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Zersiedelung – Die Flucht aus dem Speckgürtel

Stellen Sie sich vor, die gesamte Menschheit würde wie John Travolta leben. Jeder mit seinem Privatflugplatz vor der Villa. Was würde das für die Menschheit bedeuten?

In der folgenden Arbeit, im Rahmen der IDAF (Interdisziplinären Facharbeit), erläutern wir die Problematik der heutigen Zersiedelung. Als kurzer Überblick findet ihr unter folgendem Link unser Mindmap: Online-Mindmap zum Thema Zersiedelung

Allgemein

Zersiedelung einfach erklärt

Unter Zersiedelung versteht man das Errichten von Häusern ausserhalb von Ortsteilen oder auch das unstrukturierte Wachstum von Ortschaften auf unbebautem Bauland. Sie ist ein Teilaspekt der Suburbanisierung und wird meist als ein negativer Prozess angesehen.  Eine stark zersiedelte Landschaft ist ein Ort, an dem mehr Fläche verbaut wird als nötig.

Wir Menschen pflanzen uns fort und benötigen immer mehr Bauland. Wir benötigen es für das Verkehrsnetz, die Industrie und den eigenen Wohnraum. Die Zersiedelung wird auch als eine schlechte Folge einer nicht durchdachten Raumplanung bezeichnet. Bis Heute ist es schwierig, eine gut strukturierte und vernünftige Planung durchzusetzen. Das bisherige Raumkonzept  ist keine Lösung für unsere Raumentwicklung.

Weitere Infos findet ihr unter: Wikipedia – Zersiedelung

Entstehung

Die Zersiedelung entsteht durch den gesellschaftlichen Wunsch nach Fortschritt. Wir wünschen uns eine Familie, sowie ein Eigenheim. Mobilität ist uns wichtig. Die Tatsache, dass wir schnell von A nach B kommen wollen ist unumstritten. Strassen und Verkehrsnetze werden stetig ausgebaut. Dadurch verschwindet immer mehr Landfläche. Unsere Gesellschaft strebt nach hoher und komfortabler Wohnqualität. Die beste Aussicht, den grössten Garten und die friedlichste Umgebung, um eine Familie gründen zu können. Stadt und Land differenzieren sich dadurch sehr.

Statistik Entwicklung der Besiedlung in der Schweiz
1 Statistik Entwicklung der Besiedlung in der Schweiz

 

 

Folgen

Die Folgen und Auswirkungen der Zersiedelung, können wir in vier Problemdimensionen unterteilen:

  • Verkehrsproblematik
  • Sozialproblematik
  • Ökonomische Problematik
  • Ökologische Problematik

Verkehrsproblematik

Die Zersiedelung ist durch die verkehrsproduzierende Wirkung ein kritisches Problem in unserer Gesellschaft. Angebot und Nachfrage an öffentlichen Verkehrsmittel bildet sich immer mehr zurück. Damit die Verkehrsmittel rentabel sind, gibt es zwei ausschlaggebende Faktoren zu berücksichtigen: Nutzungsdichte sowie Bevölkerungsdichte.

Grund dafür ist, der vermehrte Besitz an Fahrzeugen. Autos werden mehr und mehr und der Platz für das Verkehrsnetz immer weniger. Die Leute, welche in abgelegenen Orten wohnen, sind manchmal gezwungen, längere Wege in Anspruch zu nehmen.

Verkehrsproblematik
2 Verkehrsproblematik

Sozialproblematik

Die negative Auswirkung auf die Gesellschaft und auf die Lebensqualität, ist eine der umstrittensten Folgen der Zersiedelung. Durch die starke Steigerung des Verkehrs, entsteht viel Lärm. Die Strassen werden mehr befahren, wodurch die Gefahr auf den Strassen erhöht wird. Aufgrund arbeitstüchtigen Personen, welche vom Land in die Stadt pendeln, überfüllt sich unser ganzes Verkehrsnetz. In den Stosszeiten entsteht enorm viel Verkehr, welcher Auswirkungen auf Zeit und Gesundheit hat.

