Was sind Vorurteile?

Vorurteile sind stabile negative Einstellungen gegenüber Gruppen bzw. Personen, die einer Gruppe angehören. Vorurteile beruhen oftmals nicht auf eigenen Erfahrungen, sondern werden übernommen. Besonders schwache Persönlichkeiten stützen sich auf Vorurteile.

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Vorurteile begleiten unseren Alltag. Jeder hat Vorurteile – nur man selbst nicht. Denkt man. Die Grenze zwischen harmlosen Witzeleien und verletzenden Vorurteilen ist schmal. Selbst der dümmste Blondinenwitz hinterlässt seine Spuren und prägt sich fest in unser Gehirn ein. Mit einem primitiven Auftrag: uns das Denken zu erleichtern. «Der Mensch ist ein kognitiver Geizkragen», sagt Lars-Eric Petersen, Psychologe, «er versucht, mit so wenig Denkarbeit wie möglich durch das Leben zu kommen.» Dafür teilen wir die Welt in möglichst einfache Kategorien ein. In alt und jung, männlich und weiblich, schwarz und weiß, dick und dünn, dumm und klug – um nur die offensichtlichsten zu nennen. Die Flut an Informationen wird so zu kleinen, verdaubaren Häppchen gefiltert. Je weiter oder globaler eine Kategorie gefasst wird, desto mehr individuelle Informationen gehen dabei über ihre Mitglieder verloren. Das verführt zu Verallgemeinerungen und Stereotypen. «Bei Vorurteilen kommt eine starke emotionale Komponente hinzu», erklärt Petersen weiter. Sie lassen uns nicht kalt, lösen Misstrauen oder Verachtung aus. «In neun von zehn Fällen sind Vorurteile negativ.» Dabei kommen sie selten so laut und rüpelhaft daher wie an Stammtischen. Meist sind sie sehr viel diskreter und werden in unserem Denken ohne unser Zutun und oft auch gegen unseren Willen aktiviert.

In unserem gemeinsamen Lager in Varazze mit den Coiffeusen und den Automatikern ist mir mehrmals aufgefallen, dass fast alle von unserer Klasse gegen die Coiffeusen ihr Gift verspritzt haben. Nur beim Hinschauen. Sie hatten bis dahin noch gar nicht mit ihnen etwas zu tun gehabt. Immer wieder wurde ich aufs Neue verärgert. Ich meine, denken diese vorurteilenden Menschen, sie seien etwas Besseres?!

Auch ich habe manchmal Vorurteile, das ist ja wohl klar, jedoch versuche ich sie aufs Minimale zu reduzieren, denn …

 «Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus»

Ich habe einige Beispiele von Vorurteilen gesammelt:

– Coiffeusen sind dumm
– Frauen können nicht einparken
– Arbeitslose sind Schmarotzer und faul
– Männer können nicht zuhören
– Übergewichtige essen zu viel und sind faul

 

Lustige Sichtweise auf Brillenträger (wie mich):

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Quellen:

http://www.marketing-blog.biz/blog/archives/1325-Brillen,-Sichtweisen-und-Vorurteile.html

http://www.bpb.de/izpb/9680/was-sind-vorurteile?p=all

http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article4182227/Warum-wir-Vorurteile-nicht-loswerden-koennen.html

http://studierendenwerkfreiburg.wordpress.com/2013/12/11/habt-ihr-unbewusste-vorurteile/

 

Liridona Abdulai

Hallo du da... - Hochbauzeichnerin - karrieretechnisch noch nicht viel vor Augen - deshalb die gestalterische Berufsmaturität..

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