Wie wir den Klimawandel stoppen können

Der Klimawandel hat sein heutiges Ausmass nicht nur, wie es hauptsächlich vermittelt wird, dem Ausstoß unserer Verbrennungsmotoren zu verdanken, der grösste Verursacher der zu einer Veränderung des Klimas beiträgt, ist die Landwirtschaft.

Verzicht auf Fleisch

Der erste und einfachste Schritt, welcher jeder Mensch tun kann, ist der Schritt Richtung Veganismus, da hierbei nicht nur der reine Verzicht auf Fleisch im Vordergrund steht, sondern der komplette Boykott aller tierischen Produkten.

16’000 Liter Wasser werden benötigt, um 1 Kilo Rindfleisch herzustellen.

Mit dem Verzicht tut man nicht nur der Umwelt und den Tieren etwas Gutes, sondern auch sich selbst. Es gibt unzählige gesundheitliche Vorteile welches ein vegan geführtes Leben mit sich bringt. Die Herzstillstand Gefahr sinkt, die Chance an Diabetes zu erkranken verringert sich. Gar bei Krebserkrankungen kann ein Umstellen auf eine fleischlose Ernährung hilfreich sein.

Natürlich versorgt uns das Fleisch mit Protein, Eisen, Zink und Vitaminen, jedoch ist die Spannbreite an Nahrungsmitteln, welche der Mensch zu sich nimmt, so riesig, dass man die vorhin erwähnten Mineralstoffe problemlos auf pflanzlicher Basis zu sich nehmen kann.

Sensibilisierung

Ein Aspekt wäre auch die Sensibilisierung durch geschultes Personal von diversen Umweltschutzorganisationen. Wir sind der Meinung, dass der Verschmutzung der Umwelt durch die Tierindustrie zu wenig Beachtung geschenkt wird, obwohl diese der grösste Verursacher ist.

Solche Sensibilisierungs-Anlässe würden an verschiedenen Orten wie in der Stadt, im Park, in Firmen und in Schulen stattfinden. Insbesondere die jungen Schülerinnen und Schüler sollten darüber frühzeitig ins Bild gesetzt werden, denn sie werden in Zukunft mit diesen von uns verursachten Problemen auf dieser Erde Leben. Wie früher informiert wird, desto früher können sie handeln und unsere Fehler ausbaden. Wie gross der Einfluss von Kinder und Jugendlichen sein kann, zeigt die Fridays for Future Bewegung.

breaking news in der Tagesschau

Forschung

Eine Kuh, welche pro Tag rund 50 Kilogramm Grün- und Kraftfutter isst, stösst bei Verdauung grosse Mengen Methan aus. Methan ist ein Treibhausgas, welches genau so zur Erderwärmung beiträgt wie CO2.  Umgerechnet stösst eine Kuh pro Jahr rund 3 Tonnen CO2 aus. Zum Vergleich – der jährliche Ausstoss eines PKWs beträgt lediglich 2 Tonnen CO2.

Forscher arbeiten an der Entwicklung einer neuen, besser verdaulichen Futtermischung, mit welcher der Methanausstoss um bis zu 30 Prozent gesenkt werden kann.

Politik

Wir sind der Meinung, dass man auch in der Politik das Thema mehr zur Sprache bringt und man den Fokus genau so auf die Tierindustrie legt wie auf andere Verursacher.

“Das Kind beim Namen nennen.”

Jedoch ist die Milchlobby so gewaltig gross, vernetzt und einflussreich, dass es fast unmöglich ist, ihr den Kampf anzusagen. Sie hat ihre Fühler bis in die Medienbranche und tief in die Politik ausgestreckt. Die Landwirtschaftslobby ist nach der Öllobby de facto die Zweitgrösste.

eine einflussreiche Person bei einem Referat über das Thema Veganismus

Mehrwertsteuer erhöhen

Im Moment liegt die Mehrwertsteuer bei 7.7%. Mit dem Erhöhen der Mehrwertsteuer auf Fleisch- und Milchprodukten, zum Beispiel auf 20%, könnte die Nachfrage sinken. Gleichzeitig kann man die zusätzlichen Einnahmen wieder in den Kampf gegen den Klimawandel einsetzen. Auch wäre es eine Option pflanzliche Lebensmittel billiger und somit attraktiver für den Konsumenten zu machen.

Fazit

Mit unserer gewohnten Tierproduktlastiger Ernährung essen wir unseren Planeten auf, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Viele Menschen sehen nicht was es alles braucht, damit diese Nahrungsmittel bei uns auf dem Teller landen . Somit existiert auch kein Bewusstsein darüber wie verheerend die Folgen derer Produktion für unseren Planeten, geschweige den unseren Körper ist.

Das ist jedoch nicht allein des Verbrauchers Schuld, viel mehr jedoch die Schuld der Hersteller und der Grossindustriellen, die das wirtschaftliche Wachstum und der Profit über das Wohlergehen unseres Planeten stellen.

Um dieser fast heimlichen oder zumindest zu vertuschen versuchten Zerstörung entgegen zu wirken, braucht es vor allem eins – Aufmerksamkeit. Die Menschen müssen von dieser Zerstörung um jeden Preis erfahren und das auf allen möglichen Kanälen. Wir sind mit unserem mehr und mehr bewussten Lebensstil auf einem guten Weg oder haben zumindest die richtige Richtung eingeschlagen. Doch ist es an der Zeit diese klimatischen Ziele, welche wir uns an diversen Konferenzen gesetzt haben mit grossen Schritten zu verfolgen und dabei nicht nur ein Auge auf die Emissionen des Verkehrs zu werfen, sondern den Ausstoss welcher die industrielle Landwirtschaft verursacht genauso in die Diskussion aufzunehmen.