Durch die Abwanderung der „reichen“ Einwohner in den Speckgürtel der Städte, kann es zu einer zunehmenden Ghettoproblematik kommen, welche Auswirkungen auf die Gesellschaft haben könnte.

In einem Interview mit dem niederländischen ETH-Professor Kees Christianse für das Migros – Magazin, sagte dieser, dass das eigentliche Problem, wieso die Menschen aufs Land ziehen, die extrem hohen Wohnkosten in Städten und einzelnen Vierteln sind.

Ökonomieproblematik

Wohnhäuser, welche nicht zentral gelegen sind, sind ein hoher Kostenpunkt in der Wirtschaft. Diese müssen ebenfalls an das Infrastrukturnetz angeschlossen werden. Die Erschliessungskosten ergeben sich durch Strassen, Schienen und die Versorgungsinfrastruktur wie Wasser und Strom.

Die Infrastrukturkosten einer ausserhalb liegenden Siedlung sind massiv höher als die von Gebäuden, welche in einer bestehenden Überbauung errichtet werden. Dadurch entstehen höhere Erschliessungskosten, sowie auch höhere Folgekosten bei Instandhaltung und Sanierungen.

Ökologieproblematik

Der bereits überlastete Verkehr hat auch eine ökologische Auswirkung auf die Umwelt. Es entsteht ein höherer Energieverbrauch, sowie zusätzliche Luftverschmutzung durch den Ausstoss von CO2.

Ein weiteres ökologisches Problem ist, dass immer mehr Grünfläche verschwindet. Durch die vielen, ausserhalb liegenden Überbauungen, schrumpft die Landschaft, Landwirtschaft und die biologische Vielfalt.

 

Massnahmen

In den folgenden Abschnitten werden sie erfahren, welche Massnahmen gegen die Zersiedelung möglich sind.

Verdichtung durch Regulierung

Mehrere Konzepte setzen auf Verdichtung durch Regulierung, um gegen die Zersiedelung anzukämpfen, wie z.B. das“ Raumkonzept Schweiz“ oder die „Landschaftsinitiative“. Das heisst der Siedlungsbau soll nach innen geschehen.  Es soll vermehrt in die Höhe, bzw. Tiefe gebaut werden. Dies kann mit ordnungspolitischen Mittel (z.B. Festlegung von Bebauungsplänen oder Raumordnungsverträge) durchgesetzt werden.

Ökonomische Dimension

Je dichter die Besiedelung ist, je mehr Infrastrukturkosten nehmen pro Kopf ab, besagt eine Studie „Siedlungsentwicklung und Infrastrukturkosten“ von Ecoplan. Dies ist ganz einfach durch folgenden Punkt zu erklären: Je dichter die Siedlung gebaut und mehr Menschen auf weniger Raum leben, desto besser kann die Infrastruktur erschlossen werden. Beispielsweise müssen die Konsumenten um ihre Einkäufe zu machen, nicht mit dem Auto in die Stadt fahren, wenn im Dorf alles zentral gelegen ist.

Soziale Dimension

Bei Verdichtung besteht die Chance, dass Wohn- und Arbeitsort näher zusammenrücken. So muss nicht mehr so lange gependelt werden und es spart viel Zeit und Geld. Den geringeren CO2-Ausstoss nicht zu vergessen.

Ökologische Dimension

Durch die Verdichtung würde auch sparsamer mit dem Boden umgegangen, das heisst wir hätten in Zukunft mehr  freie Grünfläche und es wird in kürzester Zeit nicht alles zugebaut sein. Der Energieverbrauch und die daraus folgende Luftverschmutzung kann nur sinken, wenn nicht weiterhin gependelt wird.

Initiative – „Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung (Zersiedelungsinitiative)“

Initiative - Zersiedelung stoppen
3 Initiative – Zersiedelung stoppen

Der Verein „Nachhaltige Siedlungsentwicklung“ erarbeitet momentan eine eidgenössische Volksinitiative. Die Initiative beinhaltet folgende Aspekte:

  • Nachhaltige Quartiere schaffen
  • Unnötige Bauzonen schliessen
  • Keine Ausnahmen für das Bauen ausserhalb der Bauzonen
  • Mässig Aufstockungen ermöglichen

Weiterlesen unter: Initiative – Zersiedelung stoppen

Eine weitere Lösungsmöglichkeit findet ihr hier: Video – Wohnen auf der Autobahn

Nun was ist besser das Leben auf dem Land oder das Leben in der Stadt?

