bringen. Das führt dazu, dass weniger Kunststoffabfälle im normalen Abfall landen.


Verpackungen im Alltag

In der heutigen Zeit sind beinahe alle Lebensmittel mit Plastik verpackt. Vom Gemüse bis zu Reinigungsmittel. Die Verpackung schützt die Lebensmittel, um ein schnelles Verderben zu verhindern. Doch es gibt gute Alternativen! Man kann Gemüse direkt beim Bauern kaufen und es frisch konsumieren. Eine weitere Option wäre, Läden zu suchen, die Lebensmittel (Teigwaren, Cerealien, Mehl, Zucker etc.) ohne Verpackungen verkaufen. Jeder kann direkt im Shop, soviel er von dem Lebensmittel benötigt, abfüllen. Die mitgebrachte Verpackung aus Glas oder Holz kann immer aufgefüllt und wiederverwendet werden. Nach dem Abwägen des Gemüses oder den Früchten greift jeder Konsument nach einem Plastiksäckchen. Zuhause angekommen packt man das Gemüse aus und das Plastiksäckchen wandert in den Müll. Die Verwendung ist nur für kurzer Dauer. Doch auch für dieses Problem gibt es eine passende Lösung. Einige Lebensmittelkonzerne verkaufen Stoffsäckchen die immer wieder gebraucht werden können und so dem Plastikkonsum entgegenwirken. Beide von uns finden diese Möglichkeiten eine gute Option für die Reduzierung von Plastikmüll und ein grosser Schritt in die richtige Richtung.

Gemüse verpackt oder unverpackt?


Bio- Kunstoff

Es gibt zwei Arten von Bio-Kunstoffen: Die eine Art dieser Kunststoffe ist, wenn die Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden kann. Wie zum Beispiel Zucker oder Stärke. Dieser Kunststoff ist nicht biologisch abbaubar, und ist daher genauso schlecht wie der herkömmliche Kunststoff. Es werden somit nur die Bodenschätze geschützt und nicht die Umwelt. Hingegen die zweite Art von Bio-Kunststoffen ist biologisch abbaubar. Dieser Kunststoff ist kompostierbar, unabhängig von den Rohstoffen. Der «biobasierte» Plastik wird mit Hilfe von Hitze, Sauerstoff, Feuchtigkeit und Bakterien oder Pilzen zerfallen. Wir können biobasierter Plastik gut in unseren Alltag gebrauchen. Sei es bei Verpackungen, Garten und Landschaftsprodukten oder bei Kompostiersäcken.Im Alltag brauchen wir oft diese Säcke, die aus normalem Kunststoff hergestellt werden. Eine gute Alternative besteht darin, kompostierbare Säcke zu kaufen und zu verwenden. In der Anschaffung ist dieses Produkt teuerer, jedoch helfen  wir so der Umwelt.                                                                                                             

Herkömmlicher oder Bio Plastik?


Was jeder Einzeln tun kann

  • Auf Plastiksäckchen verzichten
  • Wiederverwendbare Lebensmittelverpackungen verwenden
  • Bio-Plastik benutzen
  • Kosmetikprodukte ohne Kunststoffanteil benützen
  • Trinkflaschen aus Glas, anstatt Petflaschen gebrauchen
  • Wandfarben aus Kalk, anstatt Dispersion verwenden
  • In Fenster aus langlebigen Materialien investieren


Fazit

Jeder von uns wird täglich mit dem Thema Plastik konfrontiert. Jeder kennt die Problematik vom verschwenderischen Gebrauch von Kunststoff. Dennoch ist es vielen Menschen egal und sie zeigen wenig Interesse. Wir sind jene Lebewesen, die Kunststoff entwickelten, jedoch das Ausmass der Nachteile völlig unterschätzen. Wir sind egoistisch und denken nur an uns, und nicht an unsere nächste Generation. Die Kinder von heute müssen in Zukunft mit den Problemen von Kunststoff zurechtkommen und rasch gute Lösungen finden. Wir sind der Meinung, wenn jeder Mensch nur einen kleinen Teil zur Reduktion des Kunststoffgebrauchs beitragen würde, könnte man schon sehr vieles verbessern. Es gibt viele verschiedene Lösungsansätze, die einfach umgesetzt werden könnten. Alle müssen mit einander am gleichen Seil ziehen, um die Umwelt zu schützen, zu verbessern, um fatale Folge zu verhindern.


Hier gehts zu unserem Quiz


Quellenangaben



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Das ungehörte Leiden für die Gesund- und Schönheit

Gemäss den Angaben von Tierschutzorganisationen wird in der Schweiz alle 47 Sekunden ein Tier für irgendwelche Tierversuche verwendet.
Dabei spielt es keine Rolle, um welche Art Tier es sich handelt. Ratten, Katzen, Hunde, Pferde und sogar Fische. Diese und viele andere Tierarten sind der Forschung für ihre Tests nur recht.

Tierversuche sind ein heikles Thema und trotzdem kann es nur allzu leicht verdrängt werden, denn im Gegensatz zu Fleisch ist bei anderen Produkten das Leiden der Tiere viel subtiler.
Besonders bei dem Kauf von Kosmetik und auch Medikamenten wird oft bewusst ignoriert, dass diese Produkte zuerst ausgiebig an wehrlosen Versuchstieren unter unwürdigen Lebensumständen getestet werden.

In diesem Beitrag möchten wir die Misstände in Testlaboren aufdecken und Lösungsvorschläge anbieten, wie man für den Menschen unbedenkliche Produkte auch ohne Tierleid entwickeln kann.

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Grüne Gentechnik, unsere zukünftige Nahrung?

Gentechnik, jeder hat es schon gehört, nur wenige wissen was es tatsächlich ist. Es ist ein grosses Thema, dass zunehmend an Bedeutung gewinnt. Mit gentechnisch veränderten Pflanzen kann der Ertrag und somit auch der Profit gesteigert werden. Unsere Gesellschaft ist in vielen Hinsichten profitorientiert. Alles muss noch effizienter und günstiger werden. Nur so kann auch das stetig wachsende Konsumverhalten von der breiten Masse gedeckt werden. Das Ziel ist oft nicht mehr Qualität sondern Quantität. So ist es auch im Sektor der Grünen Gentechnik. Allerdings kommt die Frage auf, inwiefern es erforderlich ist, einen solch starken Eingriff in die Natur zu tätigen.

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Anti-Food-Waste Guide

Wir leben im Überfluss. In der heutigen Zeit, haben wir jederzeit, überall Zugang zu allem, was wir brauchen und wollen. Dieses Phänomen manifestiert sich in unserem Alltag vor allem in Lebensmitteln. Doch je Grösser der Konsum, desto Grösser auch die Verschwendung. Foodwaste ist der bittere Nebengeschmack der modernen Welt. Aber welchen Einfluss hat dies auf unser Leben und unsere Umwelt? Und wie kann man aktiv der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken?

Von Alana S. und Manuela M.

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«Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.»

Johann Wolfgang von Goethe schrieb diesen bekannten Satz Ende des 18. Jahrhunderts, viele Jahre bevor die revolutionäre Arbeit von Thomas Edison Licht ins Dunkle brachte. Zu viel? Wie viele Wahrzeichen und Strassen sind jede Nacht beleuchtet, welche es gar nicht nötig hätten? Licht ist nicht nur gut, denn es macht keinen Halt vor der Stadtgrenze und wirft somit einen düsteren Schatten auf die angrenzende Natur. «Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.» weiterlesen