Quellenangaben

by Mitja Haring, Florian Iseli, Sara Kaiser

6 Gedanken zu „Wie wir den Klimawandel stoppen können“

  1. Liebe Sara, lieber Mitja und lieber Florian

    Ich finde euer Thema gut gewählt. Sowohl die Problemstellung als auch die Lösungsansätze sind klar und deutlich geschildert. Die Texte sind verständlich und spannend geschrieben. (Wortwahl = TOP!) Meines Erachtens nach, sind in beiden Blogs tolle Bilder vorhanden, die das ganze schön abrunden.
    Es wäre vielleicht noch hilfreicher gewesen, einige Quellen zu den Themen direkt im entsprechenden Textteil zu verlinken, um bei weiterem Interesse gleich mehr noch zu erfahren.

  2. Liebe/r Sara, Mitja und Flo

    Euer Artikel über den Fleisch-Konsum ist eher schwer Verdaulich, wenn man dies mal so sagen darf.
    Bevor ich eure Blogs gelesen hatte wusste ich um ehrlich zu sein nicht genau wie schädlich eine Kuh sein kann. Nun, jetzt weiss ich es mit Sicherheit. Ihr führt gute Fakten auf und als Leser kann man eure Bemühung für dieses Thema sehr gut spüren.

    Um ehrlich zu sein kann ich mir eure Idee mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer nur schlecht Vorstellen. Als erstes wäre da meine Frage, wer mir garantiert das dieser Prozentsatz dann auch wirklich in Klima fördernde Projekte fliesst? Dazu kommt, dass manche Menschen ganz einfach auf Tierprodukte angewiesen sind sollten diese nun die Chemieindustrie ankurbeln um dort ihre Fehlenden Stoffe in Form von Tabletten aufzunehmen?

  3. Liebe Verfasser

    Auch ich finde eure Themenwahl sehr gut!
    Denn ich bin der Überzeugung, dass diese Problematik nicht vielen Konsumenten bewusst ist. Auch ich konnte einige Zahlen und Fakten aus dem Artikel mitnehmen, die mir bisher nicht direkt bewusst waren.
    Ich finde euren Aufbau der jeweiligen Artikel sehr gut, wobei mir jedoch bei der Problemstellung die klare Struktur etwas fehlt. Zudem finde ich es schade, dass ihr eure Fotografien nicht beschriftet habt um zu unterstreichen, welche Aussage ihr damit macht wollt. Andererseits finde ich eure Visualisierungen (eine Art Karikatur) der Lösungsansätze sehr kreative und gut umgesetzt.
    Bei den Verlinkungen schließe ich mich Melissa an.

  4. Liebe/r Mitja, Sara und Florian

    Euer Artikel hat mich echt gefesselt. Ihr habt ein sehr spannendes Thema ausgewählt. Den Titel «Fleisch, der Klimakiller», ist kurz und prägnant, was den Leser sofort neugierig werden lässt. Ich wusste zwar das die Fleisch Industrie schädlich für die Umwelt ist, hätte jedoch nicht gedacht, dass sie gleich 51% der weltweit ausgestossenen Treibhausgase ausmacht!

    Die Bilder und Visualisierungen die ihr verwendet habt, passen sehr zum Beitrag, auch den Apell an den Leser «Wir essen unseren Planeten kaputt» finde ich wirklich gelungen.

    Euer Beitrag wirkt sowohl inhaltlich, als auch visuell ansprechend!

  5. Liebe Sara, lieber Mitja und lieber Flo

    Vielen Dank für diesen super Artikel!
    Ich finde den Artikel sehr spannend geschrieben und ihr habt sehr gute Mittel verwendet, um den Text zu gestalten.

    Besonders toll finde ich den grauen Balken im Teaser, wie auch den Button um zu eurem Lösungsartikel zu kommen!
    Ich finde, ihr habt gute Fotografien geschossen und sie sehr passend platziert auch eure Bilder im Lösungsvorschlag sind sehr gut umgesetzt und witzig.
    Ihr habt eine gute Sprache benutzt, um den Text zu schreiben und trefft passende Aussagen.
    Ich hätte mir nur mir gewünscht, dass ihr evtl. Quellen direkt zu den passenden Abschnitten verlinkt hättet, damit man sie gleich nachprüfen hätte können.

    Liebe Grüsse

  6. Liebe Sara, lieber Mitja und Flo

    Ihr habt euch einem sehr aktuellen und relevanten Thema gewidmet, mit dem sich jeder auseinandersetzen sollte. Ihr zeigt dem Leser die verheerenden Fakten und Zahlen gut auf.

    Die Fotografien, welche ihr in der Problemstellung verwendet finde ich gut gewählt, dabei hättet ihr, wie Hanna schon erwähnt hat, eine kurze Bildbeschreibung hinzufügen können.
    Die Lösungsansätze sind schön dargestellt und den jeweiligen Themenbereich mit passenden Zeichnungen unterstrichen. Ein kleines Detail wäre da vielleicht noch zu beachten gewesen und zwar das alle Karikaturen im gleichen Stil daher kommen.

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