Viele Leute die aufs Land wollen, beschweren sich über den Lärm, den Verkehr und die Verschmutzung der Städte. Ebenfalls ist es bekannt, dass die Kriminalität in den Städten höher ist als auf dem Land. Nun das klingt alles sehr Negativ. Es gibt jedoch auch sehr gute Gründe in der Stadt zu wohnen. Man ist sehr Zentral. Der nächste Einkaufsladen und der Friseur sind nicht weit entfernt. Oft ist es so, dass das Verkehrsnetz in Städten viel besser geregelt ist, als auf dem Land.

4 Bauen in die Höhe - Streben nach Eigenheim
4 Bauen in die Höhe – Streben nach Eigenheim

Das Land bietet Menschen mehr Naturverbundenheit und Lebensqualität. Für Eltern und ihre Kinder bedeutet das Landleben sogleich mehr Sicherheit in ihrer Umgebung. Den Wald und die Berge vor der eigenen Haustür zu haben, wird allgemein mehr geschätzt. Ein weiterer Aspekt ist, dass viele Menschen davon überzeugt sind, in der Stadt zu leben, sei teurer als auf dem Land. Wohnfläche mag auf dem Land günstiger sein, die Mobilitätskosten sind aber deutlich höher. Weil der Weg zur nächsten Bushaltestelle sich oft weiter weg befindet, greift man schnell zum Auto, was wieder zur Luftverschmutzung zurückführt. Die Kosten ganz ausgeschlossen.

 

written by Lisa Tommasini, Davide Vinciguerra und Laura Knecht

 

Teste hier dein Wissen! Zum Quiz →

 

Quellenverzeichnis
Text

Vimentis – Kosten der Zersiedelung

Wikipedia – Zersiedelung

Clever umziehen – Aufs Land ziehen

Migros Magazin – Interview

Initiative – Zersiedelung stoppen

Bilder

Beitragsbild – Zersiedelung Schweiz

1 Statistik – Entwicklung der Besiedelung der Schweiz

2 Verkehrsproblematik

3 Initiative – Zersiedelung stoppen!

4 Bauen in die Höhe – Streben nach Eigenheim

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10 Gedanken zu „Zersiedelung – Die Flucht aus dem Speckgürtel“

  1. Liebe alle 3rei

    Ich habe mich schon oft gefragt warum gerade in der Schweiz jede Ecke überbaut wird. Warum in jedem Dorf neu gebaut wird. Fahrt man mit dem Zug durch die Schweiz erblickt man kaum ein gänzlich unbebautes Gebiet und trotzdem kann keine Schweizer Stadt punkto Grösse im Internationalen Vergleich mithalten.
    Ihr habt die Kriminalität angesprochen. Ich persönlich bin mir nicht sicher ob die Kriminalität auf dem Land wirklich kleiner ist. Ein stilles Dörfchen mit vielen Einfamilienhäusern muss doch für so einen Profieinbrecher auf Durchreise gerade so verlockend sein wie ein gestreuselter Schockodonout auf einem Pappteller, für mich Amateurstudent.
    Die ganze Stadt, Land Diskussion finde ich persönlich sehr schwierig. Durch habgierige Grosz Konzerne und gnadenlose Immobilien Spekulanten wird Wohnraum in den Städten für Arbeiter, Studenten und Angestellte beinahe unbezahlbar. Welche wiederum durch ihren Arbeitsweg die Umwelt belasten. müssen. Wie weiter? Wohnraum entprivatisieren und für alle statt für wenige bezahlbar machen?

    Mit eurem Artikel habt ihr mich gekonnt zum nachdenken angeregt. Vielen Dank macht weiter so!

  2. Vielen Dank für euren Beitrag zur Zersiedelung – Lisa, Davide und Laura. Konkret habe ich mich noch nie mit diesem Thema auseinandergesetzt. Obwohl ich mich auch schon darüber aufgeregt hatte, warum denn noch mehr Grünflächen überbaut werden müssen. Es ist wie ihr geschrieben habt zu einem kritischen Problem in unserer Gesellschaft geworden!

    Wenn wir uns zum Beispiel auf die Landschaften der Schweiz konzentrieren, merken wir sehr schnell, dass sich diese in den letzten Jahren stark verändert haben. Neue Gebäude wurden für Wohnzwecke und neue Arbeitsplätze benötigt – so dehnten sich die Siedlungen immer weiter aus.

    Der Wohlstand wächst weiterhin, die Bevölkerung sowie ihre Anssprüche nehmen stetig zu und die bisherigen Entwicklungen stössen an ihre Grenzen. Immer mehr Agrarland mit hochwertigen Böden geht verloren. Hier stelle ich mir die Frage: Ist die Zersiedelung jemals aufhaltbar? Fest steht, es muss sich etwas ändern!

  3. In der Berufsschule habe oder musste ich mich mal mit dem Thema «Zersiedelung» in einer Arbeit auseinandersetzen. Es ist doch schon eine Weile her und Dank eurem Beitrag ist es mir nun wieder präsenter.

    Eigentlich bin ich ein sehr schlechtes Beispiel für «Zersiedelung stoppen!», da ich auf dem Land aufgewachsen bin und meine Eltern erst noch ein Haus gebaut haben. Aber es war sehr ein sehr soziales Umfeld und wir haben sogar ein Lädeli (es ist gefühlte 4m2 gross).
    Obwohl, ich denke auch in einem Wohnblock kann man soziale Kontakte knüpfen. Wahrscheinlich sogar besser, da man dort keine andere Wahl hat und den Menschen nicht einfach aus dem Weg gehen kann (Land: 2 Meter hohen Zaun an Grenze stellen).

    Jaja wenn dieser böse Baustoff namens Beton nicht wäre, gell Regula, Georgia und Melanie 🙂

    Grüssli Aida

  4. Soo Ihr drei, erstmals viele Dank für euren Beitrag. Zersiedelung ist nun nicht gerade ein Thema bei welchem ich gross mitreden könnte, ich habe mich allerdings auch noch nie damit befasst, jedoch hat euer gut strukturierter Beitrag mir ein wenig Licht ins Dunkel gebracht 🙂

    Gerade der Ansatz zwischen Stadt und Land fand ich besonders spannend. Ich war mir über den Aufwand der Erschliessung von ferner gelegenen Landregionen gar nicht bewusst.

    Ich denke, was nun wirklich besser ist, das leben auf dem Land oder in der Stadt, wird sich wohl nie sagen lassen, denn dies ist einfach zu stark vom eigenen Umfeld sowie den Bedürfnissen jedes Einzelnen abhängig.

  5. Liebe Verfasser

    Tolle Darlegung der verschiedenen Aspekte. Angesichts der Komplexität des Themas, ist es schwierig Partei zu ergreifen. Die nicht mehr so einsame Einsamkeit lockt, der Weg in die Stadt ist schnell überwunden. Dass etwas Ruhe in der Natur im Kontrast zum hektischen Arbeitsalltag gesucht wird ist verständlich. Ihr habt kritisch hinterfragt und überzeugende Fakten aufgetischt. Ein gelungener Artikel.

  6. Howdy Cowgirls &-boy

    Ihr seid mit eurem Artikel wirklich ran an den Speck, habt specktakulär die Problematik aufgezeigt, habt nicht speckuliert sondern Fakten geliefert respecktiv Probleme und Lösungsansätze. Ihr habt ein breites Specktrum an Unterthemen beleuchtet und das ohne Lichtverschmutzung zu betreiben (höhö) Das ist eine respecktable Leistung.

    Did I hear bacon…!?

  7. Da ich in einem Dorf aufgewachsen bin, in dem nur jede Stunde ein Bus fährt, kenne ich die Nachteile mit der Mobilität auf dem Lande nur zu gut. Kein Wunder stehen hier bei jedem Haus oft zwei oder mehrere Autos (wenn nicht sogar mehr). Dass dabei höhere Haushaltskosten und auch mehr Verkehr inklusive Luftverschmutzung entsteht, ist daher eine tragische, aber logische Folge.

    Ich (kein Autofahrer) empfinde trotz des längeren Weges zum Arbeitsplatz, Einkaufscenter oder Friseur das Leben auf dem Land angenehmer und möchte eigentlich auch eher da bleiben. Daher wünsche ich mir, dass man einen Weg findet, die Zersiedelung in den Griff zu bekommen und unser Naturerbe zu schützen.

    Ein Toller Artikel über ein Thema, dass mich stets beschäftigt und seine Präsenz in der Gesellschaft auf keinen Fall verlieren darf!

  8. Hallo ihr Lieben,

    Was mir beim Durchlesen eures sehr gut recherchierten Artikels durch den Kopf gegangen ist, ist die Sterbe-, respektive die Nicht-Sterbe-Problematik. Nicht nur die Fortpflanzung ist ein Problem, sondern auch, dass der Altersdurchschnitt der Sterbenden immer höher angesetzt wird, was sowohl an unserer heutigen Lebensart wie auch an guter medizinischen Versorgung liegt.
    Ich versteh vorallem nicht, wie Städte Häuser einfach leer stehen lassen, über Jahre, bis sie nicht mehr bewohnbar sind, und ein paar Kilometer weiter werden neue Häuser gebaut. Ich geb’s zu, auch ich habe eine Vorstellung von meinem Traumhaus, doch werd ich es mir sicher nochmal gut überlegen, ob es nicht schlauer ist, ein schon leerstehendes zu nehmen.

    Danke für den tollen Artikel ihr drei.
    Cheerio
    Alessia

  9. Hallo ihr Lieben

    Ihr habt ein interessantes Thema aufgegriffen, welches zu unserer schönen Schweiz doch sehr passt.

    Ich muss zugeben, dass auch ich den Wunsch habe, einmal auf dem Land ein Haus mein Eigen nennen zu können. Doch habe ich auch Probleme damit, dass alles überbaut wird. Ich stecke also in einem Dilemma mit meinem Traum und der Realität…
    Die Schweiz ist ja nicht gerade bekannt für ihre Grösse und doch steigt das Wachstum stetig an. All diese Menschen wollen ein Dach über dem Kopf.
    Mit den heutigen tiefen Hypothekarzinsen können sich viele ein Eigenheim leisten, was die Zersiedelung stark fördert. Auch ich könnte ja davon profitieren, doch will ich auch dazu beitragen?

    Die Problematik mit den verstopften Strassen nimmt leider auch täglich zu. Fast jeder Schweizer besitzt ein Auto, was in meinen Augen irgendwie auch verständlich ist. Es gibt schliesslich nichts schöneres, als die Annehmlichkeiten eines Autos. Aber wenn man tagtäglich mit dem LKW durch die Schweiz kurvt, stellt sich einem schon die Frage, was eigentlich all die Autofahrer hier zu suchen haben. Sie sind überall zu jeder Zeit unterwegs… Hier sollten nachhaltige Lösungen gefunden werden 🙂

    Liebe Grüsse

  10. Hoi zusammen

    Es wird gebaut, gebaut und gebaut… und fortgepflanzt, fortgepflanzt und nochmals fortgepflanzt. Ich weiss gar nicht, was ich dazu sagen soll. Schliesslich finde ich es auch sehr schade, dass die ganze Welt überbaut wird. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich mich auch einmal als Mutter einer Familie sehe, die in einem tollen, neuen Eigenheim hausen darf. Jedenfalls wünsche ich es mir. Naja, vielleich überlege ich es mir dann nochmals – ob das Ganze nicht ein wenig egoistisch gegenüber unseres Planeten wäre–, wenn die Zeit reift.

    Vielen herzlichen Dank für den interessanten Artikel. Ihr habt euch grosse Mühe gegeben und Alles super gegliedert! 🙂

    Regi

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